Mittwoch, 31. Juli 2013

Mittwochs mag ich ... The August Break

Grafik erstellt von Katrina Tan für The August Break 2013

Die startet nämlich morgen und ich freu mich mächtig drauf - fast wie auf einen Urlaub.

Wollt ihr wissen, was es damit auf sich hat? Nun, es handelt sich dabei um eine, ich würde sagen, ganz fabelhafte Erfindung von Susannah Conway, die das Ganze im Sommer 2010 angefangen hat, als sie gerade an ihrem Buch schrieb.
Im Prinzip geht es darum, mal eine kleine (Sommer-)Pause vom Bloggen zu haben, und zwar eine echte Pause, in der man absichtlich nicht postet und nicht - wie es mir ja leider ständig passiert -, weil man halt irgendwie nicht dazu kommt (und auch alle Pläne und guten Vorsätze herzlich wenig nützen, wenn man nach einem langen Arbeitstag einfach mal so um halb zehn auf dem Sofa einschläft...).

Während dieser "freien" Zeit, die in diesem Fall - der Name lässt es fast vermuten - den Monat August umfasst, ist man jedoch nicht vollkommen abwesend, sondern lässt stattdessen einfach Bilder sprechen. Das kann dann so sein, dass man täglich ein Bild oder mehrere zeigt, egal von welcher Kamera, mit Worten oder ohne, auf dem Blog, auf Flickr, auf Instagram - was es da eben alles so gibt. Man kann das Ganze aber auch nur jeden zweiten Tag machen, oder bloß einmal in der Woche oder immer nur an Tagen in deren Name ein N vorkommt - ganz nach Belieben und eben so, wie es gerade angenehm ist. Der folgende Satz, der aus Susannahs Beschreibung der ersten August Break-Ausgabe stammt, fasst es sehr schön zusammen, finde ich:

"No pressure -  just looking at August through your camera lens as a way to be more present this summer."                  
 -Susannah Conway (in diesem Post)

Sämtliche Details, wie es ganz genau funktioniert und alles über Hashtags und Flickr-Gruppen könnt ihr bei Susannah nachlesen, dazu einfach auf das Bild oben klicken.

Zum allerersten Mal von der August Break gelesen habe ich übrigens, als ich mich vor einer ganzen Weile mal durch das Blog-Archiv von Clare (Pampelmuse and Me) klickte. Bereits da sprach mich die Idee sehr an, leider war nur der August gerade vorbei. Umso mehr freue ich mich nun, dieses Jahr mitmachen zu können, zumal mir ein bisschen Pause momentan ganz gelegen kommt. Vielleicht könnt ihr ja auch eine vertragen und mögt ebenfalls mitmachen? Einsteig jederzeit möglich, auch quer.

Mehr Mittwochsgemochtes findet ihr wie immer bei Frollein Pfau



Mittwoch, 24. Juli 2013

Mittwochs mag ich ... Vintage Kameras!

Eigentlich auch schon seit ein paar Mittwochen mehr, aber aus verschiedensten Gründen schien mir heute ein guter Tag, das mal ganz öffentlich kundzutun - und euch bei der Gelegenheit meine beiden neuesten Schätze zu zeigen (nicht nur, weil sie so schön anzugucken sind):

Kodak Duo-620

Den ersten habe ich kürzlich im Keller meiner Oma gehoben. Seitdem mein Opa nicht mehr lebt, bekommt meine Oma regelmäßig einen Rappel, im Zuge dessen sie sich dann etlicher Dinge entledigt. Angeblich entweder, damit sie uns nicht "zur Last fallen", wenn sie mal nicht mehr ist, oder dass sie das Haus ja wohl doch irgendwann bald verkaufen müssen wird und dann unmöglich alle Sachen mitnehmen könne. Leider geht sie bei diesen Ausmist-Aktionen manchmal nach sehr merkwürdigen Kriterien vor, sodass schon einige feine Dinge, deren Wert zu großen Teilen, aber bei weitem nicht ausschließlich ideeller Natur war, auf Nimmerwiedersehen bei irgendwelchen ominösen Trödelhändlern gelandet sind. Schade drum.

Um das damit verbundene Herzblutvergießen zukünftig zu verhindern, haben wir bei einem unserer letzten Besuche mal die "kann weg"-Ecke im Keller ein bisschen näher in Augenschein genommen. Das war wie Flohmarkt für umme und aus einer der Kisten habe ich dabei eine lederne Kameratasche gezogen. Ohne freilich genau zu wissen, was sich darin verbarg. Einen Blick hinein habe ich erst geworfen, als wir längst wieder zuhause waren, und der war auch erst mal äußerst unspektakulär. Schwarzes Ding, bisschen Metall, hinten drauf die Aufschrift "Kodak Duo 620". Dann aber habe ich mich irgendwann getraut, auf eines der kleinen silbernen Knöpfchen zu drücken, es machte "Plopp!", vorne ging eine Klappe aus und heraus kam ein Linse. Ich war schwer entzückt und bin es noch.

Kodak Duo-620

Daraufhin habe ich natürlich erstmal Freund Google konsultiert und erfahren, dass dieses Kameramodell in den 1930er Jahren hergestellt wurde. Das deckt sich wiederum ganz gut mit der Aussage meines Vaters, dass das wohl eine Kamera sei, die mein Opa von seinem Vater, also meinem Ur-Opa, übernommen habe.

Diese Art Kameras funktionierte mit Film auf einer 620er Spule, den man heutzutage nicht mehr so richtig bekommt. Im Internet gibt es allerdings zahlreiche Tutorials, mit deren Hilfe man lernen kann, "normalen" Film auf eine passende Spule umzuspulen. Das will ich bei Gelegenheit mal testen, denn ich wüsste zu gern, ob die Kamera noch Bilder machen kann. Auch wenn das nicht unbedingt etwas heißen muss: Äußerlich macht sie jedenfalls einen tip-toppen Eindruck. (Was, wenn sie jemandem gehörte, von dem mein Vater abstammt, wenig verwundert. Ich sage nur: Die Schutzfolie der Schutzfolie... ;)

***

Nummer zwo hat mich ein bisschen mehr gekostet, ist aber dafür auch meine neue, ganz große Liebe. Sie funktioniert nämlich auch ohne großes Getüftel und wenn der Film nicht mit gut 20 Euronen pro Päckchen zu Buche schlagen würde, gäbe es hier überhaupt kein Halten mehr. Schon jetzt bin ich extrem überrascht, wie gelassen meine ansonsten knauserige Seele in dieser Sache ist. Wohl auch ein Polaroid-Fan, die Gute... :)
 
Polaroid SX-70 Alpha 1

Aber gerade die Tatsache, dass man sich des Preises eines einzelnen Fotos immer bewusst ist, macht, finde ich, den großen Unterschied. So schön es ist, mit einer digitalen Kamera (egal, ob klein oder groß) gefühlt unendlich viele Versuche zu haben, Misslungenes löschen zu können, und immer wieder aufs Neue zu probieren, geht es mir gleichzeitig so, dass ich schlussendlich von einem Motiv in den meisten Fällen zig Versionen habe. Und weil ich mich dann nicht entscheiden kann (öfter mal was Neues...), welches nun "das eine" ist, behalte ich sie häufig alle und verstopfe mir damit die Festplatte.
Was die Motivauswahl angeht, ist man sicherlich freier, wenn man nicht ständig daran denken muss, für wie viele Bilder der Film noch reicht und ich bin überzeugt, dass dadurch eine Menge Dinge festgehalten werden, die man früher einfach vorbeiziehen ließ. An sich eine durchaus schöne Sache, die allerdings auch schnell in einer gewissen Wahllosigkeit und Reizüberflutung münden kann.
Meine Polaroid-Kamera "zwingt" mich gewissermaßen zu (noch) mehr Achtsamkeit und vielmehr noch dazu, innezuhalten, mir zu überlegen, was ich will, eine Entscheidung dafür oder dagegen zu treffen. Und wenn ich mein Kopfchaos der letzten Monate mal rückblickend betrachte, habe ich fast ein bisschen das Gefühl, dass es so kommen sollte, mit dieser neuen Liebe, weil es irgendwie genau das war, was ich brauchte.

I ♥ Polaroids

So. Und die anderen? Das seht ihr wie jeden Mittwoch hier beim Lieblingsfrollein, das übrigens heute vor exakt zwei Jahren den ersten Schritt in die Bloggerwelt gesetzt hat. Darüber freue ich mich nach wie vor, von daher an dieser Stelle die allerherzlichsten Glückwünsche, liebe Vanessa! Bleib so wie du bist!

Ihr anderen kommt hoffentlich gut durch den Rest der Woche - wenn möglich ohne Sonnenstich... :)




Freitag, 19. Juli 2013

Flüchtige Zeit


Vielleicht eine kleine Warnung vorweg: Das hier wird länger...

Ich weiß auch gar nicht so recht, wie ich anfangen soll - oder enden, wie man es nimmt. Denn dieser Post ist einer, der (ungelogen) seit mittlerweile Monaten angefangen in der virtuellen Entwürfe-Schublade liegt. Nun ist aber zum einen Freitag, also eine gute Gelegenheit, die Woche mit irgendetwas abzuschließen, und zum anderen habe ich vorgestern im Supermarkt die ersten Kürbisse entdeckt, was mich daran erinnert hat, dass auch der Sommer schon wieder zur Hälfte rum und der Herbst nicht mehr weit ist. Darauf hin dachte ich nun: Jetzt oder nie. Also jetzt.

Die Geschichte dieses Posts beginnt mit einem Award, den mir Ani vom Blog "Anilinchen - Unikate mit Herz" Anfang des Jahres verlieh. Während ich mich einerseits freute, war ich gleichzeitig ein bisschen ratlos. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit dem Thema Awards nämlich eigentlich längst abgeschlossen, denn nach einem kleinen Tsunami an selbigen im vergangenen Jahr, die ich damals aus Zeitmangel unter den Tisch fallen ließ, waren die Berührungspunkte in letzter Zeit gleich null. Mir eine offizielle No Award Policy zuzulegen, erschien mir daher nie als Notwendigkeit, abgesehen davon, dass ich persönlich auch kein allzu großer Fan davon bin, Sidebars mit zig Buttons und Bannern zuzupflastern. Im ersten Moment wusste ich daher gar nicht, wie ich nun dazu stehe was ich dementsprechend antworten sollte. 

An sich freut und motiviert mich ein netter Kommentar heute ebenso wie ein Award, wenn nicht mehr. Und natürlich verliert das Ganze ein wenig an Sinn (und Spaß), wenn das berühmte "Schneeballsystem" so richtig zum Tragen kommt. Einerseits. Andererseits erinnere ich mich noch gut daran, wie ich als Blogger-Frischling meinen allerersten Award verliehen bekam. Ich glaube, jeder Mensch, der bloggt - egal aus welchen Gründen und in welcher Form -, hat doch irgendwo den Wunsch von anderen gesehen und gehört zu werden. Und gerade dann, wenn man erst mit dem Bloggen angefangen hat und sich vieler Dinge noch nicht so richtig sicher ist (das klingt nun irrtümlicherweise so, als wäre ich es jetzt...), kann so ein Award eine schöne Bestätigung sein. Und man kann, so blöd sich das vielleicht anhört, anderen zeigen: Guckt mal, jemand findet das, was ich hier tue, irgendwie gut. 
Mit der Zeit ändern sich Dinge, entstehen neue Kontakte, wachsen neue Interessen und verschieben sich Prioritäten. Manchmal staune ich, wie sehr, aber das ist wohl der natürliche Lauf der Dinge und auch irgendwie gesund. Und so kann es dann kommen, dass mit einem Mal ganz andere Gründe die ausschlaggebenden sind, einen Award anzunehmen. In diesem Fall waren das für mich tatsächlich die elf Fragen, die der Award mit sich brachte.

Eigentlich beschäftigen mich nämlich schon seit Jahresbeginn ganz andere. Also Fragen. Die Überschrift lässt es vermuten und u.a. hier hatte ich es schon mal am Rande angedeutet: Die Zeit vergeht schneller, als man/ich gucken kann. Mein FSJ und damit das Jahr, das mir noch einmal Zeit geben sollte, mir darüber Gedanken zu machen, was ich nun eigentlich mit meinem Leben anfangen soll/kann/will, ist Ende August vorbei. Und natürlich genügt es nicht, sich erst dann erst damit zu beschäftigen, was als nächstes kommt.

So drängelten sich diese Fragen bereits kurz nach dem Jahrswechsel immer mehr in den Vordergrund. Als überzeugte Prokrastinatorin und dazu sehr geübte Vermeidungs-Strategin habe ich zunächst einmal versucht, sie zu ignorieren, solange es irgendwie ging. Denn mit Entscheidungen tue ich mich ja ohnehin selten leicht, um es mal vorsichtig zu formulieren. Mit solchen, die scheinbar über das gesamte restliche Leben bestimmen (auch wenn das, nüchtern betrachtet, völliger Stuss ist) natürlich erst recht.
Das Ganze hatte in den letzten Wochen und Monaten eine gewisse - zumindest gefühlte - Sprachlosigkeit zur Folge. Weil ich nämlich entweder das Gefühl hatte, überhaupt nichts zu wissen und folglich auch nichts zu sagen zu haben, oder mir aber so viele Gedanken gleichzeitig durch den Kopf schwirrten, dass ich mich nicht dazu in der Lage fühlte, aus dem Wortgewirr auch nur einigermaßen sinnvolle Sätze herauszufiltern.
Und genau darum hab ich mich wirklich über die elf vergleichsweise einfachen Award-Fragen gefreut (vergleichsweise einfach, weil ich selbst da manchmal nicht weiter wusste). Hier nun meine Antworten:


1. Was magst Du beim Kochen lieber? Nachtisch oder deftige Gerichte? 

Sowohl als auch. Wieso sollte man sich da überhaupt entscheiden müssen? Seh ich gar nicht ein... ;)

 2. Was ist Dir bei einer Person wichtiger? Persönlichkeit oder Erscheinungsbild? 

Wie geht nochmal dieser Spruch - die äußeren Werte bestimmen, wer zusammen kommt, die inneren, wer zusammen bleibt? Ich glaube, da könnte durchaus ein bisschen was dran sein. Darüber hinaus bin ich auch nicht sicher, ob man das beides überhaupt komplett trennen kann, denn zum Erscheinungsbild gehört ja irgendwie auch sowas wie Ausstrahlung, die meines Erachtens wiederum eine Menge mit dem zu tun hat, was sich so im Innern abspielt. Wenn ich vom Erscheinungsbild spreche, tue ich das also eher nicht im Hinblick auf schiefe Nasescheidewände, zu kurze Hosen oder die falschen Haarfarbe. Denn sowas ist mir eigentlich ziemlich schnurz.

 3. Wann hast Du Deinen Blog gegründet? 

Am 07. August 2011.

 4. Welche Person hat Dich bisher inspiriert, in der Welt etwas Neues anzufangen? 
  
Das waren etliche, ganz unterschiedliche Menschen auf verschiedenste Arten. Sogar gewisse Lehrerinnen, man glaubt es kaum... Wenn wir aber schon mal beim Thema Bloggen sind, lautet die Antwort: Monika von moggigalena. Vorher kannte ich zwar das Wort "Blog", aber was sich genau hinter diesen vier Buchstaben verbirgt, war mir eher rätselhaft und ich hatte auch keinen sonderlichen Drang, es herauszufinden. Dann bin ich mehr oder weniger zufällig auf Monikas Blog gelandet (die ganze Geschichte hatte ich hier schon mal erzählt), und wie heißt es so schön? The rest is history...

 5. Verfolgst Du viele Blogs? 

Durchaus (wie viele sind denn viele?), allerdings unterschiedlich intensiv bzw. aktiv, was z.B. das Kommentieren anbelangt. Darüber hinaus habe ich im Zuge meines Umzugs zu Bloglovin' vor ein paar Monaten kräftig ausgemistet. Was nun allerdings schon fast wieder einmal fällig wäre...

 6. Kochst Du lieber oder lässt Du Dich lieber bekochen? 

Ich glaube, ich ziehe das Bekochtwerden dem Selberkochen vor. Obwohl ich eigentlich gerne koche. Merkwürdigerweise allerdings am liebsten dann, wenn ich ganz mit mir alleine bin. Vielleicht, weil ich mir bei anderen irgendwie nie sicher bin, ob es ihnen wirklich schmeckt, oder sie nur so tun. Keine Ahnung, was das nun wiederum über mich aussagt - Paranoia? Ernsthaftes Vertrauensproblem? Ist halt so.  

 7. Welches Buch liest Du momentan? 

Da ich ja nun bereits über die Dauer eines guten halben Jahres an diesem Post herumschreibe, würde die komplette Aufzählung den Rahmen ein bisschen sprengen. Darum ein eher elliptischer Überblick: Als ich anfing, hatte ich kurz zuvor "Lagerfeuer" von Julia Franck und "Das Brandhaus" von Helene Tursten ausgelesen, letzteres ein erster Versuch, ob ich schwedischen bzw. skandinavischen Krimis auch abseits des Fernsehens was abgewinnen kann. Auch wenn das nun schon im Februar war, bin ich mir diesbezüglich immer noch nicht ganz schlüssig, tendiere aber eher zu Nein.
Es folgte "Kalifornische Jahre" von Paula Fox (übrigens die Großmutter von Courtney Love, der Witwe von Kurt Cobain, falls ihr das noch nicht wusstet - ihr sollt hier ja schließlich auch mit Gewinn lesen), bei dem ich allerdings eher schleppend voran kam, sodass ich das Buch unbefriedigenderweise nicht ganz bis zu Ende gelesen wieder in die Stadtbücherei zurückbringen musste. Dass der Lesefortschritt so zäh ausfiel, könnte wiederum an meinem Versuch gelegen haben, nebenbei noch Tennessee Williams' "Endstation Sehnsucht" sowie ein Buch über Frauenalltag im Nationalsozialismus, dessen genauer Titel mir unglücklicherweise entfallen ist, zu lesen, wodurch ein großer Teil meiner Lesezeit dafür draufging, mich überhaupt erst einmal zu entscheiden, welchem der drei ich mich im jeweiligen Moment widmen sollte. Und dass ich mich tendenziell eher nicht so gut entscheiden kann, hab ich ja glaube ich schon erwähnt. Mal am Rande oder so. ;)
Aktuell sind nun dran: "To The Lighthouse" von Virginia Woolf (mein dritter Anlauf, nachdem ich nach dem zweiten gescheiterten Versuch endgültig einsehen musste, dass es sich nicht als S-Bahn-Lektüre eignet) und "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera. Mal gucken, wie das klappt. 

 8. Welches Kleidungsstück hat bis jetzt am längsten in Deinem Schrank überlebt? 

Puh... ich fürchte, da muss ich passen. Sowas von keene Ahnung...

 9. Was ist Dein Lieblingsgericht? 

Siehe Antwort zu 1. - wieso soll man sich denn bloß immer entscheiden? Ich mag und esse sowieso fast alles, abgesehen von alledem, was nicht vegetarisch ist, wozu neben Fleisch und Fisch ja u.a. auch alles fällt, was Kinder froh und Erwachsene ebenso macht.  
Darüber hinaus bin ich kein Fan von Müsliarten, die in irgendeiner Form Schokolade enthalten (oder auch nur die Milch bräunlich färben), von Kokos in Kombination mit Schokolade, von Petersilie, Schnittlauch, normalem Lauch/Poree und Frühlingszwiebeln, Fenchel, Auberginen und Knoblauch. Zu letzterem habe ich ein besonders schwieriges Verhältnis. Kann ich bei Gelegenheit mal mehr zu erzählen.


 10. Welche Eigenschaften einer Person sind Dir in einer Freundschaft besonders wichtig? 

Tatsächlich ist dies die Frage, bei der ich am längsten überlegt habe, ohne allerdings zu einer richtig zufriedenstellenden Antwort zu kommen. Das Problem ist wohl: Ich habe nicht das Gefühl, mir meine Freunde bewusst ausgesucht zu haben. Auch kommt es eher selten vor, dass ich micht dafür entscheide, jemanden zu mögen oder mit jemandem befreundet zu sein. Diese Dinge ergeben sich einfach, bei mir jedenfalls. Natürlich kann ich einige Eigenschaften meiner Freunde herauspicken und sagen, sie gefallen mir besonders gut. Zum Beispiel mag ich es, wenn Menschen zuhören und sich dann halbe Ewigkeiten später noch an das erinnern, was man irgendwann mal gesagt hat. Aufmerksamkeit also.
Nach langem Grübeln ist mir schließlich doch noch eine Sache eingefallen, die scheinbar sehr wichtig ist: Mir ist unwohl bei Menschen, die ich nicht zum Lachen bringen kann. Das führt nämlich dazu, dass ich mich ganz schrecklich unsicher fühle. Nicht die besten Voraussetzung für eine Freundschaft...  

 11. Was ist Dein Lieblingsfilm? 

Oh weh, wieder eine Entscheidungsfrage... Hier gilt, wie schon zuvor: Es gibt ihn nicht, den einen. Schließlich hängt es immer von der Situation, meiner Stimmung und noch ein paar anderen Faktoren ab.
Derzeit, das heißt seit Monaten, steht mir der Sinn z.B. danach, mal wieder "Die fabelhafte Welt der Amélie" zu sehen (den wir leider nicht auf DVD haben, was ich eigentlich ändern wollte, wozu ich aber bislang nicht gekommen bin), außerdem nach Kinderfilmen (ganz besondes die Erich-Kästner-Verfilmungen aus dem letzten Jahrzehnt und der grandiose 1. Sams-Film) und nach seichten Sommer-Komödien. Das führe ich ebenfalls darauf zurück, dass ich so viele andere Dinge momentan so kompliziert und schwer finde, aber ein bisschen Eskapismus muss auch mal sein, finde ich.

...


So. Das war er: Der vermutlich der längste Blogpost, den ich je geschrieben habe (und wohl jemals schreiben werde). Lang in der Erstellung und lang, was den Text angeht. Irgendwie musste das jetzt aber raus, egal ob es jemand liest oder nicht. Falls sich tatsächlich irgendwer durch über 1.600 Wörter gekämpft hat, danke ich vielmals und von Herzen für die Geduld und Ausdauer!

Und jetzt muss ich mich selbst erst mal von diesem Post erholen. Habt ein schönes Wochenende!





P.S.: Geteiltes Leid ist ja immer halbes Leid, insofern freue ich mich sehr, falls ihr mir erzählen mögt, wie die Beantwortung dieser ganzen "Wohin?"s und "Wolang?"s bei euch so ablief! 

P.P.S.: Das mit dem Weitergeben des Awards lasse ich, empfehle euch aber einen Blick in meine Blogroll auf der rechten Seite. Außerdem dürft ihr euch die Fragen gerne mitnehmen und sie in eurem Blog beantworten. Jetzt oder später oder wenn euch auch mal ein sprachloser Moment überkommt...

Samstag, 13. Juli 2013

Samstagsbastelei

Eigentlich eine Schande, einen so schönen Tag vor dem Computer zu verplempern. Na ja. Noch ist er ja nicht vorbei und immerhin habe ich den bisherigen Teil nicht (ausschließlich) mit mehr oder weniger sinn- und erst recht ziellosem Surfen verbracht, sondern tatsächlich auch was geschafft. Mich nämlich endlich mal meiner About-Seite zu widmen. Sowas braucht man ja offenbar heutzutage, und ich gebe auch zu, bei anderen Blogs gerne mehr über die Personen, die hinter den Worten und Bildern stecken zu lesen. Nur was schreibt man da nun über sich selbst? Ich fand's entsetzlich schwierig und bin mit dem Ergebnis nun auch nur so semi-zufrieden. Große Erleuchtungen solltet ihr wohl besser nicht erwarten, aber wie heißt es so schön: Kommt Zeit, kommt Rat. Verändern geht immer, nur muss zum Umschreiben ja erst einmal überhaupt etwas dastehen...


Und ihr heute so?


Freitag, 12. Juli 2013

Nicht ganz 12 von 12 {Juli}

Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen, jeden Monat bei den 12 von 12 mitzumachen (was das ist, steht hier). Hat bis jetzt noch immer irgendwie geklappt, allerdings nicht immer ganz genau so, wie gedacht oder geplant. Heute zum Beispiel plagten mich schon seit dem Aufstehen Kopfschmerzen, die zeitweise kaum zu ertragen waren. Nachdem ich eben Frau Kännchens Post gelesen habe, weiß ich nun zumindest, dass ich damit heute nicht alleine war. Was allerdings auch kein richtiger Trost ist.

Meine 12 Bilder vom 12. sind darum heute auch nur zu neunt. Mehr ging nicht, aber so ist das manchmal.

 

Immerhin habe ich noch Urlaub. Der Tag begann also spät - Kennt ihr das, man macht nur noch mal eben kurz die Augen zu und wacht zwei Stunden später wieder auf? - und mit Porridge.


Danach die Lizzie endlich mal aus ihrer Verpackung befreit. Die Durchsichtigkeit derselben war ihr irgendwie zum Verhängnis geworden, denn dadurch machte sie sich auch in voller Kartonage sehr nett in (bzw. vor) der Adelsliteratur-Sektion meines Bücherregals (meinen kleinen Blaublut-Fimmel hatte ich mal er-wähnt, oder?). Da stand sie jetzt seit meinem Geburtstag. Der war im September... Gekauft haben wir, d.h. eigentlich nicht ich, sondern meine Mutter, allerdings unter meiner Anleitung, sie übrigens im Museumsshop der Zeche Zollverein - wo sonst? - zusammen mit allerlei anderen Dingseln und einem fantastischen Büchlein, das ich euch eigentlich auch immer noch mal vorstellen wollte.


Gewartet.


Nachdem ich bis hierhin noch versucht hatte, den Kopfschmerzen irgendwie durch Ignoranz beizukommen (erfolglos), half nachmittags dann doch nur noch eine gepflegte Portion Kopfschmerztabletten. Hätte ich mal doch früher machen sollen, denn damit war ich dann binnen einer halben Stunde immerhin soweit wiederhergestellt, dass ich eine gemächliche Runde mit Fräulein Roswitha drehen konnte.

 

Dabei hübsche Pflasterwege entdeckt, die mir noch nie zuvor aufgefallen sind.


Und ungeahnte Gefahrenquellen in unmittelbarer Nachbarschaft. Da lebt man jahrelang völlig ahnungslos vor sich hin...


Ebenfalls auf der Strecke: Einer meiner absoluten Lieblingsläden, aus dem z.B. das hier gezeigte Vogelkissen stammt, ist kürzlich in größere Räumlichkeiten direkt neben den alten umgezogen (und expandiert nebenbei gerade auch in den virtuellen Raum). Freut mich alles sehr, denn es bedeutet: Noch mehr Platz für noch mehr schöne Dinge... :)


Anschließend noch ein paar Meter weiter beim Lieblingskino vorbeigeschlendert. Dass dort demnächst für einige Tage das Licht aus angeht, ist auch eine gute Nachricht. Der Grund sind nämlich Renovierungsarbeiten. Die hat der kleine Kinosaal, in dem ich auf meinem Lieblingsplatz so viele Stunden verbracht habe, dringend nötig und wo investiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Schließung (wie ich sie seit Jahren befürchte) doch immerhin um einiges geringer. Also freue ich mich, auch wenn ich davon in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach erst einmal nicht so viel haben werde...

So, und das war's nun. Wie war der Tag bei euch? Die Sammlung aller 12 von 12 gibt's wie immer hier bei Caro. (Merci!)

Habt es schön am Wochenende!

Alles Liebe, Naomi

Donnerstag, 11. Juli 2013

Wo ich war


Still und heimlich hat sich hier ein recht stattliches Sommerloch breitgemacht. Genaugenommen stecke ich auch noch immer mittendrin und die damit einhergekommene Faulheit lässt sich nur schwer abschütteln. Die Worte fließen im Augenblick noch ein bisschen zäh, also spare ich mir das erklärende Begleitgeschreibsel für heute.


Aber schön, wieder mal hier zu sein.

Habt einen schönen Abend (+ Freitag)!

Alles Liebe, Naomi
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