Dienstag, 31. Juli 2012

Ein Buch voll Glück {Buch- bzw. Geschenktipp}

Wie gestern schon so halb angekündigt, zeige ich euch heute eine Entdeckung, die ich eigentlich schon seit Wochen ganz dringend mit euch teilen will.

Genauer gesagt seit dem 15. Juni, denn da bekam ich erst mein Abiturzeugnis, und später im Restaurant von meiner Patentante folgendes Geschenk überreicht und tatsächlich war einer meiner ersten Gedanken, dass ich euch das unbedingt zeigen muss. Ich war (und bin) nämlich absolut begeistert.

Wie das Leben so spielt, kamen dann aber lauter Dinge dazwischen (keine Zeit, keine Lust - das Übliche halt), und so hat es ein bisschen gedauert. Jetzt aber!


Das Äußere ist zwar auf schlichte Weise schön, doch noch nicht wirklich spektakulär. Aber sowieso sind ja die inneren Werte das Entscheidende. Bei Menschen wie Büchern.
Das "10Jahresbuch" ist im Prinzip eine Art Tagebuch, aber dann auch wieder nicht. Ich versuche mal, es euch zu erklären.

Dazu beginne ich am besten da, wo auch das Buch anfängt: Auf der allerersten Seite steht nämlich ein Zitat von Mark Twain:

"Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden."

In jedem Tag steckt etwas Schönes, selbst wenn es nur ein einziger flüchtiger Moment ist - das ist für mich die Grundidee des Buches. Vor Jahren habe ich mir mal zwei Zitate bzw. Weisheiten irgendwo herausgeschrieben. Die eine lautete: "Du sollst dein Glück nicht mit dem Fernrohr suchen.", die andere "Mancher verpasst das kleine Glück, während er auf das große vergeblich wartet."
Woher sie stammten, weiß ich nicht mehr, aber für mich zeugen sie beide - wie etliche andere (von halbvollen und halbleeren Gläsern will ich jetzt gar nicht erst anfangen...) - von einer gewissen inneren Grundhaltung, die es einem - davon bin ich inzwischen fest überzeugt - durchaus erleichtert, mit dem eigenen Leben, der eigenen Situation zufrieden, und vielleicht sogar glücklich zu sein.

Auch dass man diese positive Haltung bis zu einem gewissen Grad lernen kann, glaube ich inzwischen ziemlich fest, und das 10Jahresbuch ist dabei in gewisser Weise eine Übungshilfe.


Für jeden Tag im Jahr gibt es eine Seite, auf jeder Seite zehn Zeilen denn jeder Tag kommt in den zehn Jahren schließlich zehn Mal vor (bis auf den 29. Februar, der kommt höchstens drei Mal und hat darum nur drei Zeilen)
Jeden Abend trägt man dann den schönsten Moment des jeweiligen Tages ein. Ist man am Ende angekommen, beginnt man wieder von vorne. Zehn Jahre lang.

Das ganze, so steht es im Vorwort, soll dabei helfen, es sich zur Angewohnheit zu machen, den schönen Momenten im Leben mehr Achtsamkeit zu schenken, das Glück wahrzunehmen, anstatt es vorbeiziehen zu lassen, weil man mit tausend anderen Dingen beschäftigt ist.

Die Beobachtungen, die ich in den letzten eineinhalb Monaten des Glücksmomenteaufschreibens gemacht habe, sind auch wirklich ganz erstaunlich. Nur ganz, ganz selten kommt es vor, dass ich abends erstmal ein bisschen grübeln muss, um das Schöne des dann fast vergangenen Tages auszumachen. Viel häufiger geht es mir so, dass ich dasitzte, und hin und her überlege, welches der vielen schönen Erlebnisse ich aufschreiben soll. (Dass ich mich selten gut/schnell entscheiden kann, hatte ich ja bereits hier beklagt, vielleicht erinnert ihr euch?)


Und es macht jetzt schon unheimlichen Spaß, durch das Buch zu blättern. Nebenbei ist es nämlich auch optisch sehr schön gestaltet, und auf den Seiten finden sich immer wieder kleine Sprüche, Anregungen, Zitate und Gedichte. Wie z.B. die Traumsommernächte aus meinem gestrigen Post.



So, jetzt habe ich auch langsam genug geschwärmt. Aber ob nun als Geschenk für andere - zu (runden) Geburtstagen oder anderen einschneidenden Anlässen - oder einfach an sich selbst, ich finde es eben einfach eine ziemlich gute Sache.

Und obwohl sich der Blick ins Maul eines geschenkten Gauls ja eigentlich nicht gehört, habe ich hier mal eine Ausnahme gemacht und finde, dass der Preis mit knapp 20 € (bzw. knapp 17 € bei den Damen und Herren aus Amazonien - lieben Dank für den Tipp, Simone!) auch ganz vernünftig ist. Vor allem umgerechnet auf die Zeit, die man etwas davon hat.
Erschienen ist es bei ArsEdition, dort gibt es auch noch mal eine genaue Beschreibung.

Im Buch steht oben auf der Seite für den 31. Juli steht übrigens das hier:


In diesem Sinne: Habt einen schönen Tag mit vielen kleinen (und großen) Glücksmomenten!
Eure Naomi


P.S.: Glücksmomente sind es für mich übrigens immer wieder, wenn ich eure tollen Kommentare lese - oder wenn ich neue Leser bzw. Leserinnen bei mir entdecke. Liebe Steffi (Traumstaub), liebe Angie (LEIDENSCHAFTEN), liebe Kiki (KiliLino) und Veronika ([h]elfen), ich freue mich, dass ihr mitlest!

Montag, 30. Juli 2012

Traumsommernacht...


Dieses Gedicht kam mir gestern Abend in den Sinn, als wir doch noch mit dem Hund am Grunewaldsee spazieren gegangen sind.

Tagsüber hatte es ganz schön geregnet, aber der Abend war wunderbar. 
Nicht zu heiß, nicht zu kalt, die Luft klar und nach der Schwüle der letzten Tage fand ich das unheimlich erfrischend. 

Und dann die Stille und der Blick über den See - die sanft gekräuselte Oberfläche, das zarte Licht, und ganz hinten, der helle Dunst, der am anderen Ufer über dem Wasser aufzuziehen begann.
Wirklich schön.

Euch wünsche ich auch Traumsommerabende und -nächte!
Und morgen erzähle ich euch dann, was es mit dem Gedicht auf sich hat.

Naomi

Montag, 23. Juli 2012

Premieren

Noch einige Zeit vor meinem Gastbloggerdebüt am Samstag (nochmals vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!), gab es für mich noch eine andere Premiere, die im weiteren Sinne auch etwas mit dem Thema Geburtstag zu tun hatte.

Hier erwähnte ich ja bereits, dass in meiner Familie dieses Jahr im Schichtwechsel geurlaubt wurde. Während ich mit Oma eine Reise in die Vergangenheit unternahm, "back to the roots" sozusagen (dazu später mehr), ließ sich der Rest (sprich: Eltern, Schwestern und Hund) irgendwo an der französischen Atlantikküste den Wind um die Nase wehen. Mit dabei: Meine Tante mit Mann und vier Kindern.
Noch haben wir uns noch nicht alle Geschichten gegenseitig erzählen können, aber nach dem, was ich bislang gehört habe, zu urteilen, ging es wohl recht turbulent zu...

Die Geburtstage von dreien dieser vier Kinder (bzw. meiner Cousinen und Cousins) fallen in den August. Für meine Tante und meinen Onkel als Eltern hat das sicher sowohl Vor-, als auch Nachteile (drei Kindergeburtstage innerhalb von nicht mal zehn Tagen... puh!), für uns bedeutet es jedenfalls alljährlich eine gesonderte Runde Kopfzerbrechen, wenn es um die Frage nach Geburtstagsgeschenken geht.
Denn da meine Tante nebenbei noch die allergrößte Shoppingqueen und Schnäppchenjägerin ist, die ich in meinem Leben bisher getroffen habe, gibt es eigentlich nichts, was sich im Kinderzimmer (bzw. in den Kinderzimmern) nicht schon in mindestens einfacher doppelter Ausführung finden ließe.
Das macht die Sache ein bisschen schwierig.

Darum haben meine Mutter und ich einvernehmlich beschlossen, dass meine kleinste Cousine dieses Jahr zu ihrem 5. Geburtstag (irre, wie schnell die Zeit vergeht!) ein Geburtstagsshirt kriegen soll. Nicht dass es ihr an T-Shirts mangeln würde, das nun wirklich nicht, aber wenigstens ist das ein bisschen origineller und persönlicher, als das soundsovielte Was-weiß-ich-ist-auch-egal-liegt-nach-drei-Tagen-eh-nur-noch-in-der-Ecke-Teil.

Was gesagt werden muss: Meiner Meinung nach wird dem Bügeleisen in unserer Gesellschaft eine viel zu hohe Bedeutung eingeräumt. Die Knitteroptik ist also nicht nur gewollt (jawohl!), sondern darf gerne als Akt des politischen Protests gegen eben diesen Missstand betrachtet werden! ;)
 Bei den Shirts handelt es sich um ein bei einer großen schwedischen Modekette (...) mit viel Liebe selbstgekauftes Zweierpack (um alle dehnbaren Stoffe mache ich nach wie vor einen ganz weiten Bogen, die machen mir irgendwie Angst...).
Anschließend habe ich auf eins eine große 5, auf das andere ihren Namen appliziert - und damit meine Applikationspremiere erfolgreich hinter mich gebracht, um hier mal den Bogen zum Anfang zu schlagen. Das hatte ich nämlich tatsächlich noch nie gemacht, aber lange schon mal machen wollen.
Abgesehen davon, dass es beim Namen etwas sehr friemelig wurde, und ich mich kurzzeitig gefragt habe, ob es nicht vielleicht auch eine weniger verschnörkelte Schrift getan hätte, ging es prima und ich bin mit dem Ergebnis super zufrieden.

Nur die Fotos könnten besser sein, aber das passiert eben, wenn einem erst ungefähr drei Minuten bevor der Rest der Mannschaft in den Urlaub abfahren und die T-Shirts mitnehmen will einfällt, dass man sie ja noch gar nicht fotografiert hat... Na ja, besser als nichts.



Die Schrift ist übrigens bei beiden "Lobster Two" - nur für den Fall, dass das irgendwen interessiert.

Noch eine schöne Woche wünsche ich euch!
(Ich hab irgendwie den ganzen Tag schon so ein Wochenende-Gefühl, dabei ist doch erst Montag... komisch.)

Naomi 

Samstag, 21. Juli 2012

Heute mal woanders.

So kurz nach meinem Urlaub (Lieben Dank für eure "Willkommen zurück!"-Kommentare! Der Reisebericht kommt - momentan bin ich sogar recht optimistisch, dass ich es noch vor Weihnachten schaffe... ;)) bin ich heute gleich wieder unterwegs. Allerdings nur virtuell: Ich blogge heute auswärts.
Frollein Pfau veranstaltet nämlich gerade eine ganz große Geburtstagssause zum einjährigen Blogjubiläum mit Gastbloggerinnen, viel Tam-Tam und allem, was eben dazu gehört zu einer richtigen Geburtstagsparty und ich (ja, ich!!) bin dazu eingeladen!

Dafür an dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön, liebes Frollein Pfau, denn es hat mir unheimlich Spaß gemacht!


 Aber nicht nur ich bin eingeladen, ihr selbstverständlich auch! Und vielleicht habt ihr ja Lust, mit rüber zu kommen und bei einem Stück Torte meiner Premiere als Gastbloggerin beizuwohnen (hach, ich bin sooo aufgeregt!) und dem Geburtstagskind alles Gute zu wünschen...?

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ihr vorbei schaut!
Und Frollein Pfau sich garantiert auch!

Also dann, wir sehen uns drüben...

Eure Naomi

Freitag, 20. Juli 2012

Hello again!

Um es mal mit Howies Worten zu sagen... ;)

Denn ich melde mich hiermit aus dem Urlaub zurück. Es wurde mit den Vorbereitungen, Besuch von Oma usw. doch etwas viel, und so bin ich gar nicht mehr dazu gekommen, mich von euch zu verabschieden.

Bei Gelegenheit werde ich euch aber mal von meiner Reise berichten und Fotos zeigen, es war nämlich ziemlich lehrreich, extrem lustig und im Ganzen einfach sehr, sehr schön.

Ich weiß noch nicht, wie schnell es hier weitergeht, denn erstmal brauche ich jetzt ein bisschen Zeit, um mich wieder einzufinden in den Alltag und das Leben zuhause. Denn wie das immer so ist, ist einiges liegen geblieben, anderes neu dazu gekommen, und das dauert eben.
Ende August beginnt dann auch "schon" (nachdem ich seit Ende April nun mehr oder weniger nichts mehr zu tun hatte - von den Abiturprüfungen mal abgesehen - freue ich mich eigentlich schon richtig drauf) mein Freiwilliges Soziales Jahr, da muss auch noch einiges geklärt werden und so habe ich den gestrigen Tag gleich mal mit meinen lieben Freunden von Finanzamt und Krankenkasse telefonierend verbracht. Hilft ja nix - was muss, das muss.

Euch jedenfalls einen schönes Wochenende! Hoffen wir, dass der Sommer sich mal wieder blicken lässt - bei uns sieht es momentan gar nicht soo schlecht aus...

Mohnblumen habe ich auf meiner Reise unzählig viele gesehen. Diese hier ist aber aus dem Garten meiner Oma. Schön, oder?

Eure Naomi


P.S.: Wenigstens ganz kurz möchte ich noch meine neuen Leserinnen begrüßen: Jules (jules photography), Mimi (FREULEINMIMI), Jutta (popeyetalk) und Annika, ich freue mich sehr, dass ihr hergefunden habt!

Freitag, 6. Juli 2012

Die Sonne, mal wieder.

Ja, sie ist wieder da. Dazu ist es unheimlich schwül, es fühlt sich an, als könnte man die Luft in Scheiben schneiden. Bei mir geht das irgendwie auf den Kreislauf, und ich fühle mich ganz schlapp. Momentan bin ich aber "Strohwaise" (weil wir dieses Jahr quasi im Schichtwechsel Urlaub machen - hat sich so ergeben), das heißt, ich komme nicht drumherum, bestimmte Dinge zu tun. Einkaufen zum Beispiel. Ist ja sonst keiner da, um das Essen ran zu schaffen.

  Im klimatisierten Supermarkt (am besten vor den Kühlregalen! :)) war es eigentlich ganz in Ordnung, aber der Weg dahin und vor allem der wieder zurück, mit den schweren Taschen - puh!

Zuhause brauchte ich erstmal eine kleine Pause. Also habe ich Ayran getrunken (so erfrischend!) und ein paar Erdbeeren mit Eis gegessen (die haben mich vorhin beim Einkaufen so angelacht, ich konnte gar nicht dran vorbei gehen!).

 
Gleich viiieel besser!
 Ich fühle mich so gut wie neu und bereit für eine kleine Bügel-Session. Oder doch lieber eine Runde Staubsaugen...?

Euch noch einen schönen Tag!
Naomi

Edit: Ich habe gerade gemerkt, dass ich einen richtigen Abdruck (in Knutschfleck-Optik, laut Wikipedia nennt man sowas "hypobare Sugillation" - wieder was gelernt!) vom Riemen der Einkaufstasche auf der Schulter habe... Nächstes Mal nehm' ich den Hacken-Porsche, auch wenn der nicht so hübsch ist!

Donnerstag, 5. Juli 2012

Beauty is where you find it... #26/12 "I see blue skies..."

Nach dem ich Nics Fotoaktion nun ein paar Wochen lang immer entweder geschwänzt oder verpennt habe, bin ich nun endlich mal wieder dabei, wenn es bei Nic heißt: "Beauty is where you find it...". Das Motto dieses Mal: 
I see blue skies...

Bei uns wäre das heute allerdings eine glatte Lüge, denn schon den ganzen Tag über ist am Himmel nicht das winzigste Fitzelchen blau zu entdecken. Stattdessen: weiß, weißer, am weißesten. Vielleicht mit einem leichten Hauch grau. Aber wirklich ganz helles grau. 

Ich finde meine Schönheit heute also im "Archiv", denn glücklicherweise habe ich in letzter Zeit einen kleinen Wolkenformations-Fetisch entwickelt, und so hab ich da einiges an Himmelsbilden vorrätig.
Zeigen werde ich euch das zuletzt Entstandene. 


Und wo ich so darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich auch sonst schon ganz schön viel himmelblau bei mir im Blog gezeigt habe... Vertragt ihr die geballte Ladung?











Ich finde interessant, dass man so im direkten Vergleich sieht: Blau ist nicht gleich blau!

Wem das an blau noch nicht reicht - hier gibt's mehr davon.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und mir, dass ich den blauen Himmel morgen auch wieder draußen, ganz "in echt" sehen kann. Ist nämlich doch noch mal ein ganzes Stück besser, als Fotos.

Alles Liebe, Naomi

Wusstet ihr schon? Ladies Talk Business!


"Aha. Und?", denkt ihr jetzt vielleicht. Möglicherweise auch: "Häh?"

Ich erzähle euch die Geschichte also lieber ganz von vorne - auch wenn ich dafür erstmal ein wenig ausholen muss. Nun denn...
Am besten beginne ich wahrscheinlich mit der Feststellung, dass ich im Großen und Ganzen wohl eher ein Nachtmensch bin, eine Spät-ins-Bett-Gängerin, die ihre produktivsten Phasen zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens hat. So kommt es gelegentlich auch vor, dass ich als kleine Nachtschwärmerin zu sehr später Stunde das Internet durchstöbere. Besonders wenn ich mir über frühes Aufstehen am nächsten Morgen keine Gedanken machen muss. Post-Abitur-Vakuum, ich glaube ich erwähnte es bereits... Gestern (bzw. heute sehr, sehr früh) habe ich dabei - wie schon so oft zuvor - die Erfahrung gemacht, dass einem die besten Dinge oft über den Weg laufen, wenn man gar nicht damit rechnet. Dass die schönsten Funde häufig die sind, denen gar keine Suche vorausging. Und vielleicht macht sie ja auch gerade das so schön, dass man sie nicht kommen sehen hat?

Was ich eigentlich sagen will: Seit letzter Nacht bin ich bezaubert, und zwar von LadiesTalkBusiness, einem Blog ins Leben gerufen von Birgit (EmmaBee). Birgit hatte nämlich die fabelhafte Idee, dort eine Plattform zu schaffen für Bloggerinnen, ein Blog über das Bloggen, um sich auszutauschen, Wissen und Erkenntnisse, Tipps und Tricks miteinander zu teilen. Um voneinander zu lernen, sich zu vernetzen, Freundschaften zu schließen.

Um andere teilhaben zu lassen, an dem, was man so tut. Das ist es doch, was das Bloggen ausmacht.

Und so möchte ich euch natürlich auch an meiner Begeisterung teilhaben lassen - was ich hiermit tue, falls euch das entgangen sein sollte. ;) Vielleicht klickt ihr euch ja mal rüber zu LadiesTalkBusiness? Los ging es erst im Juni, aber schon jetzt finden sich dort beispielsweise Tipps, wie man mit einfachen und günstigen Mitteln die Bilder in seinem Blog verbessern kann, oder auch Interviews mit erfahrenen Bloggerinnen - mir schoss gerade das Wort "Über-Bloggerinnen" durch den Kopf... ;) -, die von ihren Erfahrungen erzählen. (Ich für meinen Teil finde es ja immer höchst spannend, zu lesen, wie "die" das so machen.)

Die insgesamt sechs Kategorien (Photo, Inspiration&Motivation, Text, LadiesTalkBusiness-Darlings, Academy&Events) werden sich sicher im Laufe der Zeit mit vielen interessanten und lesenswerten Beiträgen füllen, wobei - wenn ich Birgit da richtig verstanden habe - jede, die etwas kann oder weiß, eingeladen ist, ihr Wissen in einem Gastbeitrag mit allen zu teilen.

Hach, ich bin so dermaßen hin und weg von dieser wunderbaren Idee und diesem (nebenbei auch noch sehr hübschen) Blog, dass ich noch Stunden lang davon schwärmen könnte. Stattdessen werde ich mir jetzt aber mal EmmaBee, Birgits Erstblog ein bisschen genauer ansehen - dazu bin ich gestern Nacht nicht mehr gekommen. Irgendwann werde ich dann nämlich doch mal müde.

Also dann, Ladies (und auch Gentlemen - falls hier welche vorbeikommen sollten, will ich schließlich nicht, dass sich hier jemand diskriminiert und ausgeschlossen fühlen muss...), habt einen wunderschönen Tag!

Eure Naomi


Mittwoch, 4. Juli 2012

Post aus meiner Küche

Die erste Runde der wundervollen Aktion "Post aus meiner Küche" (was es damit auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen) habe ich noch vom Zuschauerrang aus verfolgt. Spätestens als dann aber auf diversen Blogs, die ich regelmäßig lese, Bilder von himmlisch aussehenden Schokoladenträumen auftauchten, war für mich klar: Ich will auch!

Und ich kriege gerne, was ich will (wer nicht?). Umso besser, dass es hier sogar in meiner Hand lag, diesen Wunsch zu erfüllen. Ich habe mich also für die zweite Tauschrunde angemeldet. Thema dieses Mal: VERY BERRY...


Und da mein Päckchen mittlerweile bei meiner Tauschpartnerin, der lieben Anna-Lena, angekommen ist, und somit jegliche Gefahr, die Überraschung zu verderben, gebannt sein dürfte, könnt jetzt auch ihr mal gucken.

Meine allererste Idee war zwar very berry, stellte sich aber kurzfristig als untauglich heraus, so musste ich quasi auf die letze Sekunde noch mal umdisponieren. Ich habe dann ein wenig experimentiert, gegoogelt, ausprobiert, probiert, verändert und verbessert. Das Ergebnis:

Cranberry-Haferflocken-Cookies 
mit weißer Schokolade und Walnüssen


Sehr lecker, fand ich jedenfalls. (Denn natürlich musste ich vorkosten, bevor es zur Post ging, alles andere wäre doch vollkommen verantwortungslos gewesen! ;))
Lecker, und sehr mächtig. Einer davon, und ich war so dermaßen satt, dass ich nicht das Gefühl hatte, jemals wieder irgendetwas essen zu müssen. (Hab ich dann aber doch.)

Aber sie sind einigermaßen schnell gemacht, das gefällt mir. Und der Duft, der die Küche, oder gar die ganze Wohnung erfüllt, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen ist natürlich absolut himmlisch.

Wer mal probeschnüffeln oder sich einfach so mal dran versuchen möchte: Für das Rezept bitte einmal hier klicken.
(Natürlich würde ich mich freuen, zu hören, wie diese famose Eigenkreation euch geschmeckt hat.)


Mit dem Küchen-Teil war es allerdings nicht getan, denn das Ganze sollte ja auch noch einigermaßen hübsch verpackt werden.
Ich habe zu diesem Zweck hier aufgetane Label-Freebies benutzt. Eigentlich sind sie wohl für weihnachtlichere Anlässe vorgesehen, aber meiner Meinung nach passen sie auch hierfür prima.
Jeweils vier Cookies passten in ein Zellophan-Tütchen. Oben habe ich es zwei Mal umgefaltet und dann die Labels drumherum geklappt. Schließlich habe ich noch einen Tacker bemüht (Tackern ist was Tolles, finde ich. Das macht mir einen solchen Mordsspaß, dass ich damit ganze Tage verbringen könnte! Echt jetzt!), damit das ganze Arrangement auch hält.

Die ganze Aktion war im Übrigen auch eine prima Ausrede, mir endlich mal was von diesem "Wurstband" zuzulegen, das ihr auf den beiden ersten Bildern sicher schon gesehen habt (gekauft hier).


Erstmal nur ganz klassisch in rot-weiß. Gekonnt und gewollt hätte ich noch mehr (und wie!), aber bei knapp 6 € für ein doch relativ mickriges Röllchen wär meinem inneren Sparfuchs da wohl doch der (Geiz-)Kragen geplatzt. Ich hab aber schon mal ein bisschen gegoogelt, und das klingt doch zum Beispiel ganz vielversprechend.

Bei den Kekstütchen konnte ich es dann aber gar nicht einsetzen. Weil es aber ganz unbedingt irgendwo dran musste - sonst hätte das mit der Ausrede nicht mehr richtig funktioniert - sah das Päckchen, das ich dann ganz eifrig zur Post getragen habe, so aus:


Ich finde nämlich, das Band macht sich unheimlich gut auf braunem Packpapier. Und auf das stehe ich ja ohnehin total, denn es ist so unheimlich wandelbar und es gibt so gut wie nichts, zu dem es nicht passt.


Ich werde mich jetzt gleich heißer Blaubeersuppe und dazu Eis auf den abendsonnigen Balkon verdrücken. Die Blaubeersuppe ist übrigens ein Teil der Post für mich aus Anna-Lenas Küche.

Liebe Anna-Lena, an dieser Stelle noch mal ganz lieben Dank an dich! 
Der Tausch mit die hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Abend!
Naomi


Ich freu mich sehr, dass ihr mitlest!
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