Freitag, 1. November 2013

Apfelkuchen für Eilige (und Faule)

Erst gestern Abend habe ich wieder festgestellt, was für eine geniale Erfindung dieser fertige Pizzateig doch ist. Ihr wisst schon - der, den man zuhause nur noch entrollen (großer Unterschied zu ausrollen!) muss und dann gleich munter zum ohnehin spaßigsten Teil der Pizza-Zubereitung übergehen kann: Dem Belegen.

Das Prinzip hat sich offenbar (wen wundert's?) nicht nur bei Pizza bewährt, sodass sich im Kühlregal beinahe jeden Supermarktes mittlerweile ja zahlreiche Rollen unterschiedlicher Teigarten finden lassen. Welcher für Flamm- oder Hefekuchen zum Beispiel, oder eben Blätterteig.

Dass ich neulich nach letzterem griff, war ursprünglich ein der Eile geschuldetes Versehen, denn eigentlich hätte eine Rolle des besagten Pizzateiges im Einkaufswagen landen sollen. Am Wochenende darauf erwies sich dieser Fehlgriff jedoch bereits als äußerst günstig, denn so lieferte der Blätterteig an einem ungemütlichen Nachmittag, an dem keiner Lust hatte, das Haus zu verlassen, um beim Bäcker Kuchen zu kaufen, die Grundlage für einen ruck-zuck fertigen Apfelkuchen. Eine von diesen Ideen, die nicht neu sind, aber immer wieder gut.


  • Eine Rolle fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal auf einem Backblech entrollen, 
  • mit Schmand bestreichen (1/2 bis 1 Becher, je nach Geschmack),
  • 2-3 Äpfel in dünne Scheiben schneiden und den Teig damit belegen,
  • mit Zimtzucker bestreuen,
und weil einem manchmal die richtigen Einfälle ja tatsächlich auch im richtigen Moment kommen, kam noch diese fabelhafte Wunderwaffe zum Einsatz:

Davon also ebenfalls ein bisschen was drübermahlen und dann ab in den vorgeheizten Ofen. Bei der Einstellung der Temperatur folgt man am besten entweder seinem Gefühl oder, falls damit mal was nicht stimmen sollte, den Anweisungen auf der Blätterteig-Verpackung. Fertig ist der Kuchen nach einer guten Viertelstunde bzw. wenn er eben danach aussieht.



Dazu kann man dann noch Sahne schlagen, muss man aber nicht, denn schmecken tut er auch ohne.



Außerdem: Ehe die fertig ist, ist möglicherweise vom Kuchen gar nichts mehr übrig... :)

Habt ein schönes (wen es betrifft: langes) Wochenende! Ich geh jetzt ganz feierlich einen gekauften Apfelstrudel in den Ofen schieben - denn die Bilder sind ja leider schon ein paar Wochen alt...


5 Kommentare:

Polyxena1981 hat gesagt…

Klingt sehr lecker und wurde von mir sofort abgespeichert. Ich liebe Apfelkuchen :-)

Liebste Grüße zu dir :-)

signora aurora hat gesagt…

Ohja, die fertig ausgerollten Teige kommen hier auch wöchentlich zum Einsatz. So geht backen ruckzuck!
Jetzt im Herbst ist es sowieso am besten, wenn man den ganzen Tag mit Kuchen und warmem Kaffee auf dem Sofa unter einer Decke sitzen kann.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Herzlich
Eos

anna hat gesagt…

Oh wie lecker, das hört sich gut an und wird bestimmt bald nachgemacht!
Liebe Grüße
Anna

wunderschön-gemacht.de hat gesagt…

liebe naomi, ich liebe ja die kombi apfel mit zimt und schmand: das sieht herrlich lecker aus! herzliche waldgrüsse, dunja

Steffi hat gesagt…

Ich bin auch Fan dieser Pizzateiglösung. Ich kenne die Variante mit Pflaumen und Zimtzucker. Mit Äpfeln werde ich es demnächst auch probieren - perfekt für den spontanen Kuchenhunger!
Und diese Vanillemühle ist genial oder?!
Liebste Grüße von Steffi

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