Mittwoch, 31. Oktober 2012

Es ist nicht, wie es scheint.

So, endlich.  Heute funktioniert komischerweise (fast) wieder alles ganz normal. Wie neulich, da ging es auch plötzlich von alleine wieder, als wäre nichts gewesen. Das soll mal einer verstehen... 

Also kommt nun endlich das Aber: Sollte nämlich nach meinem (inzwischen vor)gestrigen Post der Eindruck entstanden sein, ich brächte hier den ganzen Tag mit Nichtstun zu (wodurch auch die geringe Fülle an Blogbeiträgen in den letzten Wochen erklärt werden könnte), dann muss ich dieses Bild jetzt mal geraderücken.
Eigentlich ist nämlich eher das Gegenteil der Fall - und das ist auch ganz schön: Mein eigener Ideenstrom reißt mich mit, die Hände kommen den Gedanken kaum hinterher und hier entsteht so viel, wie schon lange nicht mehr.
Einziges Problem: Ist leider alles noch nicht fertig.

Weil ich mir noch nicht sicher bin, ob ich tatsächlich eine UFO-Parade hier im Blog veranstalten soll/will, ihr aber trotzdem endlich mal wieder was zu sehen kriegen sollt, muss ich heute wohl oder übel ein bisschen schummeln - aber ich wollte einfach so gerne mal wieder posten. Es ist ja so: Je länger man wartet und je mehr Zeit verstreicht, desto schwieriger wird's.

Frau Hamburger Liebe hatte am Anfang ihrer Bloggerzeit (ja, ich hab mich tatsächlich irgendwann mal ganz von Anfang an durchgelesen) mal einige Posts mit dem Titel "Kreative Vergangenheit", in denen sie Dinge gezeigt hat, die entstanden waren, bevor sie mit dem Bloggen anfing.
Diese Idee klaue ich jetzt einfach mal und zeige euch meine Computertasche.


Es ist eigentlich mehr eine Schutzhülle, aber weil der Computer so klein ist, transportiere ich ihn (wenn überhaupt) ohnehin in meiner normalen Tasche. Genäht unter mütterlicher Anleitung im Sommer 2009, für das damals nigel-nagel-neue Netbook.



Man nimmt einfach Außenstoff, Innenstoff und Vlieseline, friemelt Zackenlitze und Bindeband dazwischen und... ach, so auf die Schnelle kann ich das jetzt nicht erklären. Könnt ihr euch das auch so vorstellen, oder besteht Bedarf für ein kleines Tutorial?


Die vernähten Zutaten sind alle von Frau Tulpe. Meine Idee war damals, dass die helle Litze auf dem braunen Feincord aussehen soll, wie der Zuckerguss auf Lebkuchenherzen. Und dann auch noch so gewellt... Bislang hat das aber irgendwie noch nie jemand von sich aus verstanden. Zu meiner Verwunderung, denn für mich war das immer total eindeutig. Na ja.
Einen gar nicht so kleinen Rest vom Stoff hab ich auch noch, bislang hab ich mich aber (fast) noch nie getraut, dem mit der Schere zu Leibe zu rücken.

Und, wie wohnen eure Computer so?

Liebste Grüße, Naomi

Dienstag, 30. Oktober 2012

Verzögerungen im Betriebsablauf...

Aus gegebenem Anlass (s.u.) folgt ein kleiner Nörgel-Post.

Nachdem ich es nämlich nun endlich doch noch nachhause geschafft habe (Liebe S-Bahn, nur mal so am Rande: Das mit der "Verzögerung im Betriebsablauf" kann ja mal vorkommen, aber wenn das jeden Tag passiert, dann ist das keine Verzögerung mehr, dann ist das der Betriebsablauf.) , lässt mich Blogger meine Bilder nicht an die Stellen im ansonsten fix und fertigen Post setzen, an denen ich sie gerne hätte. Sobald ich mit der Maus drüberfahre, verrutschen sie mir und irgendwie bekomme ich sie nicht zu fassen. Und bevor ich aus lauter Frust dem Computer am Ende noch ernsthaften Schaden zufüge, lasse ich es lieber für heute.

Das Aber reiche ich dann nach, sobald alles wieder flutscht. Ist ein bisschen blöd, aber wat willste machen?
 
Das Problem hatte ich ja neulich schon mal.
Weiß zufällig jemand, was das ist und vor allem, wie man das wieder wegbekommt? Jede Hilfe wird dankbarst angenommen!

So, und jetzt brauch ich erst mal was zu essen.
Einen schönen Abend wünsche ich euch!

Naomi

Montag, 15. Oktober 2012

Meine (sehr verspäteten) 12 von 12 {Oktober}

Ich wollte aber unbedingt mal wieder, nachdem mir im letzten halben Jahr ständig irgendwas in die Quere gekommen war. Auch dieses Mal waren die Bedingungen nicht ganz optimal. Denn zum Bloggen ist ja z.B. ein Internetanschluss doch recht hilfreich, und genau den hat meine Oma, bei der wir seit Donnerstag und bis gestern Abend zu Besuch waren, leider immer noch nicht.
Nun will ich aber nicht noch mehr Zeit verlieren - sonst schließt mir am Ende noch die Linkliste bei Caro direkt vor der Nase - und euch meine zwölf Bilder von einem sehr nassen 12. Oktober zeigen.  
Das Ganze war ursprünglich übrigens eine Idee von Chad Darnell.

Schloss Marienburg - bei Sonne sicher noch schöner!

Benebelt, vernebelt...

Es tropfte. Und nicht nur hier...


Aufwärmen vorm Kamin. Dringend nötig.

Kaffee und Streusel- bzw. Zwetschgenkuchen (plus gekauften, weil natürlich je ein Blech der eben genannten Sorten nie und nimmer für 8 Personen reicht...)

Beschäftigungstherapie. (Ich habe übrigens gewonnen. Wollte ich nur gesagt haben.)

Und dann wurde es überraschend doch noch ein bisschen schön...

Und wenigstens ein kleiner Streifzug durch Omas Garten war noch drin...




Lieben Dank fürs Gucken und bis hoffentlich bald!

Naomi

Sonntag, 7. Oktober 2012

Brandenburg

 "Es gibt Länder, wo was los ist. Es gibt Länder, wo richtig was los ist. Und es gibt Brandenburg. In Brandenburg, in Brandenburg ist wieder jemand gegen einen Baum gegurkt. Was soll man auch machen mit 17, 18 in Brandenburg?" 
 
So beginnt der Text eines bei uns zuhause häufig und mit großer Inbrunst mitgegröhlten Liedes von Rainald Grebe mit dem Titel - na, wer kommt drauf? - "Brandenburg". Auch andere Bundesländer hat er mit ähnlich wunderbaren Zeilen bedacht, doch von all diesen Gesängen gehört der Brandenburg gewidmete zu meinen liebsten.

Für Berliner ist Brandenburg ja umliegend und von daher auch relativ naheliegend. Möchte man die Stadt verlassen, führt gewissermaßen kein Weg daran vorbei - es sei denn, man wählt den Luftweg, was ja in dieser Stadt auch so eine Sache ist...

Hin und wieder passiert es dann aber, dass Brandenburg selbst als Ziel auserkoren wird. Einfach mal ein bisschen rausfahren... Und das geht dann manchmal schief. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft eine solche Fahrt ins Blaue (bzw. Grüne) irgendwo in einem Gewerbegebiet oder an einem vermüllten Stück Wald endete. So oft, dass wir den Glauben schon fast verloren hatten, dass es in Brandenburg tatsächlich auch schön sein kann.

Seit Mittwoch ist das anders. Pünktlich zum Tag der deutschen Einheit haben wir (olle Wessis) uns wieder mit Brandenburg versöhnt. Schuld daran war ein (zur Abwechslung mal einigermaßen geplanter) Ausflug nach Blankensee bei herrlichstem Wetter. Schon der Weg war schön, über vergleichsweise hübsche Dörfer vorbei an etlichen kleinen Kürbis- und Blumenständen. Und Blankensee selbst - wer hätte gedacht, dass es in Brandenburg so nett sein kann?
Los ist zwar auch hier nicht viel - aber wen kümmert's, solange es so schön ist? Außerdem ist das ja auch irgendwie Sinn und Zweck des Ganzen.









Ein Erlebnis war auch der Besuch in der "Museums-Schänke" - schöner Spruch in der Karte, nicht wahr? Und auch ein nettes Kätzchen-Bild...
Auf die Frage, ob denn die heiße Schokolade mit Wasser oder mit Milch gemacht werde, hieß es: "Pff. Keene Ahnung, ick trink sowat nich." Ähnlich die Reaktion, als meine Eltern sich erkundigten, was für Kuchen es denn gebe: "Na Sie stell'n Fragen. Dit weeß ick nich." All das aber vorgebracht auf eine so unverblümt unverschämte Art, wie es wohl nur ein echter Brandenburger kann. Und das meine ich durchweg positiv. ;)

Nicht nur Weil es so schön war, sind wir heute gleich noch mal losgefahren. Aber davon erzähle ich euch lieber ein andermal, sonst krieg ich nämlich vom Tatort gar nichts mehr mit.

Habt einen schönen Abend und kommt gut in die neue Woche (nur zwei Tage, dann hab ich frei! :))

Eure Naomi


P.S.: Rutschen bei euch, wenn ihr einen Post erstellt, auch die Bilder und Texte ständig hin und her, ohne dass ihr was macht? Das ist ja vielleicht nervig...

Samstag, 6. Oktober 2012

Sagt mal,...

Was tut man heutzutage, wenn man nicht weiter weiß? Man fragt das Internet. In diesem Sinne... von euch hat nicht zufällig jemand den ultimativen Tipp, wie man am besten 5 m Stoff am Stück bügelt, ohne Gefahr zu laufen, auf den herunterhängenden (bereits gebügelten Teil) zu treten oder ihn anderweitig wieder zu verknittern? Daran verzweifle ich nämlich gerade.

Während ich noch auf eine Eingebung warte, gönne ich mir jetzt erstmal einen heißen Kakao und ein paar mit sehr viel Liebe getoastete Waffeln.


Das brauche ich grad irgendwie, vor allem bei dem Wetter. Heute morgen schien sich die Weltuntergangsstimmung der letzten beiden Tage (Regen und Sturm so gut wie ununterbrochen -echtes Pfui!-Wetter) erstmal verzogen zu haben, aber jetzt fängt es gerade wieder an. Und wie. Meine Güte.Wie schön, da nicht raus zu müssen.

Im Hintergrund: Das Monster.

Ich sitze also weiter hier, gucke einen meiner Lieblingsfilme (weil ich den schon so lange nicht mehr gesehen habe und ihn heute irgendwie passend fand, außerdem ist die Musik so wundervoll) und werfe dabei hin und wieder einen verstohlenen Blick auf das Stoffungeheuer, das da immer noch zu drei Vierteln verknittert über dem Bügebrett hängt. Irgendwann wirds schon damit. Und dann verrate ich euch auch, was ich überhaupt mit dem ganzen Stoff will.

Habt noch einen schönen Samstag und machts euch ein bisschen schön!

Alles Liebe, Naomi

Montag, 1. Oktober 2012

Hallo Oktober!

Und hallo ihr! Es gibt mich tatsächlich noch.
Hier in der Bloggerwelt momentan nur selten, aber das liegt daran, dass ich in der richtigen Welt so wacker die Stellung halte und fleißig bin, während (gefühlt) alle anderen sich gerade irgendwo toskanische, zypriotische, rügener (heißt das so?) oder was auch immer für Sonne auf die Nase scheinen lassen. Eigentlich haben sie es natürlich alle verdient, aber ab und an, in schwachen Momenten wünsche ich ihnen einen Sonnenbrand. Allerdings nur einen kleinen, ich bin ja nicht so.

Dabei war es hier heute eigentlich auch gar nicht mal so schlecht. Zart blauer Himmel, ganz hohe, fluffigeWölkchen und ein herrlich kitschiger Sonnenuntergang. So richtig mit rot und orange und so. Hach!
Vor allen Dingen war es aber kalt, drinnen bei uns im Büro fast noch mehr, als draußen, wie ich heute in der Mittagspause festgestellt habe. Ein goldener Oktobertag war es auf jeden Fall nicht. Eher so eisblau, winterlich und ich musste mich wirklich richtig beherrschen, nicht doch mal bei den Lebkuchen stehen zu bleiben. Nur ganz kurz und nur mal gucken...

Ob es nun ein goldener Oktober wird, bleibt also abzuwarten. Wenn nicht, dann eben nicht. Kann man sowieso nichts dran machen. Aber wozu wir alle ein bisschen beitragen können, ist, ihn zu einem pinken Monat zu machen. Nebenbei ist der Oktober nämlich Brustkrebsmonat.

Ein Thema, mit dem ich - Gott sei Dank! - theoretisch eigentlich noch nie gezwungen gewesen wäre, mich auseinanderzusetzen. Freiwillig habe ich mich im Laufe der Zeit aber immer wieder damit beschäftigt, z.B. viel darüber gelesen. 
Andere haben da keine Wahl. Und das sind wirklich gar nicht so wenige. Auf der Website der Deutschen Krebshilfe ist von 74.000 Neuerkrankungen pro Jahr (Stand 2012) die Rede und von 17.000 Frauen, die jedes Jahr den Kampf gegen die Krankheit verlieren.
Jeder kennt wohl im näheren oder ferneren Bekanntenkreis mindestens einen bzw. eine Betroffene. Und niemand ist ganz sicher davor, irgendwann einmal selber dazuzugehören.

Gerade darum finde ich es wichtig, Bescheid zu wissen und sich überhaupt mal Gedanken über das Thema zu machen. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass es keine allein mir vorbehaltene Eigenschaft ist, unangenehme Gedanken in der Regel am liebsten so lange es geht zu vermeiden. Das machen wir, glaube ich, alle und in gewissen Situationen erscheint mir das sogar sinnvoll.
Aber vielleicht kann man gerade den Oktober dazu nutzen, sich mal ein bisschen damit zu befassen, sich auch solchen Themen zu öffnen, dabei dem eigenen Körper mit etwas mehr Achtsamkeit zu begegnen und andere daran zu erinnern - zum Beispiel durch eine kleine rosa Schleife -, es einem gleich zu tun. Sich selbst gut zu kennen kann im Zweifel dann vielleicht helfen, schnell zu erkennen, wenn irgendetwas nicht (mehr) stimmt.

In diesem Zusammenhang möchte ich euch gerne auf Martinas Blog aufmerksam machen. Sie ist eine von denen, die keine Wahl hatten, die zwangsläufig zu Expertin auf dem Gebiet geworden sind und von ihrer Energie und ihrer unglaublich positiven, lebensbejahenden Art bin ich immer wieder beeindruckt. Bei ihr findet ihr noch viel mehr zum Thema, Hinweise auf Aktionen (wie beispielsweise die wunderbare Herzkissenaktion) und Veranstaltungen und damit nicht genug: Martina hat auch ein Stickmotiv entworfen, dass sie zum freien Download auf ihrer Seite zur Verfügung stellt.

Bild mit freundlicher Genehmigung von gobunt.blogspot.com
Mehr über die Bedeutung, die Botschaft, die darin steckt, und die so auf, wie ich finde, wunderbare Weise in die Welt getragen werden kann, könnt ihr hier nachlesen - liebe Martina, dir an dieser Stelle mal ein großes Dankeschön für deinen unermüdlichen Einsatz!  
Für alle Stickmaschinenlosen (wie mich) gibt es übrigens Velours-Aufbügler (gegen Spende).

Und genau jetzt gehen mir gerade die Worte aus, aber es ist ja nun auch schon reichlich spät und das, was ich sagen wollte, habe ich oben geschrieben.

In diesem Sinne wünsche ich euch jedenfalls einen guten Start in den Oktober!
Auf hoffentlich bald (etwas balder als beim letzten Mal...)!

Eure Naomi


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