Donnerstag, 28. Juni 2012

Für sie.

Früher war ich fest überzeugt davon, dass alle Erwachsenen nur so tun, also würden sie Alkohol mögen, weil das eben irgendwie von einem erwartet wird, wenn man erwachsen ist oder sein will. Insgeheim aber würden sie aber - so meine Vorstellung - am liebsten bei jedem Schluck das Gesicht verziehen. Und weil alle den Genuss vorgaukeln, merkt keiner, dass in Wirklichkeit keinem von ihnen Alkohol wirklich schmeckt.

Nun bin ich aber inzwischen ein bisschen älter geworden und möglicherweise auch ein bisschen weiser, vielleicht habe ich mich aber auch einfach nur daran gewöhnt. Denn inzwischen kann ich durchaus ganz gut nachempfinden, dass man als großer Mensch ab und an mal ganz gerne was anderes trinkt, als immer nur Apfelschorle.

Was ich allerdings nach wie vor nicht ganz verstehe, ist die Begeisterung, mit welcher manche meiner Altersgenossen (und jüngere) sich betrinken, einfach um betrunken zu sein. Irgendwer hat mir mal versucht zu erklären (bzw. weiszumachen), dass das Tolle der Kontrollverlust wäre. Aha. Leuchtet mir nicht so ganz ein, aber ich verstehe ja auch nicht, warum man mit dem Rauchen anfängt. Dass es schwierig ist, auzuhören, ist mir schon einigermaßen klar und ja auch eine einigermaßen geläufige Tatsache - deswegen auch die Verwunderung meinerseits, wenn sich Freundinnen meiner Mutter mit Anfang/Mitte Vierzig nach wenigstens 20 Jahren Nichtraucherdasein plötzlich überlegen, zur Kettenraucherin zu werden. Versteh ich auch nicht! Ist aber sowieso eine andere Geschichte...

Inzwischen kann ich einem Glas kühlen Biers also durchaus etwas abgewinnen. Dabei mag ich "normales" Bier ebenso gerne, wie solches "mit was drin", also diese ganzen Mischgetränke. Mädchenbier, wie meine Englischlehrerin neulich sagte, als sie uns zum Abschiedessen zu sich eingeladen hatte. Pussy-Bier ist auch eine gerne gebrauchte Bezeichnung dafür. Find ich aber nicht so schön. Tatsächlich habe ich an dem Abend von den Jungs keinen mit irgendwas Kaktusfeigigem in der Hand gesehen... Mein Vater trinkt sowas auch nur "im Notfall". ;)

Welches ich bevorzuge, hängt immer von Moment und Laune ab. Oder eben davon, was gerade da ist. Neulich Abend stand beispielsweise ein Flasche ganz normales Bier im Kühlschrank. Und direkt daneben eine Flasche Cassis-Sirup. Und da kam mir plötzlich eine Idee...


Einfach einen Schuss Sirup mit dem Bier aufgießen - fertig ist das ganz eigene DIY-Mädchenbier! :)
Besonders gefällt mir, dass man selbst bestimmen kann, wie süß das Ganze sein soll - einfach etwas mehr bzw. weniger Sirup ins Glas tun.
Und sowieso am allerallerbesten: Der Schaum ist rosa!


Vielleicht ist das ja auch ein passendes Getränk für heute Abend, zum Fußballgucken...?
Wir schauen uns das Spiel zusammen mit der Familie der besten Freundin meiner kleinen kleinen Schwester an. Dabei fällt mir gerade auf: Es wurden gestern irgendwelche Absprachen getroffen, wenn ich das richtig mitbekommen habe, sollen wir Nachtisch mitbringen... Wäre ja vielleicht mal an der Zeit, sich darum zu kümmern, so um viertel nach Sechs...

Euch auch einen ganz wunderbaren Abend! Vielleicht spielt ja auch das Wetter mit? Bei uns ist die Sonne jedenfall mal wieder zum Vorschein gekommen - muss sie auch, wenn sie das mit den für morgen angesagten 29°C (puh!) noch schaffen will!


Also dann, macht es gut!

Alles Liebe,
Naomi

Porridge am Morgen...

...vertreibt Kummer und Sorgen. 
Nicht dass ich derzeit so unheimlich viel davon hätte, aber die Präventivwirkung ist vermutlich auch nicht zu unterschätzen. Behaupte ich jetzt einfach mal.



 Einen schönen Tag wünsche ich euch!
Eure Naomi

Montag, 25. Juni 2012

Nichtstun

Aber echt, ey!
Die Frage danach, was ich heute getan habe, lässt sich nämlich ebenso einfach wie eindeutig beantworten:
Nichts. Also wirklich nichts - nichtsnichts sozusagen.

Das ist muss das Post-Abitur-Vakuum sein, von dem meine Nachbarin neulich sprach. Das ganz große Nichts, bevor es dann losgeht mit dem wahren Leben. (Wobei ich mich ja frage, als was dann eigentlich die letzten eineinhalb Jahrzehnte gezählt werden, als unwahr? Und woran merkt man dann überhaupt, dass das wahre Leben anfängt?)

Einen großen Teil des Tages war ich also bettlägerig (bzw. -sitzerig oder auch auf-dem-Bett-rumhängerig - wie man möchte). Nicht etwa, weil ich krank gewesen wäre. Nein, mein leichtes Sommerschnüpfelchen (wisst ihr nichts von, war auch nicht der Rede wert, so dermaßen teeny-tiny, wie es war) hat sich inzwischen erledigt und zur Abwechslung bin ich auch mal wieder vollkommen Kopfschmerzfrei. Insgesamt also so quietschfidel, wie lange nicht.

Trotzdem, es war halt so gemütlich, dieses Rumgelümmel (oder wie das heißt - "Rumlümmeln", oder einfach nur "Lümmeln"??).
Und mag es mir auch nur so vorkommen, irgendwie schien es im Laufe des Tages immer gemütlicher zu werden - und meine Stimmung hat sich gleich mitgewandelt.
Träumte ich morgens nach dem Aufwachen noch von buntgestreiften Sommerröckchen und Eiscremefarben, bin ich jetzt in einem Stadium größter Weihnachtssehnsucht angelangt. Ich will mich aufs Sofa kuscheln, Kerzen anzünden, Plätzchen essen, und, und, und. Was man halt so macht. Wenn Weihnachten ist.

Es ist aber noch nicht Weihnachten. Ganz und gar nicht. Noch ganze sechs Monate, jedenfalls in meinem Kalender steht das so (bei euch vielleicht anders, wer weiß, wer weiß?).

Mit diesem Gedanken werde ich mich nun anfreunden (müssen) und meinen Gemütlichkeitsrausch demnächst, bestenfalls einigermaßen zeitnah, einem Ende zuführen. Nicht einmal ich kann es mir nämlich leisten, hier jeden Tag zum lazy day zu machen. Das wahre Leben (s.o.) wartet schließlich da draußen, und dann noch ein paar andere Sachen. 

Morgen ist ein neuer Tag und morgen werde ich fleißig sein, das verspreche ich. (Wem, sei jetzt mal dahin gestellt.)

Und um den heutigen Tag auch nicht gänzlich tatenlos verstreichen zu lassen - ganz zu spät ist es ja noch nicht, nur fast - , begrüße ich jetzt wenigstens noch meine neuen Leserinnen.
Wie schön, dass ihr hergefunden habt!

So. Das war's dann aber auch für heute.

Euch eine gute Nacht!

Naomi

Samstag, 23. Juni 2012

Eine Odyssee oder Ende gut, alles gut.

In Entscheidungen war ich noch nie gut. Eine zu große Auswahl (oder, wo wir schon dabei sind: überhaupt irgendeine Auswahl) stellt mich vor ganz entsetzliche Schwierigkeiten. 

Bei mir gibt es weder Lieblingsessen, noch Lieblingsfarbe, -tier, -wasauchimmer
Stattdessen teile ich mehr oder weniger in zwei Gruppen: Mag ich. und Mag ich nicht. 
Und selbst da fällt mir in manchen Fällen die Einordnung schwer.
Im Allgemeinen fahre ich aber damit ganz gut.

Nun gibt es aber Momente, in denen man um eine Entscheidung nicht herumkommt. 
So war das auch diese Woche.

Ich habe nämlich was Neues, und für das Neue wurden neue Stoffe benötigt. Passenderweise gibt es im Stoffladen bei uns im Viertel gerade einen Räumungsverkauf - alles muss raus, heißt es auf großen Schildern. Während ich mich einerseits gefragt habe, warum denn alles raus muss (Umbau, und danach zu 99% keine Wiedereröffnung, jedenfalls nicht an selber Stelle - schreckliche Neuigkeiten!), dachte ich mir gleichzeitig: Wie gut, dass ich meinen Geburtstagsgutschein noch nicht ganz eingelöst habe!

Ich bin also hingegangen, am Dienstag mit meiner kleinen kleinen Schwester. Eine dreiviertel Stunde später kamen wir wieder raus, sie etwas genervt  - nach etwa 26maligem, stets mit "Gleich, nur noch kurz..." beantwortetem "Wie lange müssen wir noch bleiben?" durchaus verständlich - und ich, ihr ahnt es vielleicht schon, mit leeren Händen.
Mir war eingefallen, dass es vielleicht doch mehr Sinn macht, den Schnitt mitzunehmen, wenn man Stoff kaufen geht. Wir sind also wieder nachhause, ich habe alles zusammengepackt und bin wieder hin.

Und glaubt ihr, ich konnte mich dieses Mal entscheiden? (Sagt jetzt bitte nichts...)
 Am nächsten Tag habe ich dann zur Verstärkung meine Mutter und meine große kleine Schwester mitgenommen (die übrigens exakt die gleiche Frage gestellt hat, wie meine kleine kleine Schwester...). 
Und - oh Wunder! - ich habe doch tatsächlich Stoff gekauft.
Wollt ihr mal gucken?

Der dunkle ganz oben: Robert Kaufman; die anderen: Joel Dewberry for Free Spirit

Sind sie nicht schön? Ich bin ganz verliebt. 

Am Ende hat sich also doch noch alles zum Guten gewendet. Sogar so sehr, dass die Stoffladen-Odyssee schon wieder so gut wie in Vergessenheit geraten ist und ich dabei auch gleich ganz geschickt verdrängen werde, dass ich vielleicht mal an meiner Entscheidungsunfähigkeit arbeiten sollte. Das hat ja noch Zeit. Bis zum nächsten Mal...

Eure Naomi

P.S.: Ihr dürft übrigens gerne raten, was daraus wird...

Donnerstag, 21. Juni 2012

I ♥ Ketchup

Heute bin ich ganz alleine. 
Das kommt gerade zu Ferienzeiten (wie jetzt) selten vor. Aber wenn (wie heute), dann nutze ich das gerne und mache mir Penne mit Butter und diesem fertig geriebenen Parmesan aus der Tüte. 
Und natürlich Ketchup - ich LIEBE Ketchup! 
Diese Liebe ist übrigens noch nicht ganz so alt, dafür jetzt aber umso intensiver...



Kulinarisch vielleicht fragwürdig, aber mich macht es glücklich.

Gesund ist wahrscheinlich auch was anderes... Aber ich ess' das ja auch nur ganz selten.

Und ihr? Welches Essen macht euch glücklich?

Einen schönen Donnerstag noch!
Eure Naomi

Dienstag, 19. Juni 2012

Roma

Vor fast genau einem Jahr haben wir mit dem Geschichte-LK unsere Kursfahrt nach Rom angetreten. Hach ja, schön war's...
Da ich dieser Tage angesichts des Abschieds von der Schulzeit nun von einer ordentlichen Portion Nostalgie und Wehmut ergriffen werde, dachte ich mir, ich könnte euch ja mal ein paar Fotos zeigen.






Die vatikanischen Museen fand ich richtig, richtig schön - die sixtinische Kapelle eher so mittel (vor allen Dingen wurde man da so schnell durchgeschleust, dass ich gar nicht richtig gucken konnte), und den Petersdom an sich ein bisschen zu protzig. Ist so ganz nett, aber da gibt es doch noch deutlich schönere Kirchen auf der Welt, finde ich.






Der Verkehr war wirklich die Hölle. Irgendwo gibt es auch noch sehr erschreckende Statistiken über die Zahl von Touristen, die jedes Jahr unter die Räder kommen... Bei uns ist aber alles gut gegangen. Es war ja auch nicht immer gleich schlimm.


Heiß war es natürlich auch, allerdings habe ich mich direkt auf dem Hinflug erkältet (ich gebe jedenfalls der Flugzeug-Klimaanlage die Schuld - blödes Ding!), und zwar dermaßen stark, dass am Ende der fünf Tage von der direkt nach der Ankunft erworbenen Großpackung Taschentücher (30 x 10 Stück) keines mehr übrig war.

Aber trotz all der Schnieferei und all den Niesern habe ich diese knappe Woche in sehr guter Erinnerung behalten. Irgendwann will ich noch mal hin. Mal sehen, wann es damit klappt...

Liebste Grüße, Naomi

P.S.: Frau Tipmatic ist neuerdings Leserin bei mir - herzlich Willkommen! :) Wenn es bei dir einen Link gibt, schreib mir den einfach in einem Kommentar, dann ergänze ich ihn gerne :)

Montag, 18. Juni 2012

Verschönert "mit ohne Stoff"...

Buchhüllen aus Stoff finde ich schön. 


Allerdings war mir schöner Stoff bislang immer zu schade dafür, den wollte ich lieber für "richtige" Projekte aufheben. Praktisch finde ich so eine Hülle ohnehin nur als (zugegebenermaßen sehr schönen) Schutz, wenn man die Bücher gerade liest und häufig unterwegs dabei hat. Im Regal braucht man (oder wenigstens ich) sowas nicht unbedingt.
Mit einer "Unterwegs-Schutzhülle" hätte ich also noch was anfangen können, allerdings habe ich bei einem Blick in mein Bücherregal feststellen müssen, dass ich Bücher in unzähligen unterschiedlichen Formaten besitze. Der Plan, eine Hülle zu nähen, die ich dann jeweils dem Buch "anziehe", das ich gerade lese, fiel also auch flach.

Dann habe ich diesen Post gesehen. Wie genial! Ich musste das natürlich gleich ausprobieren.
Und habe dabei festgestellt, dass das Ganze eine prima Alternative ist, um Bücher in schöne Stoffmuster zu kleiden, ohne dafür echten Soff zu "opfern". Einfach den Stoff in den Kopierer legen, aufs Knöpfchen drücken und ZACK!, das war's auch schon. Dann nur noch die Bücher darin einschlagen.

Ich habe gleich mal ein paar meiner Reclam-Büchlein eingewickelt. (Ich liebe, liebe, liebe die Reclam-Ausgaben, hab ich das schon mal erwähnt? Die sind so wunderbar klein und handlich und günstig.)





Für die nächsten beiden habe ich Stoffmuster, die ich mir vor ewigen Zeiten mal bei Cath Kidston bestellt hatte, kopiert. Sie waren nicht ganz groß genug, also musste ich ein wenig improvisieren...




Sieht hübsch aus, finde ich. 

Zwar mag Papier nicht ganz so langlebig und widerstandsfähig sein, wie Stoff, aber da so ein Umschlag bei mir ohnehin nur für eine begrenzte Zeit halten muss (siehe oben), ist das nicht so schlimm.

Euch allen noch einen schönen Montag!

Naomi

Montag, 11. Juni 2012

Pinspiration

Ich nehme mal an, ihr kennt alle Pinterest. Viele von euch, das weiß ich, sind dieser wundervollen Inspirationsquelle und Zeitverschwendung ebenso hoffnungslos verfallen, wie ich. Ganze Tage könnte ich damit verbringen, die wunderhübschesten Sachen auf meine Boards zu pinnen. Ständig stoße ich auf die tollsten Dinge, die ich ganz unbedingt und am besten sofort und auf der Stelle ausprobieren will. Zugegeben, ich bin ein bisschen süchtig.

Mit Süchten jedweder Art ist ja bekanntermaßen nicht zu spaßen, und so hat auch diese vor allen Dingen eine ziemlich blöde Nebenwirkung: Je mehr Zeit ich mit pinnen und Ideen sammeln verbringe, desto weniger Zeit bleibt mir, diese Ideen dann auch tatsächlich umzusetzen. Denn der Tag hat ja, wie schon etliche Male mit größter Betrübnis festgestellt, leider, leider nur 24 Stunden.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, jetzt häufiger mal - auf unregelmäßig regelmäßiger Basis (also im Prinzip nur dann, wenn ich Lust dazu hab - Schlupflöcher müssen sein ;)) - ein durch Pinterest inspiriertes Projekt umzusetzen.

Den Anfang machen heute diese Blümchen-Broschen, gehäkelt nach dieser Anleitung. Ich habe bislang nicht herausfinden können, welche Sprache das eigentlich ist (ich tippe auf Finnisch), aber die Bilder sind glücklicherweise recht selbsterklärend. Für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden. Allerdings wäre einfarbig doch irgendwie schöner gewesen. Na ja, beim nächsten Mal.




So, nun noch ein ♥liches Willkommen an meine neue Leserin Sandra (Lila-Lotta),
und dann seid ihr mich für heute auch schon wieder los! ;)

Liebste Grüße, Naomi

P.S.: Vielen Dank für die Besserungswünsche und Migräne-Verfluchungen :) - inzwischen hat sie sich endgültig verzogen.

Sonntag, 10. Juni 2012

Sommer?

Es sieht jedenfalls ganz danach aus. Die letzten Tage war es hier ziemlich warm und ich etwas (soll heißen: ziemlich schlimm) migränig, deshalb habe ich leider nicht alles geschafft, was eigentlich auf meiner Liste stand. Heute geht es aber wieder einigermaßen, hoffentlich bleibt es so. 


Der Regen neulich hat die Blümchen auf unserem Balkon und auch an den Hecken unten an der Straße ziemlich mitgenommen. Diese pinke Blüte war abgeknickt, aber an sich noch ganz schön, darum hat meine Mutter sie mitgenommen. Zusammen mit einigen Blüten von einem anderen Strauch steht (bzw. "schwimmt") sie jetzt in einem kleinen Glas auf unserem Tisch im Esszimmer.
Die Blumen auf dem Balkon sahen neulich auch ganz mitgenommen aus, aber inzwischen haben sie sich wohl erholt.








Und noch woanders blüht es. Aus der Knospen der Orchidee auf meinem Fensterbrett, die ich euch hier gezeigt hatte, ist nämlich inzwischen das hier geworden:


Und das trotz meiner stiefmütterlichen Pflege. 

Bevor ich mich nun für heute verabschiede, möchte ich noch schnell meine neuen Leserinnen begrüßen: 
Uli (Das Königskind), Diana (Traumwolke), Emm▲ (gibt's bei dir einen Link?) und Frollein Pfau, seid ganz herzlich Willkommen bei mir!

So, und nun werde ich mich daran machen, das Glas mit frischer, kalter Erdbeermilch zu leeren, das mir meine Schwester eben in die Hand gedrückt hat. Hach, lecker....

Euch noch einen schönen Sonntagnachmittag!
Liebste Grüße, Naomi




Donnerstag, 7. Juni 2012

Beauty is where you find it... #22/12 "winzig klein vs. RIESIG groß"

Während ein Teil von mir (der Vernünftige) nicht glauben kann (oder will), dass ich euch TATSÄCHLICH ein Pommes-Foto zeige, ist der andere (der Hungrige) der Ansicht, dass kein Anblick für den knurrenden Magen von größerer Schönheit sein könnte...

 Ein großer und ein kleiner.

Mehr winzig klein und riesig groß gibts wie immer bei Nic.

Ich ess jetzt aber erstmal, bevor sie noch ganz kalt werden.

Naomi

Montag, 4. Juni 2012

Montag

... kommt Herr Mon, Mittwoch ist die Mitte der Woche.

Ersteres mag stimmen, letzteres sehe ich persönlich ein klitzekleines bisschen anders: Denn wäre der Mittwoch die Mitte der Woche, bedeutete das schließlich, dass selbige am Sonntag beginnt, und dieser aberwitzigen Behauptung konnte ich - bei aller (Sams-)Liebe - noch nie zustimmen.
Für mich fängt die Woche mit dem Montag an, basta! Ist ja auch logisch. Wieso sollten Samstag und Sonntag denn sonst bitteschön als WochenENDE gelten, das macht doch nun wirklich gar keinen Sinn.

Montag ist also der Anfang der Woche. Und Anfänge jeglicher Art eigen sich ja bekanntermaßen besonders gut für einen Neubeginn. Oder Wiederbeginn. Soll heißen: 
Ich nehme mir die unbestreitbare Tatsache, dass heute Montag ist, zum Anlass, meiner Blogfaulheit ein Ende zu setzen und gelobe hiermit aufs feierlichste, im Juni hier wieder etwas mehr Präsenz zu zeigen. 

Ob daraus etwas wird, bleibt abzuwarten, aber die Chancen stehen nicht schlecht. 
Ich fühle mich irgendwie richtig erfrischt. Da merkt man doch, wie gut so eine kurze Pause manchmal tun kann, selbst wenn es doch eigentlich nur ungefähr eine Woche war. Die (bis Dienstag gilt noch: hoffentlich) letzte Abi-Prüfung habe ich hinter mir, ich weiß endlich, wie es nächstes Jahr weitergeht - all das waren im Nachhinein betrachtet doch Dinge, die mich sehr beschäftigt haben in der letzten Zeit. Jetzt, wo es "vorbei" ist und die Anspannung langsam von mir abfällt, merke ich erst, wie sehr.

So, jetzt zeige ich euch aber meine nigel-nagel-neuen selbstgeschnitzten Stempel:








 Die Idee bzw. den Wunsch, das mal auszuprobieren, trug ich schon seit einiger Zeit mit mir herum und hatte auch schon von den verschiedensten Möglichkeiten gehört/gelesen, als ich im April auf diesen Post von Frau Fertig stieß. 
Es folgte ein kleiner Ausflug hierhin, seitdem ich außerdem noch stolze Besitzerin von "echtem" Masking Tape bin und auf dessen Rückweg wir uns dann verfahren haben, weil ich als Beifahrerin (sprich: Navigationsbeauftragte) törichterweise davon ausgegangen war, dass mein Vater einfach genau denselben Weg zurückfahren würde, den ich ihm auf dem Hinweg beschrieben hatte, ohne dass ich noch mal extra Anweisungen geben muss. Tja, so kann man sich irren... ;)
Das Linolwerkzeug hatte meine Mutter noch aus ihrer Schulzeit. (Linolschnitt etc. haben wir im Kunstunterricht nie gehabt, ebenso wie alles andere, was vielleicht Spaß gemacht hätte oder einfach nur mal was Neues gewesen wäre - voll unfair!, wenn ihr mich fragt.)
Mit den Ergebnissen bin ich wirklich sehr zufrieden, und schon ganz heiß darauf, noch mehr Motive zu schnitzen.
Und damit macht das Stempeln auch gleich noch mal so viel Spaß. Denn was mich daran sonst oft gestört hat, waren die doch relativ hohen Preise für "richtige" Stempel, bzw. das daraus resultierende Problem, dass meine Motivauswahl immer eher bescheiden war und ich nie/selten das stempeln konnte, was ich eigentlich wollte. Als Selberschnitzer hat man da natürlich ganz andere Möglichkeiten. :)

Vielleicht probiert ihr es ja auch mal aus (wenn ihr es nicht schon getan habt)?
Es macht wirklich Spaß!

Eure Naomi
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