Sonntag, 31. März 2013

Colour me happy... {powerful violet}

Vorletztes Wochenende in Sacrow. Damals hatte ich noch Hoffnung.

Na ja, wohl eher eine zarte Power, wie überhaupt alles an diesem Weniger-ist-mehr-Frühling.

Nachdem ich aber die Februar-Ausgabe der Müller/Hoppenstedt'schen "Colour me happy!"-Fotoaktion verpasst habe, und das Ganze trotz absichtlich nicht gefasster Immer-mitmach-Vorsätze nicht enden soll, wie im letzten Jahr (wo der erste gleichzeitig der letzte Beitrag war), wollte ich diesmal wieder dabei sein. Zumal es sich hier ja um eine Lieblingsfarbe handelt.

Und außerdem, nachdem ich mich in der letzten Woche so rar gemacht habe, wollte ich euch wenigstens (halb-nachträglich) noch frohe Ostern wünschen. Macht es euch schön - und haltet euch warm...

Alles Liebe, Naomi

Samstag, 23. März 2013

Vor einem Jahr...


 ... hatten wir gerade unseren allerletzten Unterrichtstag hinter uns gebracht. 

Ich weiß noch, dass ich die letzte Stunde, bei mir PW, unglaublich merkwürdig fand. Vorher hatte ich mir extra vorgenommen, sie ganz bewusst zu erleben. Damit ich mich später erinnere. Aber - und das war das, was sich so komisch anfühlte - es gab gar nichts, woran man sich hätte erinnern können. Es war eine Stunde, wie jede andere auch. Umso schwerer fiel es mir dann, zu begreifen, dass dieses letzte Klingeln nun tatsächlich das Ende dieser langen, langen Schulzeit bedeutete.  

Nachmittags/abends haben wir mit dem ganzen Jahrgang auf dem Tempelhofer Feld gesessen. Und am Tag darauf mit einem kleinen Freundinnen-Schwestern-Cousinen-Picknick im Park von Schloss Sanssouci gefeiert. Mit dem besten Käsekuchen der Welt. Bei strahlendem Sonnenschein. Und gut 20°C.

Jetzt sitze ich hier, ein bisschen erschöpft vom Spaziergang durch den bisweilen wadenhohen Schnee heute vormittag, und kann kaum glauben, dass das alles wirklich schon ein Jahr her sein soll.

Naomi

Dienstag, 19. März 2013

The Staves

Eigentlich wollte ich heute - nachdem es das erste Mal so schön war - wieder beim Creadienstag mitmachen. Eigentlich. Auf die Gründe des Scheiterns dieses Vorhabens möchte ich an dieser Stelle lieber nicht näher eingehen. Nur so viel: Nicht nur meinem Zimmer täte ein bisschen mehr Ordnung nicht schlecht...

Wohlgemerkt nicht als Lückenbüßer, sondern stattdessen stelle ich euch darum heute meine derzeitige musikalische Obsession, The Staves, vor. Das stand eh noch auf dem Plan. Genaugenommen sogar schon seit November. 
Seit ich mich nämlich so ziemlich von jetzt auf gleich und dementsprechend unvorbereitet auf einem Bon Iver Konzert wiederfand - was davon kommt, wenn Menschen sich Tickets kaufen für Konzerte, die an Tagen stattfinden, an denen sie selbst in Brüssel weilen. Oder sonstwo. Jedenfalls nicht da, wo sie sein müssten.

Genanntes Konzert besuchte ich also in leicht überrumpeltem Zustand nach einem langen Arbeitstag mit Sack und Pack und meiner Schwester. Insgesamt hatte ich dafür ohnehin nicht den besten Tag erwischt. Ein bisschen Kopfweh, ein bisschen Kreislauf - aber dann kamen The Staves (hier während eines SofarSounds-Auftritts mit einem Song, dessen Titel zur heutigen Fensteraussicht nicht besser passen könnte):


Kamen und blieben. Denn tatsächlich waren es die drei Schwestern Emily, Jessica und Camilla Staveley-Taylor aus Watford in England, die an jenem Abend den größten Eindruck bei mir hinterließen. Obwohl, oder aber gerade weil ihr Lieder so leise, klar und pur daher kamen.

Und vielleicht auch, weil ich damit ein weiteres Mal die Erfahrung gemacht habe, dass die besonders schönen Dinge sich häufig dann offenbaren, wenn man gerade nicht damit rechnet. Das lässt doch irgendwie hoffen.

In diesem Sinne: Habt einen schönen Dienstag!

Alles Liebe, Naomi

Donnerstag, 14. März 2013

12 von 12 {März}

12 mal 12 von 12 - das hatte ich mir für 2013 vorgenommen. Um damit nicht zu brechen und nebenbei meine ungeplante Pause zu beenden und dieser Blogbrache hier mal wieder ein bisschen Leben einzuhauchen, habe ich also am Dienstag, also inzwischen vorgestern (meine Güte, die Zeit...), wieder fleißig die Kamera mit mir herumgetragen. Jedenfalls, nachdem es mir dann kurz nach dem Frühstück wieder eingefallen war. 


Meine schmale Ausbeute vom Stoffmarkt in Potsdam am letzten Sonntag, auf die mein Blick bei der Sockenauswahl (zwei Schubladen drüber - Ergebnis sehr unspektakulär, darum kein Bild) fiel.
Temperaturbedingt war die Kauflust eher mäßig, darum nur ein paar Dinge, die ich schon beim letzten Mal angeschmachtet, dann aber doch liegengelassen hatte.
Nicht zu sehen, aber da: Viele kleine westfälische Schweinchen mit noch unbestimmter Endverwertung, außerdem Ringelbündchen in zwei Farbkombinationen für meine werdende Rumlümmelhosenkollektion.


Bettlektüre vom Abend vorher, die im weitesten Sinne auch mit meiner Blogabstinenz in den letzten Wochen zu tun hat. Auf der Suche nach Antworten auf die großen WOHINs und WOLANGs strecke ich nämlich gerade meine Fühler in sämtliche Richtungen aus. Mehr darüber ein andermal.


Mich bei der Arbeit mit dem neuen Telefon herumgeschlagen. Dauert wohl noch ein wenig, bis wir Freunde werden. Inzwischen hab ich aber immerhin rausgefunden, wie man bei diesem super-duper-high-tech-Gerät Anrufe durchstellen kann.


Meine neue Büro-Aussicht - gab's sozusagen im Paket mit dem Telefon. Und in Wirklichkeit sind die Gitter vorm Fenster auch gar nicht so schlimm, wie sie aussehen. Immerhin sitze ich ja freiwillig dahinter.
(Ach so, man beachte bitte die eindrucksvollen Schneeüberhänge an den Dachrändern...)


Mich über das bisschen Indoor-Frühling gefreut - der mittlerweile auch langsam schlapp macht. Allerhöchste Eisenbahn also, dass der echte sich wieder blicken lässt! (Und da der 12. ja nun schon zwei Tage her ist, kann ich sagen: Das tut er!)


 Den ersten Schwung unschöner Nachrichten eingetütet.


Kein Lunch im Waldorf Astoria, aber auch nicht schlecht. In jedem Fall etwas weniger pastinakenmuslastig, was mir offengestanden gar nicht so unlieb ist.

 
Nebenbei versucht, ein paar Gedanken festzuhalten, irgendwie eher wenig erfolgreich.


Unten pfui, aber oben...


... sowas von hui! Ich finde es ja immer wieder unglaublich, wie der Anblick selbst eines noch so winzigen Fitzelchens blauen Himmels auf der Stelle die Laune hebt. Auf dem Heimweg hab ich dann noch einen kleinen Abstecher gemacht, hauptsächlich, um nach dem vielen Sitzen im Büro wenigstens noch ein bisschen rumlaufen zu können, zum anderen, weil ich mich in den touristischen Teilen der Stadt bei Tageslicht sonst kaum traue, meine Kamera zu zücken. Das wirkt nämlich so, nun ja, ... touristisch.


Dabei gegenüber vom Berliner Dom noch mehr Zweige vor blauem Himmel entdeckt. Anderes blau, andere Zweige - angestrahlte nämlich. Die haben mich dann darauf gebracht, mal ganz genau hinzesehen, was eigentlich alles er- oder beleuchtet wird. Wie viel Energie dafür wohl draufgeht?

Aber schön finde ich es ja dann irgendwie doch. 


Das war's auch schon. Aus dem ursprünglichen Plan, abends vorm Fernseher noch ein bisschen zu häkeln, wurde nichts. Stattdessen bin ich nämlich vorm Fernseher eingeschlafen...

Die 12 von 12 der anderen gibts wie immer hier bei Caro.

Euch vielen Dank fürs Vorbeischauen und auf ein baldiges Wiedersehen bzw. -lesen! Ich muss mich irgendwie erst mal wieder reinfinden...

Alles Liebe, 
Naomi
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