Montag, 31. Dezember 2012

2013


Out with the old, in with the new...

Alles Gute, Gesundheit und vor allem ganz viel Glück wünsche ich euch für das neue Jahr! Wer hätte gedacht, dass wir das noch erleben, mit dem Weltuntergang und so. (Ich bin immer noch ein bisschen enttäuscht. So ein Reinfall aber auch!)

An dieser Stelle möchte ich auch noch mal Danke! sagen. Fürs immer wieder Vorbeischauen und Mitlesen, für die Kommentare und Emails, für viele liebe Worte und nettes Feedback. Kurz: Für ein tolles Jahr mit euch!

Schon lange habe ich keine Begrüßungsrunde für neue Leser bzw. Leserinnen mehr gemacht. Dabei freue ich mich immer so darüber, wenn jemand neues dazustößt und Interesse zeigt an dem, was ich hier so von mir gebe. Darum soll das nun meine letzte (Blogger-)Handlung im alten Jahr werden. Nun denn:

Herzlich Willkommen...

Elke von Heim@kult
Ines von Schoko-Pur
Anika von Ainilinchen
Ina von Südstadtkind
Inga
Numinala von Numinala's Nähchaos
Januschka von LoopingLilli
Susanne von Frau Gooda
Janet the Beauty Brain
Elsa von Näh(r)stoffe
Roswitha von Poggibonssi Couture®

!

Ganz schön viele seid ihr - und das freut mich so sehr, dass ich gar nicht weiß, was ich sagen soll. Also lasse ich es lieber und verabschiede mich hiermit. Denn auch das neue Jahr will schließlich nachher angemessen begrüßt werden...

Alles Liebe, Naomi  

Samstag, 29. Dezember 2012

Rückblickend {BIWYFI #46}

Schon lange bin ich nicht mehr dabei gewesen bei Nics wöchentlicher Fotoaktion Beauty is where you find it... Mal fehlte die Zeit, mal das Licht, mal die richtige Idee. Schade, denn es waren so viele schöne Themen dabei.

Diese Woche geht es nun um die Zeit "zwischen den Jahren". Diese merkwürdigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, in denen das alte Jahr eigentlich schon vorbei ist, und nichts zu tun ist, als auf das neue zu warten - und sich währenddessen vielleicht ein paar Gedanken zu machen. Über das, was kommen wird oder soll oder könnte. Und über das, was wir im neuen Jahr anders und (hoffentlich) besser machen wollen.

Dazu gehört aber zunächst einmal die Rückschau auf das Vergangene. Was ist gewesen? Was war gut, was geht besser?

Für mich etwas, mit dem ich nicht nur jetzt die Zeit zwischen den Jahren verbringe, sondern die mich schon seit einigen Wochen beschäftigt. Irgendwann im Oktober befiel mich nämlich plötzlich das Gefühl, in diesem Jahr eigentlich nichts geschafft zu haben. Denn meine Erfahrungen der letzten Monate mit Beauty is where you find it..., so wie ich sie oben beschrieben habe, lassen sich auf etliche andere Dinge übertragen. Dinge, die ich mir vorgenommen hatte für 2012, die ich umsetzen wollte - viele Pläne und Träume, große und kleine, aus denen letztlich nichts geworden ist.

Dann aber fiel mit - in einem etwas helleren Moment - auf, dass das eigentlich nicht stimmt. Dass nämlich ganz schön viel passiert ist in diesem Jahr: Ich habe zum Beispiel meine Angst vor der Führerscheinprüfung überwunden - und bestanden. Ich habe es (wie auch immer) geschafft, in allen meinen schriftlichen Abiturprüfungen die höchste Punktzahl zu erreichen. Ich habe, wie ich mir vorgenommen hatte, mehr gelesen. Viel mehr.

Je mehr ich nachdenke, desto mehr fällt mir ein. Und anstatt weiter Trübsal zu blasen ob all der Dinge, die nicht sind, freue ich mich nun einfach mal an dem, was ich gemacht und geschafft habe, selbst wenn das nicht immer die Sachen waren, deren Gelingen mir besonders am Herzen lag.


Lieber den Spatz in der Hand als als die Taube auf dem Dach. Oder wie war das noch?

Und für die Taube gibt es schließlich noch immer das neue Jahr...

Alles Liebe, Naomi

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Alle anderen Fotos zum Thema "Zwischen den Jahren" sammelt Nic hier - danke dafür!

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!


Und schon ist es soweit.

Ich wünsche euch frohe, besinnliche und entspannte Feiertage mit all euren Lieben. (Oder vielleicht auch  nicht mit allen.) Auf welche Art und Weise auch immer - macht es euch schön!

Wir lesen uns!

Alles Liebe, Naomi

Mittwoch, 12. Dezember 2012

12 von 12 {Dezember}

So rein theoretisch und weil es das heutige Datum ja nun mal irgendwie anbietet, könnte ich hier jetzt eine super Einleitung von wegen dreimal-die-zwölf!-wie-cool!-sowas-kommt-nie-wieder! schreiben. Wie gesagt: Ich könnte.
Aber ich kenn mich ja mittlerweile. Wenn ich erst mal anfange, kann es vorkommen, dass dem Rede- oder in diesem Fall Schreibschwall irgendwie nicht mehr so leicht Einhalt zu gebieten ist. Und das könnte wiederum bedeuten, dass das, was ich mir für diesen 12. ganz fest vorgenommen hatte, nämlich meine Bilder nicht erst am 13. (oder am 15. - ist ja alles schon dagewesen) zu posten, sondern tatsächlich mal am 12. selber, wieder in die Hose geht. Noch sieht es damit nämlich aus, als könnte es vielleicht klappen, darum will ich lieber nichts riskieren.
Abgesehen davon habe ich den ganzen Tag über, also bis vorhin, offen gestanden kein einziges Mal über die dreifache Zwölf nachgedacht. So war dieser quasi-historische Tag für mich ein Tag, wie jeder andere.

(Für alle, die zufällig hier gelandet sind und sich jetzt fragen, worum es geht: 12 von 12 ist eine Fotoaktion, bei der man am 12. eines jeden Monats 12 Bilder macht und diese auf seinem Blog postet. Erfunden hat's irgendwann mal Chad Darnell, die Liste aller Mitmacher - v.a. aus dem deutschsprachigen Bloggerland - führt jeden Monat Frau Kännchen. Dafür an dieser Stelle ein dickes Dankeschön!)

So, jetzt aber los!


Wer guckt denn da hervor? Den erhobenen Zeigefinde deute ich als: "Keine Schokolade zum Frühstück!" Was sonst? Schließlich hat so ein Nikolaus auch einen Selbsterhaltungstrieb. Allerdings kann er da bei mir frei von jeglichen Sorgen sein - dafür, dass ich früher mal überhaupt keine Schokolade mochte, hab ich mich inzwischen was das angeht zwar ganz gut entwickelt, aber morgens esse ich irgendwie generell nicht so besonders gerne süß, und wenn Schokolade, dann Nu.tella.
Heute ist aber eh ziemlich wurscht, was letztlich aufs Brot wandert, denn dank meiner Erkältung, der es so gut bei mir zu gefallen scheint, dass sie sich gerne noch ein bisschen weiter ausbreitet (Hallo Stirnhöhlen!) und sich gleich noch ein paar Freunde einlädt (Hallo Gliederschmerzen!), schmecke ich ohnehin kaum was.
Und furchtbar elend ist mir. Aber da ich den letzten Herbst und Winter komplett ohne nennenswerte Erkältung - Husten, Schnupfen und das ganze Trallala - überstanden habe, ist das wohl jetzt die Rache.


Vielleicht liegt es auch daran, dass ich letztes Jahr auf meinem 80-Sekunden-Schulweg schlichtweg nicht so viel Möglichkeiten hatte, mir irgendwelche Viren einzufangen. Jetzt, wo ich tagtäglich mit der Bahn einmal die Stadt durchquere - sogar zweimal, wenn man genau ist und den Rückweg mitzählt - hatte ich mit sowas eigentlich fast schon gerechnet.
Es hat sich doch einiges geändert in den letzten Monaten. Diese fast schon Zen-mäßige Gelassenheit, die ich mir mit den Wochen zugelegt habe und mit der ich inzwischen sogar dem Winterchaos auf Berlins Schienen - allen voran denen der S-Bahn - begegne, verblüfft mich manchmal selbst. Dauert der Weg zur Arbeit eben zwei Stunden, anstelle wie üblich "nur" eine - wen juckt's?
Wobei ich neuerdings (schneechaosbedingt) auch meine Route geändert habe. So kriege ich mal wieder ein bisschen was von der Stadtmitte zu sehen, was ja auch nicht schlecht ist, und der Zugausfall (siehe Foto) konnte mich auch nicht aufhalten. Ha!


Was mich tatsächlich doch ziemlich ausgebremst hat, war mein Kopf. Und zwar so, dass ich, kaum im Büro angekommen, leider nicht umhin kam, meinen gut gehüteten Ib.uprofen-Vorrat in der Schreibtischschublade anzubrechen und erstmal ein gepflegtes zweites Frühstück zu mir zu nehmen. Eher so mittellecker, aber wenn's hilft.


Den Rest des Vormittags verbringe ich mit diesem und jenem und friere mir dabei ordentlich einen ab. Unsere Heizung im Büro ist nämlich sagen wir mal nicht so der Burner, und der kleine Heizlüfter macht die Luft so trocken. Das will ich meinen ohnehin schon geplagten Schleimhäuten nicht unbedingt antun. Der Hals kratzt übrigens auch den ganzen Tag fürchterlich, hatte ich das schon erwähnt?
Wenn ich gerade nicht mit diesem oder jenem beschäftigt bin, werde ich ab und an schmachtende Blicke auf die weiße Pracht draußen. Leider musste ich mich die meiste Zeit des Tages mit der Aussicht aus dem Fenster begnügen. Immerhin war die besser als neulich.

Und nun ratet mal, um wie viel Uhr ich folgendes Bild gemacht habe:


So, sollte jemand auf ungefähr 14.00 Uhr getippt haben - Glückwunsch! Eigentlich wollte ich nur noch mal kurz rausgucken, bevor ich nach draußen gehe, um mir irgendwo was zu essen zu erlegen. Und was ich da gesehen habe, seht ihr ja selber: Dämmerung. Um verdammt noch mal zwei Uhr nachmittags!
Wie gut, dass es nur noch neun Tage sind, bis die ganze Chose sich wieder umkehrt und die Tage wieder länger werden. Ich fühle mich schon ganz lichtarm.


Die Mittagspause also: Eigentlich hatte bzw. habe ich noch immer einen Rest Pesto im Bürokühlschrank stehen. Und Nudeln bei mir im Büro. Man hätte also... Aber um ganz ehrlich zu sein: I really just couldn't be bothered. Ist ja manchmal so und da die Möglichkeiten, an von anderen zubereitetes Essen zu kommen, dort, wo ich arbeite, ziemlich begrenzt sind, fiel die Wahl schließlich zwischen Döner und Pommes. Döner (fleischlos und sonst "mit alles und Kräutersoße") hat gewonnen, aber das habt ihr euch sicher anhand des Bildes schon zusammengereimt.



Auf dem Rückweg dann ein bisschen winkewinke! (Ich hab das Gefühl, die sind überall...)


Arbeit, die zwar draußen stattfindet, auf die ich wenigstens heute aber gerne verzichtet hätte. Denn draußen ist es kalt und kalt ist nicht gut. Jedenfalls nicht für meinen ohnehin schmerzenden Kopf.


Drinnen erwartet mich meine "Gehaltsabrechnung". In Gänsefüßchen, denn von Gehalt kann man eigentlich kaum sprechen - ein heiß diskutierter Punkt auf den Zusammenkünften und Seminaren für alle FSJ Kultur-Leute. Ich für meinen Teil habe eigentlich keinen Grund zur Klage. So ein bisschen ist es in meinen Augen ja auch Sinn der Sache, dass man seine Zeit und Arbeitskraft während eines Freiwilligen Sozialen Jahres eben spendet. Trotzdem ganz nett, wenn sich das Konto wieder ein bisschen füllt. Weihnachten ist ja nicht mehr weit, und wie erwartet hinke ich meinen Plänen, alle Geschenke Ende November zusammen zu haben (Haha.) weit hinterher.
Im Hintergrund übrigens Textmarkerkunst. (Falls ihr das nicht sowieso gleich erkannt habt.)


Voilà, die Tram, in der ich hätte sitzen sollen/wollen, von hinten. Glücklicherweise bin ich pünktlich um halb sechs im Büro aufgebrochen, da fahren sie noch einigermaßen häufig und ich musste nur vier Minuten warten. Richtig kritisch wird es erst ab viertel nach sechs. Da steht man dann auch gerne mal 20 Minuten.


Zuhause hatte irgendjemand einen (überaus üppigen...) Rest Pudding in der Schüssel gelassen. Für mich. Jedenfalls habe ich das einfach mal angenommen.


Und nun werde ich noch ein bisschen schnippeln und kleben. So war jedenfalls der Plan für heute Abend, denn da es mit der Umsetzung meines super-duper Weihnachtsgeschenkeplans im November ja wie erwähnt nicht so gut funktioniert hat, bin ich nun um Verzug und müsste eigentlich ganz dringend noch ein bisschen was machen. Mal sehen, ob ich mich noch aufraffen kann.

Euch vielen Dank für's Gucken und einen schönen Abend!
Alles Liebe, Naomi


P.S.: Auch hier noch mal der Hinweis: Mehr 12 von 12 gibt es hier bei Frau Kännchen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Aus gegebenem Anlass


...mein erstes Tatüta. (Obwohl es ja eigentlich "die" Tatüta heißen müsste. Klingt aber irgendwie komisch.)

Bislang habe ich ja, ehrlich gesagt, nie so ganz den Reiz dieser Dinger verstanden. Und nachdem ich tatsächlich die gesamte letzte Erkältungssaison verschont geblieben war, ergab sich auch nie die Notwendigkeit. Aber jetzt - call me Fräulein Schniefnase.

Es ist aber auch kalt geworden. Und weiß. Nachdem der Hund, der Wasser sonst eher meidet, von klein auf als besonders schneeaffines Exemplar seiner Art bekannt war (siehe hier), war ich dann doch etwas verdattert, vorhin nach gut 250 Meten einfach stehengelassen zu werden, als Madame noch mal kurz zu mir hinguckte, sich dann umdrehte und zielstrebig nach Hause dackelte. Na schönen Dank auch!


Bei solch einer Ablehnung - ich bin noch immer ganz empört - war es aber nur gut, dass wir nicht extra in den Wald gefahren sind. Hätten wir auch gar nicht gekonnt. Als neuestes Zipperlein funktioniert beim Auto nämlich neuerdings die Lüftung nicht mehr, sodass man entweder völlig zugedampft fahren muss (bisweilen lebensgefährlich) oder aber mit geöffnetem Fenster (wobei man hierbei auch noch von den Gnaden des elektrischen Fensterhebers mit seiner immer mal wieder zur Schau getragenen Nullbock-Attitüde abhängig ist). Nervig sowas.


Na ja. Das Winterwonderland vor der Haustür ist aber auch nicht schlecht (jedenfalls ist das meine Meinung) und lässt sich zur Not auch von drinnen ganz gut begucken. Mit zwei Paar Wollsocken an den Füßen und einer Tasse heißem Tee vor sich. Und ein paar Taschentüchern.

Hatschi allerseits und einen schönen 2. Advent!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

"Zwei Spuren im Schnee...

... führ'n herab aus steiler Höh'..."

Ohrwurm hiervon, schon den ganzen Tag. (Schön, nicht?)

Aber immerhin passend zum Wetter. Denn pünktlich zum Nikolaustag liegt ganz Berlin unter einer zarten, weißen Decke.

Und statt mich darüber zu ärgern, dass ich keinerlei Bildaufnahmegerät (sprich: Kamera) bei mir trage, um die weiße Pracht für die Ewigkeit auf Film, äh Speicherkarte zu bannen (das hier ist ja wohl hoffentlich sowieso erst der Anfang!), konzentriere ich mich einfach voll und ganz auf den Moment und aufs Verzücktsein - von diesem Anblick, von dem leisen Knarzen unter den Stiefeln und den winzig kleinen, feinen Kristallen auf der Jacke. Hach.

Habt einen schönen Abend!
Alles Liebe, Naomi



Dienstag, 27. November 2012

Sonntagsausflug: Markt der Kontinente

Huch, schon Dienstag. Der gestrige Tag flog nur so an mir vorrüber. Lag vielleicht dran, dass ich so unheimlich gute Laune hatte.

Aber das Wochenende war auch ein besonders schönes. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt an einem Sonntag den ganzen Tag unterwegs und trotzdem am Ende so erholt war. Nach einem wunderbaren und sehr reichhaltigen Brunch-Buffet im Café Klatsch mit sämtlichen Mitgliedern des Reitvereins meiner Mutter und jüngsten Schwester (womit ich auch gleich die erste Weihnachtsfeier der Saison hinter mich gebracht hätte), ging es zum Markt der Kontinente in den Dahlemer Museen.


Wann immer ich dort bin, überschwappt mich unweigerlich ein kleiner Nostalgie-Tsunami. Ist nämlich alles altes Kinderladenrevier bzw. wurde dort später, also damals, als wir noch näher dran wohnten, mit Vorliebe allwochenendlich durch die Gegend promeniert. Kommt mir ewig her vor.
Auch auf dem Markt der Kontinente bin ich früher schon gewesen. Mit ungefähr elf Jahren ließ ich mir dort einen von diesen langen bunten Zöpfen ins Haar flechten. Der liegt heute noch irgendwo in einer Schachtel.

Den Zopfstand gab es auch dieses Mal wieder.
Angeblich, also laut Programm, ist jedes Wochenende ein anderer Kontinent "dran" - denn das jetzt war erst der erste Streich, an den nächsten drei Wochenende geht es weiter. 
Am Sonntag hätte sich demnach alles um Amerika drehen sollen. Ob es das nun tatsächlich tat, finde ich schwierig zu beurteilen. Mir kam es eher nicht so vor (es sei denn, Irland hat von aller Welt unbemerkt einen Kontinenttransfer beantragt und sich gewissermaßen von Amerika adoptieren lassen - eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie). Das tat dem Vergnügen aber keinen Abbruch. Lässt man sich eben ein bisschen treiben und saugt einfach die vielen, vielen bunten Farben und Eindrücke in sich auf. Woher sie kommen, ist ja dann eigentlich auch irgendwie wurscht.


Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war, dass es so unglaublich warm war. Bei so vielen Menschen an sich keine allzu verwunderliche Sache, aber irgendwie denke ich immer, dass man da als Organisator doch eigentlich drauf achten und für entsprechende Belüftung bzw. Klimatisierung sorgen könnte. Dass Ende November die meisten unter ihren Wintermänteln nicht im luftigen Blüschen oder T-Shirt rumlaufen, müsste man eigentlich vorher ahnen können.




Hinterher war ich dann noch mit meiner Mutter und der Patentante meiner Schwester in der Luise, heiße Schokolade trinken. Mit Sahne.

Wie gesagt, es war ein toller Sonntag.

Bei euch hoffentlich auch!?

Alles Liebe, Naomi

Samstag, 24. November 2012

Mitbringsel

Mein Vater hatte neulich beruflich in Tokyo zu tun.

Ich muss ja gestehen, dass ich Japan lange Zeit gar nicht viel abgewinnen konnte. Dieser ganze Manga-Cosplay-Hello-Kitty-Kram, dem diverse Freundinnen im Laufe der letzten Jahre mal mehr und mal weniger verfallen waren, konnte mich nie wirklich begeistern.

Dann sah ich zum ersten Mal "Lost in Translation" von Sofia Coppola und wenigstens einige Stunden danach hielt das vage Gefühl an, dass Tokyo vielleicht ja doch irgendwie ganz spannend sein könnte. Ähnlich ging es mir mit "Kirschblüten - Hanami" von Doris Dörrie. In beiden Filmen gefiel mir die Stimmung, das Fremde der anderen Kultur.

Als ich dann aber vor einigen Monaten die zweite Ausgabe der deutschen "Mollie makes" in den Händen hielt und darin den Bericht über das "Material-Paradies" und die "Nippori Fashion Town" (hier gibts tolle Bilder) in Tokyo las, wäre ich am liebsten auf der Stelle in ein Flugzeug gestiegen.

Ging leider nicht. Und der Drang war auch schnell wieder unterdrückt, als ich mich meiner letzten Flugerfahrung besann. Doch manchmal ergeben sich im Leben ja durch Zufall Gelegenheiten, die man einfach nicht unbeachtet vorbeiziehen lassen kann. Wie gesagt: Mein Vater hatte neulich beruflich in Tokyo zu tun, dazu noch einen halben Tag frei, zwischen Ankunft und erstem Termin...

Das Ergebnis dieser für mich äußerst glücklichen Fügung, - mit dem ich sehr zufrieden bin, auch wenn mein Vater meint, er habe sich gefühlt, wie ein Analphabet in einer Staße voller Antiquariate - könnt ihr jetzt bewundern. Sehr ausgiebig, denn ich habe mich heute endlich doch mal wieder getraut, den Autofokus auszuschalten und war so begeistert, dass es einigermaßen funktioniert hat, dass ich mich zwischen den Bildern leider nur schwer (oder gar nicht) entscheiden konnte. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

















Ich bin gespannt, wie lange ich brauche, um den Mut zum Anschneiden aufzubringen. Eigentlich ist das völlig schwachsinnig, schließlich geht der Stoff dadurch ja nicht verloren, sondern nimmt nur eine andere Form an. Trotzdem habe ich damit immer meine Schwierigkeiten.

Überraschenderweise hat sich übrigens auch folgende Madame heute mal ablichten lassen (wobei das Licht da schon wieder fast weg war... Liebe Sonne, komm bald wieder!), sogar fast freiwillig. Mit der passenden Bestechung setzt Hund sich sogar mit Freude direkt vor die Linse (am liebsten gaaanz dicht) - guckt dafür aber etwas dümmlich weil gierig. Na ja, wir haben ja alle unsere Schwächen.

Salut!

Dabei fällt mir ein: Irgendwann demnächst muss die Gute gleich auch noch mal nach draußen - wo es schon seit über einer Stunde stockfinster ist. Schlimm.
Aber wenn ich richtig rieche, rieche ich Kuchen. Man muss sich eben nur zu helfen wissen. Und Kuchen hilft immer!
Einen schönen Restsamstag allerseits!

Alles Liebe, Naomi

Mittwoch, 21. November 2012

Ein ganz gewöhnlicher Dienstag

...war das gestern.
Bis auf den Nebel - noch immer, als säßen wir alle unter einer riesigen Käseglocke. Irgendwie total eigenartig. Ich habe das Gefühl, ganz verschwommen zu sehen. Wie unter Wasser gucken.

Trotzdem hab ich nebenbei ab und an den Auslöser meiner kleinen Kamera betätigt, damit ihr ein mal bisschen und wenigstens ausschnittsweise (wenngleich auch sehr lückenhaft und in qualitativer Hinsicht mit viel Luft nach oben) sehen könnt, was das Fräulein so jeden Tag treibt.   
Im Grunde die 12 von 12-Idee. Den hab ich ja diesen Monat - mal wieder - verschwitzt, also hier quasi ein "9 von 20". Oder wie auch immer.

Schweinehund liegt tot inner Ecke, ha! (Bitte applaudieren Sie jetzt.)

Nach dem Schweinehund kam Brian, der liebste Frühstückskumpan: "Dog save the Queen!" (die gestern übrigens 65. Hochzeitstag gefeiert hat! Fünfundsechzig! Ist das zu fassen?!)

Bürofensteraussicht. Bisschen trist.

Gegenmaßnahme No. 1: ein Textmarkerregenbogen!

Gegenmaßnahme No. 2: Hübsch pink, nicht wahr?

Das wurde ein Mittagessen. Ich bin noch immer ganz begeistert, dass mein Frischkäse nicht über Nacht aus dem Büroküchenkühlschrank verschwunden ist. Es gibt da nämlich so ein kleines Bermudadreieck...

Dafür waren plötzlich alle Post-its weg. Umdann genauso plötzlich wieder aufzutauchen. Mysteriös.

Stasichic.

Und das meinte ich mit "unter Wasser". Alles verschwommen. (Natürlich mit Absicht...)
So, und nun habt einen schönen Mittwoch!

Alles Liebe, Naomi
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