Mittwoch, 21. Dezember 2011

Vom Christkind

Heute mal ein Weihnachtsgedicht, und zwar das erste, das ich in meinem Leben, mit damals zweieinhalb Jahren, auswendig gelernt habe.



Vom Christkind
 ***
Denkt euch - ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit gefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss was Schönes drin:
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)             

aus: "Weihnachten mit Ida Bohatta", (c) 1998 arsEdition, München

Alles Liebe,
Naomi


noch 3 mal schlafen bis Heiligabend...

2 Kommentare:

kreativkäfer hat gesagt…

das ist auch eines der Lieblingsweihnachtsgedichte meiner Töchter!
LG Andrea

Fräulein Famos hat gesagt…

Ich mochte immer besonders, dass ich es mir so gut merken konnte. Gedichte auswendig lernen macht ja nur dann Spaß, wenn es auch irgendwann klappt und man es dann tatsächlich kann.
Dir und deiner Familie fröhliche Weihnachten!
Liebste Grüße, Naomi

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