Donnerstag, 22. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *22

Die versprochenen Bilder meiner Ripple-Fortschritte gibt es jetzt leider doch erst morgen, statt gestern. Ich hoffe, ihr seht es mir nach... Stattdessen beantworte ich heute mal wieder die Fragen den fragenden Adventskalenders von Caro und Sonja.

1. Gehst Du Heiligabend in die Kirche?
2. Nachmittags oder zur Christmette?
3. Wann ist Bescherung?


  1. Ja, immer. Ohne würde mir irgendwie was fehlen. Ich mag das Singen, und das Krippenspiel, und ich finde es immer schön, wenn wir dann zufällig Freunde in der Kirche treffen. Da sind wir dann noch mal kurz zusammen, bevor dann jeder mit seiner Familie nach Hause geht. Ein anderer Grund ist, dass wir oft vormittags noch beschäftigt sind - es gibt da zum  Beispiel Menschen, die selbst dann noch nicht alle Geschenke zusammen haben... (ich will ja jetzt niemanden scharf angucken...) - oder es wird noch irgendwas aufgeräumt oder anderweitig rumgerödelt. Wenn wir fertig sind, ziehen wir uns meistens alle noch was anderes, weihnachtsfeines an, und dann geht es los. Der Gang zur Kirche ist der Moment, in dem für mich Weihnachten dann so richtig beginnt. Da fängt dann die Vorfreude an, im Bauch zu kribbeln...
  2. Bisher immer nachmittags, wegen des Krippenspiels. Meine jüngste Schwester ist erst acht, für sie ist das irgendwie interessanter, außerdem gucke ich mir das auch immer noch gerne an. Der einzige Nachteil ist, dass natürlich die meisten Familien nachmittags in die Kirche gehen, und es dementsprechend dann wirklich immer extrem voll ist. Letztes Jahr waren wir über eine halbe Stunde vorher da und haben trotzdem nur noch ziemlich weit hinten einen Platz gefunden. Aber man ist ja eigentlich auch schon froh, wenn man überhaupt noch einen Sitzplatz ergattern kann. Zur Mitternachtsmesse waren wir dann nach der Bescherung auch noch, allerdings in einer anderen Kirche, nämlich bei der Gemeinde, zu der wir offiziell gehören, und wo wir auch getauft worden sind. Letztes Jahr hat meine Schwester als Konfirmandin bei der Vorbereitung des Mitternachtsgottesdienstes geholfen, dieses Jahr ist sie Teamerin und hat wieder mitgemacht, also werden wir wieder hingehen. Das ist auch ganz schön, finde ich. Ein bisschen ruhiger und weniger chaotisch, als nachmittags, und nach dem Essen und Bescheren und der ganzen Nascherei tut so ein kleiner Spaziergang zur Kirche ganz gut. Lange Rede, kurzer Sinn, meine Antwort lautet: Beides.
  3. Nachdem wir vom Nachmittagsgottesdienst zurück sind. Meistens setzen meine große kleine Schwester und ich uns mit meiner kleinen kleinen Schwester in ihr Zimmer und lesen Weihnachtsbücher oder hören die alte "Weihnachten in Bullerbü"-Kassette. Oder auch Ritter Rost feiert Weihnachten, wenn wir uns mal nicht ganz so besinnlich fühlen, oder aber wenn die lieben Eltern mit dem Geschenke-unterm-Baum-drapieren, Baumkerzenanzünden (immer immer immer echte) zu lange brauchen. Wenn dann endlich das Glöckchen klingelt, wird beschert, und erst danach irgendwann gegessen. Um die Reihenfolge gab es bei uns jahrelang immer wieder Streit, jetzt machen wir es seit einigen Jahren immer so rum, erstens, weil wir meistens noch gar nicht wieder hungrig sind, wenn wir aus der Kriche zurück kommen, und zweitens, weil alle (nicht nur die ganz kleinen) viel entspannter sind, wenn sie nicht den Anblick der ungeöffneten Geschenke während des Essens ertragen müssen. Das hält man ja kaum aus, und dann kann man das Essen auch gar nicht richtig genießen.
 
Wo ich gerade von Ritter Rost sprach - das Wörtchen genial ist hier angemessen. Es waren die einzigen CDs, die meine Eltern uns früher auf langen Autofahrten sogar freiwillig haben hören lassen. Und wenn ich sie mir heute anhöre, dann staune ich jedes Mal wieder, dass ich immer noch bei fast allen Liedern die Texte auswendig kann. Und den Text dazwischen kann ich auch fast mitsprechen.
Deswegen ist in meinem Kopf wahrscheinlich auch kein Platz für Chemie oder Latein, weil Lieder wie das folgende aus "Ritter Rost macht Urlaub" zu viel Platz einnehmen. 

 
Sieben Wochen Regen haben wir hier nicht zu befürchten, jedenfalls sieht es momentan nicht danach aus. Zum Glück! Gegen ein bisschen Niederschlag in Form von weißen, weichen Flöckchen hätte ich allerdings nichts einzuwenden. Ich hoffe noch immer sehnsüchtigst auf weiße Weihnachten. Danach sieht es zwar bislang genauso wenig aus, aber hoffen wird man ja noch dürfen.

So, jetzt hab ich aber auch genug geschrieben - schon wieder so viel Text, ich weiß gar nicht, wo das plötzlich alles herkommt. 
Morgen gibt es dann wieder mehr Bilder, nämlich endlich die versprochenen Ripple-Decken-Fortschritte. Bis dahin also! Alles Liebe,
Eure Naomi

2 Kommentare:

allerlieblichst hat gesagt…

Huhu liebe Naomi, einen schönen Blog hast Du! Ich wünsche Dir und Deinen Lieben auch ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr! GLG , Christiane

Fräulein Famos hat gesagt…

Dankeschön :)
Liebe Grüße, Naomi

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Ihr Lieben,

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