Sonntag, 17. Februar 2013

Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Wir haben uns heute aufgemacht nach Wannsee, denn ich wollte gerne noch die Ausstellung "Frauen der Secession" sehen, die bis zum 4. März in der Liebermann-Villa gezeigt wird.

Leider haben wir gerade so den Beginn der Führung verpasst. Einige der Erklärungen, beispielsweise zu den Bildern von Dora Hitz, haben wir zwar auch so aufgeschnappt, aber für's nächste Mal ist auf jeden Fall gemerkt: Nicht auf gut Glück hinfahren und erst vor Ort nachfragen, sondern vorab ruhig mal zum Telefon greifen. Denn leider war die Broschüre, die man am Eingang gereicht bekam, nur sehr dürftig mit Informationen bestückt und Tafeln oder Texte, die ein bisschen über die Künstlerinnen berichtet hätten, fehlten. Vielleicht habe ich da aber auch im ganz großen Stil was übersehen (kann ja sein).
Was das angeht hat mir jedenfalls ein bisschen was gefehlt.

Zum Kuchenessen sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Nicht aber ohne die obligatorische Runde durch den Garten.

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Auch wenn der um diese Jahreszeit doch noch einen etwas kargen Eindruck machte.

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Aber selbst das hat irgendwie noch was Schönes, finde ich. (Ihr seht, ich habe mich ein bisschen mit dem Februar versöhnt. Was bleibt einem auch anderes übrig...)

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Unten am Wasser musste ich immer dran denken, wie sich dort bei meinem letzten Besuch im September noch die weißen Segelboote eins nach dem anderen vorbeigeschoben haben. Heute keine Spur davon.

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann

Fräulein Famos | Sonntagsausflug: Zu Besuch bei Herrn Liebermann
Auf mich wartet jetzt gleich noch die Kommissarin mit den schönsten Pullis. Denn irgendwie muss man sich ja davon ablenken, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist.

Wie war euer Sonntag so?

Alles Liebe, Naomi

Donnerstag, 14. Februar 2013

Morgen! {Beauty is where you find it... #52}

Lange habe ich zum heutigen Beauty is where you find it...-Thema herumgegrübelt.

Doch dann kam mir vorgestern Morgen plötzlich folgendes Frühstücksfoto in den Sinn, das hier schon seit einer kleinen Ewigkeit auf der Festplatte schlummerte und nun seit einiger Zeit sogar ausgedruckt bei uns am Kühlschrank hängt. Und noch immer muss ich jedes Mal grinsen, wenn mein Blick darauf fällt. 

Ein totaler Schnappschuss und nichts als dem Zufall (und schneller Reaktion) geschuldet, doch vielleicht gerade dadurch mein allerliebstes Morgen-Foto EVER! Aber seht selbst:

Ich selbst würde mich normalerweise ja eher den Nachteulen als den Morgen-Menschen zuordnen. Meine produktivsten Phasen mit den besten Ergebnissen habe ich jedenfalls immer zwischen null und zwei Uhr, da kann ich einfach am besten und am klarsten denken.
Was allerdings blöd ist, wenn man am nächsten Morgen früh aufstehen muss. Aber das ist ja sowieso immer blöd. Finde ich jedenfalls. Wohingegen mir ja paradoxerweise Frühwachsein in der Regel ganz gut gefällt.


Besonders schwer fällt es mir immer an Tagen, von denen ich schon im Voraus weiß bzw. zu wissen glaube, dass sie entweder besonders anstregend und stressig, oder aber - noch schlimmer - besonders lang und dröge sein werden.
In solchen Momenten denke ich dann oft an das Foto und es erinnert mich daran, dass manchmal aber auch ganz plötzlich Dinge passieren können, mit denen man nicht rechnet. Gute Dinge. Man muss eben nur offen sein, sie auch zu sehen.

In diesem Sinne: Habt einen schönen Donnerstag!

Alles Liebe, Naomi

P.S.: Alle weiteren Beiträge zum Thema findet ihr bei Nic.

Mittwoch, 13. Februar 2013

12 von 12 {Februar}

Vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal mitgemacht bei den 12 von 12 (nach der Idee von Chad Darnell). Ganz schön viel passiert seitdem. Damals fiel der 12. auf einen Sonntag, was mir ja ehrlich gesagt lieber ist. Denn wenn man an so einem stinknormalen Dienstag wie heute acht Stunden im Büro verbringt, dann ist das nicht wirklich spektakulär. A day in the life. Nicht weniger, aber mehr leider auch nicht.
Vielleicht wird das ja irgendwann in der Zukunft interessanter, wenn dann die Dienstage wieder ganz anders aussehen und ich mit ausreichend zeitlichem Abstand und dieser gewissen nostalgischen Verklärung, die sich früher oder später immer einstellt, nochmal zurück blicke. Aber bis dahin...

Wie dem auch sei, hier kommen sie, meine Bilder:


Nach dem Aufwachen als erstes ein bisschen meine Decke gestreichelt. Wie gesagt, so ganz dran gewöhnt, dass sie fertig ist, habe ich mich noch nicht. Ständig hab ich Angst, dass die Häkelnadel rausfällt...
Warten auf die S-Bahn...

Draußen ein kleines blaues Himmelseckchen. (Nicht das einzige an diesem Tag.)

Drinnen ein bisschen falsche selbstgemachte Sonne. Ein Überbleibsel von letzter Woche, als alles so grau in grau war. (Beinahe hätte ich "Relikt" geschrieben, aber dann fiel mir auf, was für ein schönes Wort "Überbleibsel" eigentlich ist. Hab ich so noch nie drüber nachgedacht.)


Bilderrätsel: Was sieht das Bloggerauge?

Na, erkennt die noch wer? Hier schon mal gezeigt (wie so vieles anderes aus diesem Post ebenfalls...). Sie blüht und gedeiht noch immer prächtig - was ich mit nicht geringem Stolz auf meine ganz und gar stiefmütterliche Pflege zurückführe. Gelegentlich, wenn ich gerade was aus meiner Wasserflasche trinke und mein Blick zufällig auf sie fällt, bekommt sie ein Schlückchen ab. Und das war's dann auch schon. Aber es scheint zu reichen.


Heißgeliebt: Mein Kopie-Stempel. Obwohl ich gar nicht erklären könnte, wieso. Allerdings hab ich eh einen kleinen Büro-Material-Fetisch. Von daher ist es in gewisser Weise auch wieder konsequent.


Mittags gab es seit langem mal wieder was von zuhause Mitgebrachtes. Kartoffel-Blumenkohl-Curry. Aufgewärmt in der Mikrowelle in der Büroküche. Um mir den Anblick des Innenlebens selbiger zu ersparen (Betonung auf "leben"...), habe ich beim Reinstellen und Rausholen des Tellers die Augen lieber geschlossen. Sonst hätte ich vermutlich nicht mehr ruhigen Gewissens speisen können - was wirklich schade gewesen wäre. War nämlich lecker.

Was folgte, war viel Herumgerenne sowie das etwas hektische, aber nichtsdestotrotz äußerst liebevolle Anrichten gekauften Gebäcks zur Bewirtung potenzieller Bald-Kollegen. Alles ohne Foto, denn dafür war einfach keine Zeit. 
Das gibt es erst wieder vom Kaffee, von dem netterweise was übrig blieb.


Auf dem Rückweg nachhause gelesen.


Und dabei die Spiegelung in der Fensterscheibe entdeckt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den Tag freue, an dem ich wieder im Hellen nachhause komme. Aber das geht wohl nicht nur mir so, oder? Ich bin mal gespannt, wie es damit am nächsten 12. aussehen wird...

Erst mal gibt's aber mehr von diesem 12. zu sehen, und zwar bei Frau Kännchen, die wie immer die Liste hat, wofür ihr auch diesmal ein Dankeschön! gebührt.

Euch danke ich für's Vorbeischauen und wünsche euch einen schönen Mittwoch!

Alles Liebe, Naomi

Montag, 11. Februar 2013

UFO-Angriff: 4. Zwischenstand

Den dritten Zwischenstand letzte Woche habe ich - wie schon den ersten - geschwänzt. Nun könnte ich behaupten, ich hätte eine Phobie gegen ungerade Zahlen oder mit sonst irgendeiner fadenscheinigen Begründung um die Ecke kommen. Die Wahrheit aber ist: Es war einfach nicht meine Woche, also die letzte. Ich war jedenfalls derart neben der Spur, dass an Bloggen nicht zu denken war. Kommt vor, sowas.

Heute geht's schon besser. Stimmungsmäßig sind das Welten. Passend dazu schien auch mal wieder ein bisschen die Sonne. Dafür ist mein Hals heute so steif, dass hier nun wiederum an Nach-rechts-Biegen nicht zu denken ist. Aber das wird schon wieder.
 
UFO-technisch soll es nun um das Folgende gehen:

  • 4. Zwischenstand
  • Noch irgendwelche UFOs da?
  • Gemeinsames Schränke- und Schubladen-Durchforsten. Da war doch noch was...

Zum ersten Punkt gibt es das hier zu berichten:
Wie gehabt: Detailbeschreibungen meiner UFOs gibt es hier.
Die Decke ist also fertig. Eine Tatsache, die mir immer noch ein wenig unwirklich erscheint, schließlich mussten erst ein Jahr, vier Monate und acht Tage vergehen, bis es endlich soweit war.
Darum hat die Decke auch auf jeden Fall auch noch einen eigenen Würdigungspost verdient, dann auch mit richtigen Bildern - um die zu schießen hatte ich nämlich leider noch keine Gelegenheit. Dafür war es einfach immer zu dunkel (und das Wohnzimmer zu unordentlich...ähem).

Guckt man sich das Bild oben so an, erzählt es auf den ersten Blick nicht unbedingt nur Erfolgsgeschichten, womit wir bei Punkt zwei angelangt wären. Genaugenommen ist es nur eine einzige. Über die freue ich mich aber gerade so unglaublich, dass mir fast schon egal ist, ob der Rest noch was wird bis zum großen Finale nächsten Montag.

Na ja, das ist nicht ganz wahr. Denn es wäre schon ganz nett, wenn noch etwas mehr fertig würde. UFO Nr. 1 (die Suparosel-Leine) und UFO Nr. 4 (Fotobella) wenigstens, so ist der Plan.

Was draus wird? Tja, da bin ich gespannt. Gespannt und optimistisch, denn ich gehöre definitiv zu den Menschen, die Dinge auf den letzten Drücker erledigen - Schlussspurts sind meine Stärke. Im übertragenen Sinne jedenfalls.

Wie sich die anderen so kurz vor dem Finale schlagen, gibt's hier bei Hella (Miss Margerite) zu sehen, deren wunderschön gewordenes Bodenkissen bei mir übrigens gerade ordentlich Fingerkribbeln verursacht. Diese Hexagons... hach!

Habt morgen alle einen schönen 12. - ob mit oder ohne Kamera im Anschlag!

Alles Liebe, Naomi

Freitag, 1. Februar 2013

Poel

Vorab: Dankedankedanke! für eure lieben Kommentare zu meinen gestempelten Robotern! Ich hab mich SEHR gefreut, dass sie euch so gut gefallen haben.

Nun aber zu dem, was ich eigentlich sagen schreiben wollte:

Was bin ich froh, dass dieser Januar endlich vorbei ist! Denn vor allem wettermäßig war das ja wohl ein ziemlicher Reinfall: Regen, Sturm, Schneegraupeldingsbums, und dabei immer, immer dieses grau. Dabei hatte es so vielversprechend angefangen...


Auf der Insel Poel nämlich. Dort haben wir die ersten Tage des neuen Jahres verbracht und dabei (ganz unverhofft) ein bisschen Sonne tanken können.


So blau kann ein Januarhimmel auch sein. Kaum zu glauben, wenn ich so an die vergangenen gut vier Wochen zurückdenke. Das war im letzten Jahr irgendwie besser - siehe hier. Die mir im Übrigen vorkamen wie mindestens acht. Ging euch das auch so?


Wer sich jetzt fragt: "Poel?", der klicke hier. Ich sage nur so viel: Selbst wenn sie vielleicht Mecklenburgs größte Insel ist, klein ist sie doch. Sehr klein und eigentlich auch recht unspektakulär. Jedenfalls was das Angebot an kulturellen Veranstaltungen etc. angeht. Und im Januar natürlich besonders.
Genau das war es aber, was mir so gut gefallen hat. Dass nichts los war. Nichts, was dringend besichtigt werden wollte. Stattdessen einfach nur weite Felder, kleine Orte und natürlich die Ostsee.


Falls ich das hier noch nie gesagt haben sollte: Ich liebe die Ostsee.
Ganz besonders im Herbst, Winter und Frühling. Dann nämlich, wenn sich nicht die sonnencremebeschmierten Urlauber zu Dutzenden dicht an dicht am Strand drängeln um unter der norddeutschen Sonne zu brutzeln (die dafür in der Regel ja ohnehin eher ungeeignet ist).
Ich bin nämlich eher so der Strandspaziergänger-Typ. Und das geht halt nicht so gut, wenn man dauernd über irgendwen rübersteigen muss.


Jetzt, Anfang Januar, war das aber kein Problem. Wir sind also ausgiebig spaziert und haben dabei sogar schon ein bisschen Frühling entdeckt...


Ich finde es ja immer wieder irgendwie erbaulich zu sehen, dass da etwas Neues im Entstehen ist - selbst wenn es vielleicht noch ein wenig dauert, bis all die Knospen aufblühen und die Welt draußen wieder ein bisschen bunter und lebendiger wird. Zu sehen und dadurch zu wissen , dass es irgendwann passiert, hilft ja auch schon.

Am zweiten Tag war es mit Sonnenschein und blauem Himmel dann leider wieder vorbei. Der Schönheit der Insel hat das aber keinen Abbruch getan. Die Steilküste in ihren erdigen Farben hätte ich zum Beispiel auch gern noch fotografiert. Dem Sprühregen, der irgendwann einsetzte, wollte ich meine Kamera dann aber doch nicht aussetzen.
So hab ich das dann einfach nur mit den Augen aufgenommen. Ist ja manchmal auch ganz erholsam.
Und Fotos mache ich dann beim nächsten Mal - denn dass ich da nochmal hin fahre, ist so gut wie abgemacht.

Bis dahin zehre ich noch ein wenig von meinen Erinnerungen - von denen in meiner Kamera und denen in meinem Kopf - und wünsche uns allen ein schönes, sonniges Wochenende!

Alles Liebe, Naomi

P.S.: Willkommen, liebe Anke! Ich freu mich, dass du mitliest!
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