Samstag, 31. Dezember 2011

Happy 2012!


Das war's: In wenigen Stunden ist das Jahr vorbei, 2011 endgültig Geschichte. Letztes Jahr um diese Zeit standen wir kurz davor, uns einem Raclette-Käse-Berg zu stellen, der eigentlich für zehn Personen gedacht war und dann wegen Schnee und Eis auf den Straßen und darum kurzfristig absagendem Besuch nur noch für fünf reichen musste.Ganz geschafft haben wir es nicht, aber lecker war's!
Dieses Jahr sind wir bei meiner Tante und ihrer Familie in Luxemburg. Denn nachdem sie es nicht nur im letzten Jahr sondern auch schon im Jahr davor nicht zu uns geschafft hatten, dachten wir uns dieses Jahr, wir versuchen es mal andersherum.
Ich hab deswegen auch gar nicht viel Zeit, und ihr sicherlich auch nicht, aber ich will euch doch schnell noch einen guten Rutsch wünschen und weil ich es dann doch nicht ganz dabei belassen kann, gibt es hier noch zwei kleine Dinge, die mein Silvester immer noch schöner machen.

Ich erinnere mich noch so gut (und soo gerne) daran zurück, wie ich vor genau zwei Jahren mit meiner Gastfamilie in England Silvester gefeiert habe. Kurz vor Mitternacht wurde der Fernseher angeschaltet, denn jedes Jahr um 00:00 Uhr überträgt die BBC, wie in London "Auld Lang Syne" gespielt wird, und alle fassen sich an den Händen und singen mit! Vor Ort und zuhause vor dem Fernseher - das war so schön. Vielleicht hört ihr euch das Lied ja an und macht es genauso, oder ihr habt einfach einen kleinen besinnlichen Moment nur für euch, um das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen, und euch an die schönen Momente (von denen es hoffentlich viele gab) zu erinnern. Und natürlich auch an die traurigen...

Ach Loriot!


Für mich ist es inzwischen meine eigene kleine Silvester-Tradition geworden, mir Loriot-Sketche oder -Filme (letztes Jahr war es "Papa ante Portas" und dazu Champagner...) anzusehen. "Dinner for One" ist zwar ganz nett, aber auch immer so schnell vorbei und mehrmals kann ich mir das irgendwie nicht ansehen. Und gegen Loriot kommt sowieso kaum etwas oder jemand an, und da ich während des Jahres meistens nicht dazu komme, mir die Sachen mal so richtig in Ruhe anzusehen, bietet der letzte Abend des Jahres dafür die perfekte Gelegenheit.

Wie feiert ihr denn Silvester?
Ob ganz laut oder ganz leise, mit Familie oder Freunden oder ganz alleine: Ich hoffe ihr rutscht gut rüber! Wir sehen uns dann nächstes Jahr! ;)

Von ♥ alles Liebe,

Naomi 

♥♥♥

P.S.: Über Weihnachten musste ich einfach mal pausieren und meine Speicher wieder aufladen, deshalb gab es für mich selbst auferlegtes Computerverbot. Deswegen gab es auch keinen Fröhliche-Weihnachten-Post von mit, obwohl ich einen geplant hatte, und er vor meinem inneren Auge auch schon so gut wie fertig war. Bild ausgesucht, zurechtgebastelt, Text entworfen und so weiter. Nur zur Umsetzung hat es dann eben nicht mehr gereicht. Ich hoffe aber, ihr hattet alle fröhliche Weihnachten! Ich bin jedenfalls ganz zufrieden. 
Theoretisch hätte ich in dem Post euch, also meinen Leserinnen, noch mal gedankt für euer Interesse und für eure lieben Worte. Dann tue ich das eben jetzt: 
Ich kann immer noch kaum glauben, was für wunderbare, nette, inspirierende, liebe Menschen (euch!) ich allein in dieser kurzen Zeit durch das Bloggen kennen gelernt habe, und freue mich schon ganz unheimlich auf das neue Jahr mit euch!

Freitag, 23. Dezember 2011

keep calm and ripple on...

Nun endlich die versprochenen Bilder von meiner wachsenden Ripple-Decke (nach der freien Anleitung von Monika/moggigalena - vielen Dank übrigens für die liebe Mail!).
Bislang habe ich genau 60 Streifen, in den letzten Wochen hatte ich einfach so viel für die Schule zu tun, dass ich kaum noch dazu gekommen bin, Dinge zu tun, die mir Spaß machen.Umso mehr freue ich mich jetzt, dass endlich Ferien sind.
In letzter Zeit bin ich also nicht ganz so schnell voran gekommen, wie noch am Anfang, aber das macht ja auch nichts. Schließlich häkele ich ja nur für mich, also habe ich alle Zeit der Welt und kann ganz in Ruhe machen.
So, jetzt aber die Bilder:


Es war gar nicht so leicht, sie zu fotografieren. Bei uns herrscht nämlich gerade mal wieder ein mehr oder weniger kleines Chaos, bedingt durch eine vorweihnachtliche Umräum-Aktion. Das wollte ich natürlich möglichst nicht mit drauf haben, andererseits nimmt die Decke langsam Ausmaße an, die schon einiges an Platz erfordern. Den Esstisch bedeckt sie jetzt schon ganz. Zum Vergleich: Guckt mal hier!


Wie gesagt hatte ich für meine kleine kleine Schwester ja ein Cath Kidston Portemonnaie zu Weihnachten gekauft.


Verpackt sehen meine Geschenke dieses Jahr alle ganz goldig aus. Das Blumige ist übrigens meine neueste Cath Kidston-Tasche, mit der ich mich nach dem ganzen Stress, den ich mit meiner Facharbeit hatte, einfach mal selbst beschenkt/belohnt habe.
Das...
... bekommt meine große kleine Schwester von mir. In Natura ist es noch schöner, als auf dem Bild, und am liebsten würde ich es selbst behalten.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Ich muss jetzt noch mal eben in die Stadt, mir fehlt nämlich immer noch ein Geschenk für meinen Vater. Aber danach werde ich es mir gemütlich machen, und endlich mal wieder etwas lesen, was nicht irgendeine Lehrerin für mich ausgesucht hat.

Ich steh ja auf Adelige, und Karin Feuerstein-Praßer schreibt ganz wunderbar verständlich, gleichzeitig lehrreich und unterhaltsam. Schon ihre anderen Bücher über die preußischen Königinnen bzw. die deutschen Kaiserinnen haben mir sehr gefallen. Zum Geburtstag habe ich dann "Augusta" (sie war die Frau von Wilhelm I.) bekommen, aber wie gesagt, bisher fehlten einfach Zeit und Ruhe.

Euch allen einen geruhsamen Abend, genießt die Weihnachtsvorfreude noch mal! Und an dieser Stelle auch noch ein herzliches Willkommen an meine neue Leserin Christiane/allerlieblichst! Ihre Ebooks sind sowas von toll, der einzige Grund, warum ich noch keines kaufen konnte, war, dass ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte...

Alles Liebe,
Naomi

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *22

Die versprochenen Bilder meiner Ripple-Fortschritte gibt es jetzt leider doch erst morgen, statt gestern. Ich hoffe, ihr seht es mir nach... Stattdessen beantworte ich heute mal wieder die Fragen den fragenden Adventskalenders von Caro und Sonja.

1. Gehst Du Heiligabend in die Kirche?
2. Nachmittags oder zur Christmette?
3. Wann ist Bescherung?


  1. Ja, immer. Ohne würde mir irgendwie was fehlen. Ich mag das Singen, und das Krippenspiel, und ich finde es immer schön, wenn wir dann zufällig Freunde in der Kirche treffen. Da sind wir dann noch mal kurz zusammen, bevor dann jeder mit seiner Familie nach Hause geht. Ein anderer Grund ist, dass wir oft vormittags noch beschäftigt sind - es gibt da zum  Beispiel Menschen, die selbst dann noch nicht alle Geschenke zusammen haben... (ich will ja jetzt niemanden scharf angucken...) - oder es wird noch irgendwas aufgeräumt oder anderweitig rumgerödelt. Wenn wir fertig sind, ziehen wir uns meistens alle noch was anderes, weihnachtsfeines an, und dann geht es los. Der Gang zur Kirche ist der Moment, in dem für mich Weihnachten dann so richtig beginnt. Da fängt dann die Vorfreude an, im Bauch zu kribbeln...
  2. Bisher immer nachmittags, wegen des Krippenspiels. Meine jüngste Schwester ist erst acht, für sie ist das irgendwie interessanter, außerdem gucke ich mir das auch immer noch gerne an. Der einzige Nachteil ist, dass natürlich die meisten Familien nachmittags in die Kirche gehen, und es dementsprechend dann wirklich immer extrem voll ist. Letztes Jahr waren wir über eine halbe Stunde vorher da und haben trotzdem nur noch ziemlich weit hinten einen Platz gefunden. Aber man ist ja eigentlich auch schon froh, wenn man überhaupt noch einen Sitzplatz ergattern kann. Zur Mitternachtsmesse waren wir dann nach der Bescherung auch noch, allerdings in einer anderen Kirche, nämlich bei der Gemeinde, zu der wir offiziell gehören, und wo wir auch getauft worden sind. Letztes Jahr hat meine Schwester als Konfirmandin bei der Vorbereitung des Mitternachtsgottesdienstes geholfen, dieses Jahr ist sie Teamerin und hat wieder mitgemacht, also werden wir wieder hingehen. Das ist auch ganz schön, finde ich. Ein bisschen ruhiger und weniger chaotisch, als nachmittags, und nach dem Essen und Bescheren und der ganzen Nascherei tut so ein kleiner Spaziergang zur Kirche ganz gut. Lange Rede, kurzer Sinn, meine Antwort lautet: Beides.
  3. Nachdem wir vom Nachmittagsgottesdienst zurück sind. Meistens setzen meine große kleine Schwester und ich uns mit meiner kleinen kleinen Schwester in ihr Zimmer und lesen Weihnachtsbücher oder hören die alte "Weihnachten in Bullerbü"-Kassette. Oder auch Ritter Rost feiert Weihnachten, wenn wir uns mal nicht ganz so besinnlich fühlen, oder aber wenn die lieben Eltern mit dem Geschenke-unterm-Baum-drapieren, Baumkerzenanzünden (immer immer immer echte) zu lange brauchen. Wenn dann endlich das Glöckchen klingelt, wird beschert, und erst danach irgendwann gegessen. Um die Reihenfolge gab es bei uns jahrelang immer wieder Streit, jetzt machen wir es seit einigen Jahren immer so rum, erstens, weil wir meistens noch gar nicht wieder hungrig sind, wenn wir aus der Kriche zurück kommen, und zweitens, weil alle (nicht nur die ganz kleinen) viel entspannter sind, wenn sie nicht den Anblick der ungeöffneten Geschenke während des Essens ertragen müssen. Das hält man ja kaum aus, und dann kann man das Essen auch gar nicht richtig genießen.
 
Wo ich gerade von Ritter Rost sprach - das Wörtchen genial ist hier angemessen. Es waren die einzigen CDs, die meine Eltern uns früher auf langen Autofahrten sogar freiwillig haben hören lassen. Und wenn ich sie mir heute anhöre, dann staune ich jedes Mal wieder, dass ich immer noch bei fast allen Liedern die Texte auswendig kann. Und den Text dazwischen kann ich auch fast mitsprechen.
Deswegen ist in meinem Kopf wahrscheinlich auch kein Platz für Chemie oder Latein, weil Lieder wie das folgende aus "Ritter Rost macht Urlaub" zu viel Platz einnehmen. 

 
Sieben Wochen Regen haben wir hier nicht zu befürchten, jedenfalls sieht es momentan nicht danach aus. Zum Glück! Gegen ein bisschen Niederschlag in Form von weißen, weichen Flöckchen hätte ich allerdings nichts einzuwenden. Ich hoffe noch immer sehnsüchtigst auf weiße Weihnachten. Danach sieht es zwar bislang genauso wenig aus, aber hoffen wird man ja noch dürfen.

So, jetzt hab ich aber auch genug geschrieben - schon wieder so viel Text, ich weiß gar nicht, wo das plötzlich alles herkommt. 
Morgen gibt es dann wieder mehr Bilder, nämlich endlich die versprochenen Ripple-Decken-Fortschritte. Bis dahin also! Alles Liebe,
Eure Naomi

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Vom Christkind

Heute mal ein Weihnachtsgedicht, und zwar das erste, das ich in meinem Leben, mit damals zweieinhalb Jahren, auswendig gelernt habe.



Vom Christkind
 ***
Denkt euch - ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit gefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss was Schönes drin:
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)             

aus: "Weihnachten mit Ida Bohatta", (c) 1998 arsEdition, München

Alles Liebe,
Naomi


noch 3 mal schlafen bis Heiligabend...

Dienstag, 20. Dezember 2011

Gestöber

Leider, leider ja immer noch kein Schneegestöber - obwohl ich heute mittag mal ganz kurz dachte, ein winziges Flöckchen entdeckt zu haben (wobei "winzig" schon ziemlich in Richtung Euphemismus geht). Mehr war's aber dann auch nicht.
Ganz anders war es - ganz offensichtlich -, als folgendes Foto aufgenommen wurde, auf das ich beim Stöbern in den Untiefen des Computers meiner Eltern gestoßen bin. Und bei dieser Gelegenheit kann ich euch ja auch gleich mal das Hundi vorstellen. Gestatten:

Ein Cairn Terrier, auch wenn sie momentan - nach dem letzten Besuch beim Hundefriseur - nicht mehr so ganz wie einer aussieht. Der unfähige Typ im Hundesalon war etwas zu übereifrig, er hat das gesamte Deckhaar weggemacht, jetzt wird der arme Hund nass bis auf die Haut, wenn es regnet. Wir werden ihr wohl einen Mantel nähen müssen, das ist ja bei kleinen Hunden im Winter sowieso nicht schlecht, um Nierenentzündungen usw. vorzubeugen. Bleibt natürlich die Frage, ob sie ihn dann auch anzieht, da ist sie manchmal sehr eigen und lässt sich dann auch nicht überzeugen. Terrier halt...

Heute habe mich ich übrigens endlich mal um Weihnachtsgeschenke gekümmert, bisher hatte ich erst eins für meine große kleine Schwester. Ein wunderschönes hat mir Cath Kidston gemacht, denn beim Kar*stadt, knapp zehn Gehminuten von meiner Haustür entfernt, gibt es seit drei Wochen eine Cath Kidston-Ecke. Zwar nur Taschen und Accessoires (Portemonnaies, Brillenetuis, Ticket Holder, Gadget Cases...), aber immerhin!
Auch wenn die Atmosphäre natürlich nicht die gleiche ist. Erstens sind die Verkäuferinnen lange nicht so bubbly, wie die in England, auch wenn ich sagen muss, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, und dort nicht die allerschlimmsten Vertreterinnen des Typs "Berliner Verkäuferin" eingesetzt werden. 
Am Ende habe ich tatsächlich was gekauft, bisher habe ich immer zwei Versuche gebraucht, weil ich mich nie nie nie entscheiden kann. Für meine kleine kleine Schwester habe ich ein kleines Portemonnaie genommen, weil sie irgendwie kein richtiges hat. Im Moment benutzt sie, soweit ich weiß, so ein winziges Lederportemonnaie, das mit mein Opa mal aus der Schweiz mitgebracht hat. Erstens ist es winzig, und andererseits hängt da auch irgendwie mein Herz dran (ich hab sonst so wenig von meinem Opa) und dehalb hätte ich es, ehrlich gesagt, gerne wieder. Aber in dem Fall kann man diese egoistischen Motivation meiner Geschenkwahl tolerieren, finde ich, immerhin bekommt sie dafür ja etwas viel besseres.

Vielleicht zeige ich es euch morgen mal, und auch, welches andere Schwesterngeschenk ich neulich auf dem Weihnachtsmarkt in Nürnberg erstanden habe (zum Selbermachen hatte ich in diesem Jahr einfach keine Zeit), wenn ich hoffentlich endlich mal schaffe, die Fotos meiner Häkelfortschritte hier zu präsentieren., die allerdings erst noch gemacht werden müssen. Ich versuche, dran zu denken, und vielleicht schneit es ja doch noch, und es gibt dieses wunderbare Schnee-Licht. Ihr seht, ich gebe die Hoffnung nicht auf!

So, jetzt mache ich noch schnell Streifen 60 zuende, und dann werd ich mich wohl auch mal ins Bettchen begeben. In der Nacht zu Montag habe ich nämlich bis 5:25 Uhr an meiner Facharbeit geschrieben. Danach war ich erstmal so aufgekratzt, dass ich dann auch nicht sofort eingeschlafen bin, und um zehn nach sechs musste ich dann auch schon wieder aufstehen, um das ganze auszudrucken. Das Zittern, ob das Papier wohl reicht für meine 27 Seiten (der blöde Drucker hat ständig zwei Seiten auf einmal eingezogen, aber so, dass man beide hinterher wegwerfen konnte) hat dann noch mal für eine Ladung Stresshormone gesorgt, die mich dann erst mal einigermaßen wach gehalten haben. Die Müdigkeit kam dann erst später, dafür dann aber umso stärker. Ich hab also noch was aufzuholen.
Deshalb:
Night night, sleep tight! Don't let the bed bugs bite...

Naomi
xxx

P.S.: Huch, ist wohl doch ein längerer Post geworden. Das hatte ich eigentlich gar nicht geplant...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Beauty is where you find it... #24 ADVENTLIEBE

Irgendwie war ich letzte Woche davon ausgegangen, dass es erst nach Weihnachten mit der Beauty is where you find it...-Aktion von luzia pimpinella weitergehen würde. Tja, offensichtlich geirrt.
Hier also mein Beitrag zum heutigen Thema 
"Adventliebe":

Kerzenlicht und selbstgebackene Plätzchen gehören für mich zu den schönsten Dingen im Advent. Und Tee, auch wenn der nicht mit auf dem Bild ist.

 Ich hab noch ein bisschen dran rumgespielt. So...
...gefällt's mir eigentlich auch ganz gut.
Was andere so am Advent lieben könnt ihr euch hier ansehen.

So, jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Donnerstag, aber vorher will ich noch eben schnell Andrea/Kreativkäfer hier bei mir begrüßen! Herzlich Willkommen!

Alles Liebe, Naomi

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *14

Heute mal wieder...
1. Wann kaufst Du einen Baum? Oder gar Plastik mit Duft?
2.  Selber schlagen oder einen von der Stange?
3.  Und wann darf er ins Wohnzimmer ziehen?
  1. Dieses Jahr am 23. Dezember nach dem Frühstück. Der Weihnachtsbaumkaufzeitpunkt variiert aber auch von Jahr zu Jahr. Aber eher als eine Woche im Vorraus haben wir ihn eigentlich nie.
  2. Einmal hatten wir einen Gutschein zum Selberschlagen, aber in diesem Wäldchen waren die Bäume alle so unschön, das wir ihn am Ende verschenkt haben. Außerdem haben wir einen Weihnachtsbaumständer, für den der Baum unten angebohrt sein muss. Selber bohren ist eine riesige Sauerei, aber dass so gut wie jeder Weihnachtsbaumhändler in Berlin seine Bäume anbohrt, so wie uns das beim Kauf erzählt worden war, stimmt auch nicht. So kaufen wir ihn immer bei dem Händler, der uns damals auch den Ständer verkauft hat (Der ist übrigens, abgesehen von der Sache mit der Bohrung wirklich zu empfehlen - einfach draufstecken und fertig, eine Sache von Sekunden. Wenn ich da an früher denke...). Letztes Jahr haben wir am Ende einen Baum genommen, der ein bisschen krumm und auf der einen Seite kaum Äste hatte (das war klasse, mit der einen Seite steht er bei uns sowieso immer zur Wand und so konnte man ihn viel näher ranschieben), und mehrere Spitzen. Wir haben ihn "Alejandro" getauft, weil auf dem Rückweg zufällig Lady Gaga im Radio lief. Und tatsächlich haben wir ihn dann auch richtig lieb gewonnen, so sehr, dass wir jetzt jedes Jahr einen von den nicht ganz perfekten Bäumen nehmen werden, die sonst keiner will. Erstens sind die billiger, zweitens fühlt man sich doch auch irgendwie gut, wenn man so einem Baum auch eine Chance gibt, und drittens ist geschmückt sowieso jeder Baum schön. Finde ich jedenfalls.
  3. Sofort. Je eher er aus dem Netz rauskommt, desto besser. Ich finde es furchtbar, wenn man ihn erst wochenlang auf dem Balkon stehen hat, sodass er dann erstmal zwei Tage braucht, bis die Äste sich wieder nach unten gebogen haben. Allerdings sollen solche Bäume ja angeblich weniger oder später zu nadeln anfangen. Glaube ich zumindest mal gelesen zu haben.
So ihr Lieben, macht euch noch einen schönen Abend und lasst euch nicht zu sehr stressen! Bei mir klappt das irgendwie momentan nicht so, ich fühle mich völlig erschöpft, geistig wie körperlich. Na ja, es wird auch wieder besser - hoffe ich jedenfalls.

Alles Liebe, 
Naomi

Sonntag, 11. Dezember 2011

Winter Song

Heute noch mal was Musikalisches, zu was anderem komme ich im Moment einfach nicht. Der Tag hat ja leider nur 24 Stunden...
Sara Bareilles ich euch schon mal im September in diesem Post vorgestellt. Das Album habe ich mir übrigens inzwischen schenken lassen und es ist die letzten Monate rauf und runter gelaufen. Ein Weihnachts- bzw. Winterlied gibt es von ihr auch, und zwar ein Duett mit Ingrid Michaelson (gab's hier bei mir im Blog auch schon mal, ist auch noch gar nicht so lange her. Schaut doch mal hier!). Es gehört zu den Liedern, die man trotz winterlichen Inhalts auch ganz gut im Spätsommer schon hören kann (was ich natürlich ausgiebig getan habe...) und die dann immer noch schön sind, wenn es wirklich Winter ist.

Aber seht bzw. hört selbst!



Finde weitere Songs von Sara Bareilles bei Myspace Musik

Anhören kann man den Song (und viele andere) z.B. auch über Sara Bareilles' MySpace-Seite bzw. den MySpace-Player, der sich zu meinem großen Bedauern leider nicht als Ganzes (legal) einbetten lässt.

Ein herzliches Willkommen meinen neuen Leserinnen, Katrin/Schwarzerose bzw. Papierblümchen und Synke/Anna & die Tüddel-Ecke im Wolkenschloss! Schön, dass ihr da seid!

Habt alle noch einen schönen 3. Advent!

Naomi

...noch 13 Tage bis Heiligabend...

Freitag, 9. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *9

1. Hast Du schon alle Geschenke?
2. Schon mal jemanden beim Beschenken vergessen?
3. Kaufst Du lieber online oder im Geschäft?

1. Ehem... nach einem verlegenen Räuspern husche ich dann jetzt einfach mal ganz unauffällig weiter zur nächsten Frage...
2. So richtig vergessen noch nie, nur mit schrecklich schlechtem Gefühl bewusst nicht beschenkt, weil ich eingesehen habe, dass es eben zeitlich und nicht zuletzt auch finanziell nicht machbar ist, wirklich allen etwas zu schenken, auch wenn ich das am liebsten tun würde.
3. Nun, einerseits ist Online-Geschenk-Shopping fast immer entspannter, aber andererseits ist da auch die Auswahl noch größer. Es gibt ja nichts, was es nicht gibt, und das kann sowohl Segen, aber für jemanden, der ohnehin chronische Entscheidungsschwierigkeiten hat, auch Fluch sein. Außerdem verbringe ich eigentlich sowieso schon viel zu viel Zeit vor Bilschirmen... Am liebsten habe ich einen Mix aus beidem.


Alles Liebe, Naomi

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Beauty is where you find it... #23 weiß

Heute heißt es wieder "Beauty is where you find it...", und zwar zum letzten Mal in diesem Jahr. Fast bin ich ein bisschen wehmütig, aber es wird ja hoffentlich weitergehen. Nun zum heutigen Thema:
Weiß ist eine schöne Nicht-Farbe, finde ich. Allerdings ist es gar nicht so leicht, dieser Tage etwas wirklich weißes zu finden. Ich könnte euch meinen Zahn zeigen, sowohl meine Zahnärztin als auch die beiden assistierenden Helferinnen haben mir bzw. ihm außergewöhnliche Schönheit bescheinigt, was immer das bedeuten mag... Aber ich glaube, das lasse ich dann doch lieber. Alles scheint mir irgendwie einen grauen Schleier zu haben...
Trotzdem hab ich mich mal auf die Suche gemacht:
Das Bild hängt ist schief...;)
 Außer diesem kleinen, wie ich finde wunderhübschen Schälchen von Lisbeth Dahl, dem ich im Dänemarkurlaub einfach nicht widerstehen konnte, war leider nichts zu finden. Auf meiner Kamera habe ich aber noch das folgende Bild gefunden.
Das Vögelchen (auch aus Dänemark übrigens) ist zwar alles andere als weiß, aber dafür ist das Drumherum reichlich farblos geraten. Gilt das?

...und zur Not lässt sich ja immer noch in den anderen Vorräten kramen, da findet man dann sowas: 

 Hach, ja... Wenn ich das sehe, dann hab ich ganz plötzlich eine riesige Frühlingssehnsucht. Ich will, dass die Welt wieder Farbe bekommt - zartgrüne Knospen, blauer Himmel, weiße, gelbe, rosa Blumen -, dass alles wächst und blüht.
Und wenn das schon nicht passiert, dann soll sich der Winter wenigstens mal blicken lassen, und zwar richtig. Soll heißen: Ich will Schnee und richtig eiskalt klirrende Kälte. Nicht mehr diese graue Novemberplörre.
Als ich das letzte Mal einen solchen Wunsch hier geäußert habe, ging er in Erfüllung (siehe hier), und versuchen kann man es ja, vielleicht klappt es ja wieder.

Wie auch immer, die gesammelte "Weißheit" gibt es wie immer bei luzia pimpinella, und da gehe ich jetzt auch erstmal gucken.

Alles Liebe,
Naomi


P.S.: Weiß und schön war auch etwas, was ich euch neulich gezeigt habe. Erinnert ihr euch? Wenn nicht, auch nicht schlimm. Hier könnt ihr es euch nochmal ansehen.

"Und nun ein Hinweis in eigener Sache..."

So oder so ähnlich sagen die das doch immer im Deutschlandfunk, nicht wahr. Der läuft bei uns immer morgens beim Frühstück, immer schon eigentlich. Ich erinnere mich jedenfalls noch gut daran, wie ich zum Piep-piep-piep-piiieeeeep vor den Nachrichten meine Milchflasche getrunken habe, ganz früher in unserer vorvorletzen Wohnstätte. Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich nämlich tatsächlich einen Hinweis in eigener Sache loswerden.

In den letzten Monaten habe ich an einem Videoprojekt teilgenommen, dabei ist ein Film zum Thema "Frieden" entstanden. Mir persönlich hat das viele neue und interessante Erfahrungen beschert, wir haben beeindruckende und teilweise sehr bewegende Interviews mit ganz verschiedenen Menschen geführt und mussten schließlich auch selbst vor die Kamera und die Frage beantworten: Was bedeutet eigentlich "Frieden" für mich? So ganz sicher bin ich mir, was das betrifft, immer noch nicht, aber doch näher dran, für mich eine Antwort darauf zu finden.

Warum ich euch all das erzähle? Nun ja, ein Film ist ja schließlich dazu da, gesehen zu werden, das ist der eigentliche Zweck des Ganzen. Darum möchte ich euch einladen! Vielleicht hat ja die (oder der) eine oder andere Zeit und Lust, sich das Produkt unseres Schaffens mal anzusehen...

Das Bild habe ich von unserem Flyer gemopst. (c) by Hamde Abu Rahma.


Wann? 20.12.2011, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr
Wo? in den Tilsiter Lichtspielen in Berlin-Friedrichshain

Der Eintritt ist übrigens frei.

Der Film heißt "Peace & You & a Video", organisiert wurde das Projekt durch den Bund für soziale Verteidigung, unterstützt durch "Aktion Mensch" und produziert durch Medienprojekt Berlin. Hier gibt es noch mal alle Infos auf einen Blick.

Ich würde mich freuen!

Naomi

P.S.: Es wird noch eine zweite Vorstellung geben, vorraussichtlich am 5.1., auch da freuen wir uns über jeden Zuschauer!

Der fragende Adventskalender *8

1. Hast Du einen Wunschzettel?
2. Was war das bisher scheußlichste Geschenk?
3. Und was das schönste?
  1. Ja, im Kopf schon lange, seit gestern auch auf Papier.
  2. Was richtig Scheußliches fällt mir jetzt gar nicht ein. Ich finde es aber immer furchtbar, etwas zu bekommen, was ich schon habe. Da weiß ich nie, was ich sagen soll.
  3. Mir fällt es immer so schwer, mich festzulegen, deswegen sage ich einfach: Sie waren alle schön, jedes auf seine Art...
Alles Liebe,
Naomi

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *7

Was es hiermit auf sich hat, wollt ihr wissen? Klickt mal auf das Bild rechts in der Sidebar.
Die Fragen:
  1. Was ist für dich ein typischer Weihnachtsduft?
  2. Hast du ein Räuchermännchen?
  3. Wenn ja, was darf es rauchen?
  1. Tanne, ganz eindeutig.
  2. Ich nicht, aber meine Schwester hat einen kleinen Holzfäller. Ich find den zwar ganz süß, aber riechen mag ich's nicht so gern. Ich steh auch nicht so auf Räucherstäbchen.
  3. Puh, keine Ahnung... Ich glaube, es gibt eine Packung mit Duftkegeln in unterschiedlichen Geruchssorten, aber aus den unter 2. genannten Gründen hab ich mich damit noch nie näher beschäftigt.
Naomi
♥♥♥

P.S.: Gerade hat bei den Nachbarn jemand angefangen, ganz wunderschön Klavier zu spielen. Hach!

Dienstag, 6. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *6

So, ein bisschen verspätet steige ich heute auch noch ein. Gestern ist mir mein einer Weisheitszahn gezogen worden, und ein bisschen schlapp bin ich doch. Aber drei Fragen zu beantworten, das kriege ich gerade noch hin. (Falls ihr es noch nicht wissen solltet, erfahrt ihr bei einem Klick auf das Bild unten oder in der Sidebar alles zum fragenden Adventskalender.)


 Die Fragen heute:
1. Und, was gab´s für Dich?
2. Verschickst Du Weihnachtspost?
3. Warst Du schon auf einer Weihnachtsfeier?
 
  1. Um ganz ehrlich zu sein, hab ich mir mein Stiefelchen noch gar nicht so genau angesehen. Das meiste ist ja doch immer essbares "Füllmaterial", und dementsprechend für mich in meiner momentanen Situation eher ungeeignet. Ich hebe mir das Auspacken also auf, bis ich den Mund wieder richtig öffnen kann.
  2. Ich habe es definitiv vor. Die Frage ist also nicht ob, sondern eher wann. Zur Not dann eben nachträglich...
  3. Nein, und bisher steht auch keine an. Obwohl, jetzt wo ich darüber nachdenke, am Sonntag gibt es eine im Reitverein meiner Mutter. Aber ich weiß noch nicht so recht, ob ich mitgehen soll, denn eigentlich fehlt mir die Zeit dazu... Mal gucken.
 
Also denn, macht's gut, ihr Lieben! Ich wünsche euch noch einen schönen Nikolaustag!
Naomi

Samstag, 3. Dezember 2011

Alte Weihnachtslieder

Ich weile ja dieses Wochenende in Nürnberg und darf dort unter anderem den Christkindlesmarkt besuchen, was hoffentlich meiner immer noch nicht so richtig weihnachtlichen Stimmung wenigstens ein bisschen zuträglich sein wird. Musik hilft da übrigens auch, wie ich festgestellt habe.
Und damit euch nicht langweilig wird, solange ich weg bin, gibt es für euch heute was auf die Ohren: Christian Speyer und den Berliner Solistenchor mit ihrem Programm "Alte Weihnachtslieder Neu". Meiner Meinung nach wunderschöne, neue Interpretationen alter, traditioneller Weihnachtslieder. Hier eine kleine Kostprobe: 


Ist doch mal was anderes, als die ewige von-allen-Seiten-Jingle-Bells-Dauerbeschallung in Kaufhäusern. Sowieso ist das hier ja eine Art von Musik, auf die man sich ganz einlassen muss. Nichts also, was sich als Hintergrundgedudel eignet. Eher etwas für ruhige Stunden zuhause.
Aber wem es gefällt: Der Berliner Solistenchor ist mit dem Programm auch in diesem Jahr wieder unterwegs durch ganz Deutschland. Tourdaten und weitere Infos gibt es hier. Dort findet ihr auch den Link zur Seite von Christian Speyer, wo man das Album zurzeit kostenlos herunterladen kann. Natürlich könnt ihr das Album aber auch ganz normal kaufen, und so den Chor unterstützen (oder wie ich beides...). Es eignet sich übrigens auch prima als Geschenk!

Einen schönen, besinnlichen 2. Advent wünscht euch

Naomi

noch 21 Tage bis Heiligabend...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Wenn zwei sich streiten...

...freut sich der Dritte, oder in diesem Fall die Dritte.

Ich nämlich.

Na ja, richtiger Streit in dem Sinne war es nicht. Meine Oma und meine Tante sind sich nämlich einfach nur mal wieder nicht ganz einig gewesen. Sowas kommt ja öfter vor zwischen Müttern und Töchtern... 
Es ging um folgendes: Meine Tante gibt Kleidungsstücke, die ausgebessert werden müssen gegen Geld zu einer Freundin ihrer Schwiegermutter. Meine Oma findet das eigentlich unnötig, weil man solche Kleinigkeiten ja auch selbst erledigen könnte und dadurch natürlich auch ganz viel Geld sparen würde. Wenn man denn wollte, und eben da liegt das Problem, denn genau das tut meine Tante nicht. Ihr fehlt die Zeit und die Geduld zum Nähen, sagt sie. Und sie hat kein Problem damit, Geld dafür auszugeben, dass andere ihre Sachen flicken. Finde ich völlig in Ordnung, letztlich muss ja jeder für sich entscheiden, was er wie machen will. Nur meine Oma kann sich damit einfach nicht anfreunden, deshalb hat sie meiner Tante eine Nähmaschine geschenkt, die meine Tante aber gar nicht braucht und auch nicht haben will, weil sie wie gesagt nicht näht und die Maschine deshalb nur bei ihr herum steht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin als Siegerin aus dem ganzen Hin und Her hervor gegangen, denn jetzt hab ich die Maschine. :)


Passenderweise heißt die Maschine bzw. die Firma auch noch VICTORIA ich weiß nicht, ob ihr das auf dem Bild lesen könnt.
Gehört hatte ich von dem Hersteller noch nie und weiter damit beschäftigt habe ich mich bisher auch noch nicht. Es ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich schnurz, solange sie überhaupt näht. Die alte Maschine von meiner Mutter schaffte ja zuletzt nicht einmal mehr eine gerade Naht, die länger als fünf Zentimeter war, ohne größere Zwischenfälle.
Ich hab auch schon etwas zu nähen angefangen, angedeutet in diesem Post, aber diese Woche ist bisher einfach nur der absolute Horror, also weiß ich noch nicht, wann ich euch das Ergebnis meines Schaffens dann präsentieren können werde. Vor dem Wochenende wird es jedenfalls wohl leider nicht mehr klappen.


Alles Liebe und ein herzliches Willkommen an meine neuen Leser, die Franzinellis, Anja, Martina und Annett! Schön, dass ihr da seid!


Naomi

noch 23 mal schlafen bis Heiligabend...

Donnerstag, 24. November 2011

Beauty is where you find it... #21 Vorbereitungen

Vorbereitungen heißt bei luzia pimpinella heute das Thema der Fotoaktion.

Als erstes fallen einem da sicherlich die Weihnachtsvorbeireitungen ein, die jetzt so langsam richtig in Gang kommen, immerhin ist am Sonntag schon der erste Advent (Hilfe, wo ist nur die Zeit geblieben??). Bei mir allerdings noch nicht so richtig. Jedenfalls nur indirekt. Denn bevor ich mich in Ruhe auf Weihnachten vorbereiten kann, muss ich erstmal noch all die Dinge erledigen, die mich sonst davon abhalten würden, diese wunderschöne Zeit so richtig zu genießen. 
Am zweiten Adventswochenende fahre ich nach Nürnberg, darauf freue ich mich schon seit Monaten ganz gewaltig. Bis dahin soll also alles fertig sein. Und so sehen meine Vorbereitungen auf die Vorbereitungen aus:



Eine freudige Entwicklung (jedenfalls für mich) gab es übrigens auch, aber davon ein andermal mehr.
Jetzt werde ich mir erstmal ansehen, was die anderen so vorbereiten. Das gibt's natürlich wie immer hier zu sehen.

Naomi

Mittwoch, 23. November 2011

Kommödchen

Sicher kennt ihr alle diese kleinen Mini-Kommödchen aus Holz, die es in verschiedenen Ausführungen bei IKEA zu kaufen gibt - oder gab? Da bin ich grad nicht sicher. Ist aber auch egal. Ganz praktisch sind die jedenfalls, aber leider nicht besonders hübsch. 
Sicher kennt ihr das auch: Diese wunderschönen Papier-Servietten, die man eigentlich gar nicht benutzen mag, weil sie wirklich viel zu schade sind, um sich damit Mund, Finger oder sonst was abzuwischen.

Und so sieht es aus, wenn beides ganz spontan zusammentrifft:
 Jedenfalls bei mir sieht es so aus. Das Ganze war Ergebnis einer jetzt-auf-gleich-Aktion irgendwann mal nachmittags, als ich zufällig den Serviettentechnik-Kleber wiedergefunden habe. Und ich dachte, ich zeig sie euch mal.
Mir fällt grad auf, dass die Kante unten nicht ganz glatt ist - das wird gleich nachher ausgebessert.
Ich hab immer nur die Vorderseiten der Schubladen beklebt. Zum einen, weil ich es eigentlich ganz schön finde, wenn das Holz noch ein bisschen vorguckt, und zum anderen, weil sonst einfach die Servietten nicht gereicht hätten.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch!

Naomi

Noch ein kleiner Nachtrag bzw. eine kleine Anmerkung: Es ist ganz wichtig, dass man die vordere Fläche zuerst einmal weiß grundiert, sonst kommt das Muster nicht richtig raus.

Montag, 21. November 2011

Ich liebe...


...Hyazinthen!
Sie sehen hübsch aus, und dann duften sie auch noch so wunderbar gut...
Eine ganz tolle Woche euch allen!

Blumige Grüße

Naomi

Donnerstag, 17. November 2011

Beauty is where you find it... #20 "Lichter der Stadt"

Heute kann ich endlich mal wieder mitmachen bei Beauty is where you find it..., der luzia pimpinella-Fotoaktion.
Das Thema lautet: Lichter der Stadt
Was den anderen so für Lichter aufgegangen sind, könnt ihr euch wie immer hier ansehen. 

Dies hier ist jedenfalls mein Bild:
Wie wohl unschwer zu erkennen, habe ich das Foto in London gemacht. Es war eigentlich mehr ein Zufallsprodukt, und über das Verwackelte habe ich mich zuerst sehr geärgert. Aber wenn einem schon mal zufällig Taxi und einer von den schönen alten roten Doppeldeckern (ich finde, die sollten sie wieder einführen, damit war Busfahren doch noch richtig stilvoll...) vor die Linse fahren, dann muss man eben schnell sein. Und im Nachhinein finde ich es so eigentlich gar nicht mal so schlecht. Dieses Verwischte, Flüchtige, dann der Regen und die Lichter, die vom nassen Asphalt reflektiert werden... 

Es gefällt mir eigentlich sogar richtig gut mittlerweile. Euch hoffentlich auch?!

Alles Liebe, Naomi

Dienstag, 15. November 2011

Novembergrau und Apfeltarte

Sieht es bei euch heute auch so grau aus? 
Schrecklich ist das, ich kann mich zu nichts aufraffen, dabei hätte ich so viel zu erledigen. Natürlich hauptsächlich Dinge, auf die ich gerne verzichten würde, wenn es denn ginge, aber da ich zum Beispiel nicht vorhabe, das neue superteure, ultramoderne und trotzdem nicht richtig funktionierende automatische Ausleih- und Abgabesystem der Stadtbücherei mit meinen Überziehungsgebühren ganz allein zu finanzieren, werde ich da wohl oder übel hinmüssen.
Ich versuche also, mir dieses Zitat von Rudolf Leonhard in Erinnerung zu rufen, das ich am Samstag im "Berliner Fenster", unserem U-Bahn-"Fernsehen" gelesen habe:
Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: es schön zu finden.
Das klingt doch ziemlich einleuchtend, nicht wahr? Ich werde also einfach versuchen, all die blöden Sachen, die ich noch erledigen muss und auf die ich gar keine Lust habe einfach trotzdem schön zu finden. Und wenn es einem dann irgendwann wirklich Spaß macht, geht doch auch alles viel schneller vorbei - Schönes dauert ja leider immer kürzer als Langweiliges - und ich hab vielleicht noch Zeit, irgendwas zu machen, was mir wirklich Spaß macht.

Apfeltarte backen zum Beispiel, meine Mutter hat so viele Äpfel von meinen Großeltern mitgebracht. Am Wochenende habe ich morgens im ZEIT MAGAZIN ein Rezept entdeckt und am Sonntag gleich mal ausprobiert. 
Einfach 200g Mehl, 60g Zucker, 100g Butter, etwas Salz und ein Ei verrühren.
 (Im Rezept steht ein Eigelb, aber da wurde der Teig bei mir zu bröselig. Vielleicht geht es, wenn man ein größeres Ei nimmt, bei dem dann auch das Eigelb entsprechend größer ist, aber bei mir reichte es nicht. Ich musste sogar auch noch ein bis zwei Esslöffel Wasser dazu tun, damit es ging.)
Während der Teig für eine 1/2 Stunde im Kühlschrank ruht, werden 4-5 Äpfel (ich hab nur 3 genommen) geschält, vom Kerngehäuse befreit und in gleichmäßige Scheiben geschnitten, die dann auf dem ausgerollten Teil verteilt und aufgeschichtet werden. Darüber kippt man eine Masse aus 200g Crème Fraîche, 2 Eiern und 40g Zucker
Dann kommt alles zusammen für ca. 25-30 Minuten bei 180°C in den Ofen (Im Rezept steht eigentlich 15 Minuten, aber bei mir war da noch alles ein bisschen flüssig). Fertig!
Bei mir sah das dann so aus:
 Ich hatte etwas Teig übrig. Daraus habe ich dann Sterne ausgestochen und sie einfach oben auf der Tarte verteilt
Auch meine Bedenken, die Äpfel wären vielleicht noch zu hart, haben sich nicht bestätigt. Geschmeckt hat sie wirklich sehr gut!
So, nun muss ich mich mal aufmachen, all wunderbaren Dinge zu erledigen.
Ist das Leben nicht schön?

Alles Liebe, Naomi

Freitag, 11. November 2011

Erinnert ihr euch?

In diesem Post hatte ich angekündigt, euch etwas zeigen zu wollen, woran ich im Dänemark-Urlaub gebastelt habe. Heute will ich das nun endlich mal erledigen, sont wird aus einem "demnächst" erst ein "irgendwann mal" und zu guter letzt ein "nie". Wie das eben immer so ist.
Wie es das geübte Auge wahrscheinlich damals schon gleich erkannt hat, und wie es spätestens bei diesem Foto...


...offensichtlich wird, handelt es sich bei meinen Dänemark- Basteleien um Schmuck, genauer gesagt um Ohrringe, die ich zusammen mit meiner Cousine gemacht habe. Es war das erste Mal und dadurch auch ein kleines Experiment, aber weil es mir (bzw. uns) so viel Spaß gemacht hat, wird es sicherlich auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Die Ergebnisse dieses ersten Versuchs sahen jedenfalls folgendermaßen aus:

Das waren die allerersten, für die ich fast nur Restbestände von anderen Projekten benutzt habe, weil ich eigentlich erstmal nur testen wollte, wie das mit dem Ösenbiegen so funktioniert.
...rot und braun...


Lila, lila...

... und weil's mir so gut gefiel gleich noch mal in einer anderen Version: rosa und hellgrün (die Perlen unten haben auch einen ganz zarten grünen Schimmer, das sieht man auf dem Foto nicht sofort). Mir gefallen sie so fast noch besser, und meine Tante fand sie sogar so schön, dass sie sie mir gleich abgekauft hat.

Das ist jetzt ein Exemplar, das meine Cousine gemacht hat. Es glitzert unheimlich, in Wirklichkeit fast noch mehr als auf dem Bild.
Dasselbe gilt für diese hier in grün und pink.
Dafür habe ich ihr dann diese hier geschenkt, die wir - mit rosa und Herzchen - beide so schön kitschig fanden. Am liebsten hätte ich sie ja selbst behalten, aber bei richtig guten Geschenken sollte das ja auch so sein. Ich weiß leider nicht mehr, wo ich die Herzchenperlen her hatte, sonst könnte ich mir ja auch noch einmal die gleichen machen. Falls da also jemand was weiß...
Diese waren auch eher ein Improvisationsprodukt.







So, und das ist es nun auch schon wieder gewesen. Einen schönen Abend euch allen und ein noch schöneres Wochenende!

Alles Liebe,
Naomi

Montag, 7. November 2011

Stoffmarktbeute

Ihr Lieben! Erst mal einen wunderschönen guten Morgen - nachträglich, denn inzwischen ist es ja eigentlich schon wieder Mittag. Wie schnell so ein Tag doch vorbei geht.
Ich habe mich sehr über eure Kommentare zu meinem letzten Post gefreut. Schön, dass mein Cantuccini-Rezept so gut bei euch angekommen ist! Ich würde mich ja freuen, bei Gelegenheit mal zu hören, ob bzw. wie es so gemundet hat.

 Im Gegensatz zu Samstag war ich gestern richtig aktiv und bin mit einer Freundin zum Holländischen Stoffmarkt nach Potsdam gefahren. Das ist zwar auch durchaus mit Genuss verbunden und deshalb nicht wirklich anstrengend, aber immerhin habe ich dafür das Haus sogar für mehrere Stunden verlassen - Samstag blieb es bei meiner kurzen, spätabendlichen Hunde-Runde. Aber solche Tage müssen ab und an sein, finde ich.

Heute will ich euch also zeigen, was ich auf dem Stoffmarkt erbeutet habe:
 Was daraus werden soll, ist noch nicht ganz klar. Ich habe zwar im Groben eine Vorstellung, aber es kommt auch schon öfters vor, dass ich meine Pläne dann kurzfristig noch einmal ändere. Momentan gibt es bei mir sowieso eine kleine Nähmaschinen-Problematik, deren Lösung noch ungewiss ist. Aber wenn es dann soweit ist, bekommt ihr meine Werke auf alle Fälle hier bei mir im Blog zu sehen.

Es war mein erster Besuch auf dem Stoffmarkt. Seitdem ich das erste Mal davon gehört hatte, wollte ich hin. Bei vielen von euch habe ich gelesen, dass es wohl immer eine ziemliche Drängelei ist. Stimmt auch, aber mir hat das eigentlich nichts ausgemacht. Im Gegenteil, ich fand's nahezu paradiesisch und ich werde in jedem Fall wieder hinfahren.
Nach dem Stoffmarkt sind wir noch ein bisschen durch Potsdam geschlendert. 
 Besonders die Innenstadt finde ich sehr schön, und - keinesfalls zu vergessen - die Schlösser und die umgebenden Parkanlagen. Dort laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren für nächstes Jahr, wenn dieser freundliche Geselle...
Bild von hier.
 ...seinen 300. Geburtstag feiert. "Friederisiko" ist der Titel der Ausstellung anlässlich dieses besonderen Jubiläums. Ich hab eine ziemliche Schwäche für Königshäuser - ich bezeichne es gern als meinen Adels-Fimmel -, also werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen.
 
So, nun Ende des kleinen Exkurses und zurück zu dem, was ich eigentlich erzählen wollte:
Nachdem wir beim letzten Mal in einem Café nahe der Brandenburger Straße ewig gewartet haben (20 Minuten bis unsere Bestellung aufgenommen wurde, und dann noch mal so lange, bis es dann gebracht wurde. Dabei hatten wir nur zwei mal heiße Schokolade und zwei Stückchen Torte. Na ja.), sind wir dieses Mal im Holländischen Viertel eingekehrt...
Cafés gibt es dort zur Genüge, und wir hatten das Glück, in einem ganz wunderbaren zu landen. 
Im Café Guam gibt es ganz köstliche Käsetorten in allen denkbaren Variationen. Die Bedienung war freundlich und vor allen Dingen schnell. Direkt nach dem Hinsetzen konnten wir unsere Bestellung aufgeben, und nicht einmal drei Minuten später standen Kuchen und Kakao vor uns auf dem Tisch.
Solltet ihr also zufällig mal nach Potsdam kommen, ist ein Besuch dort wirklich lohnenswert - es sei denn, man mag keinen Käsekuchen. Man mag es kaum glauben, aber solche Menschen soll es ja geben. ;)

Nachdem ich jetzt so viel über Essen nachgedacht und geschrieben habe, meldet sich so langsam mein Magen mit lautem Grummeln. Ich verabschiede mich also an dieser Stelle von euch.

Habt noch einen schönen Tag!

Naomi

Ach so, eins noch: Herzlich Willkommen Karin! Schön, dass du ab jetzt mit dabei bist!
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