Donnerstag, 28. November 2013

Unten {BIWYFI #87}

Vorweg: Vielen lieben Dank für eure begeisterten Kommentare zur Sternengirlande von Dienstag! Ich hab mich sehr gefreut! Da hat es sich ja augenscheinlich gelohnt, den Bus zu verpassen und völlig abgehetzt zur Vorlesung zu kommen - man muss eben Prioritäten setzen. ;)

Darüber hinaus noch eine andere Sache: Offenbar hat die Kommentarfunktion zwischenzeitlich nicht so funktioniert, wie sie sollte. Hatte mehrere von euch das Problem? Wenn ja, würde ich mich über einen kurzen Hinweis per Mail freuen, damit ich, sollte es sich nicht nur um einen einmaligen Aussetzer gehandelt haben, was dagegen unternehmen kann. Merci!

So, jetzt aber zu heute: Als ich bei Nic die Novemberthemen für Beauty is where you find it... gesehen habe, musste ich beim letzten direkt an das folgende Fotos denken. Das wollte ich euch eigentlich schon länger mal zeigen, hab aber nie einen gescheiten Anlass finden können. Darum also jetzt.

Fräulein Famos | Sommer-Hoffest
Enstanden ist das Bild auf dem jährlichen Hoffest meiner (mittlerweile ja ehemaligen) Schule.

Ein schöner Abend war das - der passende Abschluss für einen rundum perfekten Tag, an dem vom Wetter über die Orte bis hin zu den Menschen alles stimmte und der schließlich damit endete, dass ich mit meiner ehemaligen Geschichtslehrerin, einem ehemaligen Mitschüler und zwei meiner besten Freundinnen die letzten Momente meines Teenagerdaseins (bei dem Wort Teenager sträuben sich mir ja sämtliche Nackenhaare - so richtig war ich das irgendwie nie, wenn ihr wisst, was ich meine?) verbrachte und um Mitternacht auf meinen Geburtstag angestoßen habe.

Der fällt nämlich passenderweise immer mit besagtem Schulfest zusammen, das wiederum am Wochenende um den Tag des offenen Denkmals herum stattfindet. Obwohl dieses Jahr ein wenig überschattet von einer sehr traurigen Begebenheit nur kurz zuvor, war es doch wirklich ein schöner Abend in fast nachbarschaftlicher Atmosphäre. Und, mein großer Triumph: Ich habe es endlich auf den Schulturm geschafft! Man sollte ja meinen, irgendwann im Laufe von sieben Jahren würde sich mal die Gelegenheit dazu ergeben, aber am Ende kam immer irgendwas dazwischen und hat den Plan vereitelt. Diesmal habe ich mich aber nicht aufhalten lassen und das, was ihr oben seht, ist ein bisschen von dem, was dabei rausgekommen ist.

Für mehr "unten" klickt euch einfach mal rüber zur Sammlung aller Bilder - die gibt es wie immer bei Nic.

Einen schönen Donnerstag allerseits!


Dienstag, 26. November 2013

Sternengirlande {Creadienstag}

Herrlich deskriptive Überschrift - mehr kann ich meinem Hirn allerdings heute nicht entlocken, denn das ist derzeit damit beschäftigt, sich um ein anstehendes Referat zu sorgen. Meistens gebe ich mich dem voll hin, aber gestern Abend habe ich mich vorübergehend ausgeklinkt und mir zur Erholung erlaubt, mal für ein paar Stunden gar nichts zu tun.

So rein gar nichts ging dann aber irgendwie auch nicht, und so haben sich der Handvoll Häkelsterne, die ich neulich nach Steffis Tutorial gehäkelt hatte, und die seitdem auf weitere Verwendung wartend hier rumlagen, noch ein paar hinzu gesellt.


Mit einer Luftmaschenreihe* verbunden sind sie nun mein erster, äußerst zaghafter Versuch in Richtung weihnachtlicher Deko - ist ja schon bald so weit, auch wenn ich das kaum glauben kann - und, weil's gerade so schön hinkommt, mein Beitrag zum Creadienstag.

Habt einen schönen Tag! Hier lässt sich heute tatsächlich mal wieder die Sonne blicken. Welch willkommene Abwechslung!





*Nur für den Fall, dass es jemanden interessiert: Es sind immer 20 Luftmaschen zwischen den Sternen und jeweils 30 an den Endstücken.

Sonntag, 17. November 2013

Momentaufnahme

Gerade eben. Von meinem Fenster aus.

Rosa Himmel über Bonn


Habt einen schönen Sonntagabend!


Dienstag, 12. November 2013

12 von 12 {November}

Ich muss zugeben, die Überschrift verspricht mehr, als der Post halten kann. Heute gibt's nämlich nur eine halbe Portion 12 von 12 - für mehr Bilder hat's irgendwie nicht gereicht, dabei hätte dieser Tag (trotz fieser Kopfschmerzen) durchaus Potenzial gehabt. Na ja, nächsten Monat wieder. Dann schon zum letzten Mal in diesem Jahr - war nicht eben noch Sommer?

Der Tag begann mit einem Leuchten...


... und einer ordentlichen Portion Smäckse. Konnte ich gestern Abend beim Einkaufen irgendwie nicht dran vorbeigehen. 


So, und hier gibt's nun schon die erste große Lücke. Schuld daran ist ganz allein meine Faulheit, die es mir leider verbot, gestern Abend (bzw. heute sehr, sehr früh), als der Kalender im Handy vermeldete, es sei wieder Zeit für die 12 von 12, noch mal aufzustehen und den Kamera-Akku aufzuladen. Sowas rächt sich dann...

Es gibt also weder Bilder vom Warten auf den Bus, der geschlagene zehn Minuten später kam, als er gesollt hätte, noch Fotos aus der Uni oder von der Flülingslolle, die es heute in der Mensa gab, und ebenso keine vom neuen (und schon jetzt heißgeliebten) Mantel oder vom eigentlich nicht eingeplanten und noch dazu viel zu lang ausgefallenen Kaufhausbesuch.

Wie so häufig in den letzten Wochen, hat sich das gute Wetter im Laufe des Tages leider wieder verflüchtigt und als ich aus dem Bus stieg, hatte es gerade angefangen, zu regnen. Heute war das zur Abwechslung aber mal ein Grund zu Freunde, denn so konnte die angebliche Wasserdichtheit der neuen Jacke gleich mal auf den Prüfstand gestellt werden. Ergebnis: So weit, so trocken. :)


Wieder drinnen die Einkäufe ausgepackt. African Flowers, es kann losgehen! (Muss es auch, sonst wird das bis Weihnachten nichts.)


Am liebsten hätte ich ja auf der Stelle angefangen, wäre da nicht noch eine andere Aufgabe gewesen, die ich mir ganz fest für heute vorgenommen hatte: Die Küche putzen. Wie die nämlich aussah, als ich hier vor einer Woche eingezogen bin, möchte ich euch lieber nicht beschreiben. Dazu müsste ich mir den Zustand nämlich wieder in Erinnerung rufen, und darauf möchte ich, ehrlich gesagt, lieber verzichten. Ein bisschen hat mein Mitbewohner, der mir so ungefähr als erstes erzählte, ihm sei Hygiene sehr wichtig (offensichtlich...), immerhin schon aufgeräumt gehabt, sodass das Putzen überhaupt möglich war. 


Es wurde also erst abgelegt (Ist der Teller nicht herrlich kitschig? Tauchte Anfang des Sommers plötzlich in der Büroküche auf und wurde mir bei meinem Abschied freundlicherweise überlassen... ;)...

... und dann aufgerüstet. Wer auch immer Gummihandschuhe erfunden hat: DANKE!


Tja. Und nach zwei Stunden Powerputzen kommt dann nicht mehr viel. (Außer vielleicht der Erkenntnis, dass Bewegung tatsächlich Wärme erzeugt. Nächstes Mal spare ich mir also die Kapuzenjacke überm Pulli...)

Die 12 von 12 der anderen sammelt Caro wie immer hier.

Habt einen schönen Abend!




Freitag, 8. November 2013

Dazwischen

Häkelstern an Schlüsselbund
Gehäkelter Stern nach Steffis Tutorial
Seit Montag habe ich einen Schlüssel. Nicht nur einen, wenn man genau sein will, sondern drei. Und ich habe ein Zimmer dazu. Zwar noch etwas chaotisch, aber auch das wird.

Seit vorgestern bin ich nun außerdem auch offiziell Bonnerin. Ich muss zugeben, ein klein wenig beklommen war das Gefühl, als der Mensch beim Bürgeramt den Aufkleber mit der neuen Adresse auf den Perso geklebt hat und darunter quasi alles, was noch von Berlin übrig war, verschwand. Siebzehneinhalb Jahre, die es theoretisch auch nie gegeben haben könnte.

Jetzt steht unter Geburts- und Wohnort wieder derselbe und ich frage mich manchmal, was wohl wäre, wäre es immer so gewesen.

Als wir nach Berlin zogen, war ich zweieinhalb. Die meisten Menschen, denen ich das erzähle, nehmen daher an, ich wüsste nichts mehr von dem, was vorher war, aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. Ich erinnere mich teilweise sehr genau. An die Fahrt zur Kita jeden Morgen. An die Kita selbst und daran, wie unerreichbar mir die großen Vierjährigen erschienen, bei denen ich so gerne mal mitgespielt hätte. Ans Dreiradkaufen und ans Mauerlaufen. An die elektrische Eisenbahn im Schaufenster des Spielzeuggeschäfts, die immer ein Stück vorwärts und anschließend ein wieder ein Stück rückwärts fuhr und daran, wie falsch mir letzteres jedes Mal aufs Neue vorkam. An mein allererstes Zitroneneis.

Und ich erinnere mich, wie fremd ich mich anfangs in Berlin gefühlt habe.

Dieses Gefühl hielt lange an und hat sich auch, trotz allem, nie so ganz aufgelöst. Denn obgleich ich im Laufe der Jahre mehr und mehr mit Berlin verwachsen bin, mich dort zuhause fühle wie nirgends sonst, blieb da immer noch das Vorher - das andere, zurückgelassene Leben. Und ich hing irgendwie dazwischen, weder zu dem einen, noch zu dem anderen so richtig zugehörig. Überall ein bisschen fremd. Sozusagen.

Vermutlich steckte in der Entscheidung, nach Bonn zurückzukehren, darum auch irgendwo der Wunsch, diesen Drang nach "zuhause" endlich zu stillen. Nur geht diese Rechnung in der Realität leider nicht ganz so auf. Denn wir haben 2013, nicht 1996, ich bin 20, nicht zwei, und das, wonach ich mich da manchmal zurücksehne, hat - ich hab's ja geahnt - eigentlich gar nicht so sehr viel mit einem bestimmten Ort zu tun...

Und trotzdem: Wenn ich hier so sitze, in meinem Dachstübchen, den Regentropfen zuhöre, die gegen die Scheibe trommeln, von meinen Sachen umgeben, dann kommt mir zumindest der Gedanke, dass das hier vielleicht doch sowas wie ein Zuhause werden könnte. Irgendwann.

Euch ein schönes Wochenende - auch wenn es vor diesem hundsmiserablen Wetter im Augenblick kein Entrinnen zu geben scheint, ganz egal wo man sich befindet... In diesem Sinne: Werdet nicht (allzu) nass!



Freitag, 1. November 2013

Apfelkuchen für Eilige (und Faule)

Erst gestern Abend habe ich wieder festgestellt, was für eine geniale Erfindung dieser fertige Pizzateig doch ist. Ihr wisst schon - der, den man zuhause nur noch entrollen (großer Unterschied zu ausrollen!) muss und dann gleich munter zum ohnehin spaßigsten Teil der Pizza-Zubereitung übergehen kann: Dem Belegen.

Das Prinzip hat sich offenbar (wen wundert's?) nicht nur bei Pizza bewährt, sodass sich im Kühlregal beinahe jeden Supermarktes mittlerweile ja zahlreiche Rollen unterschiedlicher Teigarten finden lassen. Welcher für Flamm- oder Hefekuchen zum Beispiel, oder eben Blätterteig.

Dass ich neulich nach letzterem griff, war ursprünglich ein der Eile geschuldetes Versehen, denn eigentlich hätte eine Rolle des besagten Pizzateiges im Einkaufswagen landen sollen. Am Wochenende darauf erwies sich dieser Fehlgriff jedoch bereits als äußerst günstig, denn so lieferte der Blätterteig an einem ungemütlichen Nachmittag, an dem keiner Lust hatte, das Haus zu verlassen, um beim Bäcker Kuchen zu kaufen, die Grundlage für einen ruck-zuck fertigen Apfelkuchen. Eine von diesen Ideen, die nicht neu sind, aber immer wieder gut.


  • Eine Rolle fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal auf einem Backblech entrollen, 
  • mit Schmand bestreichen (1/2 bis 1 Becher, je nach Geschmack),
  • 2-3 Äpfel in dünne Scheiben schneiden und den Teig damit belegen,
  • mit Zimtzucker bestreuen,
und weil einem manchmal die richtigen Einfälle ja tatsächlich auch im richtigen Moment kommen, kam noch diese fabelhafte Wunderwaffe zum Einsatz:

Davon also ebenfalls ein bisschen was drübermahlen und dann ab in den vorgeheizten Ofen. Bei der Einstellung der Temperatur folgt man am besten entweder seinem Gefühl oder, falls damit mal was nicht stimmen sollte, den Anweisungen auf der Blätterteig-Verpackung. Fertig ist der Kuchen nach einer guten Viertelstunde bzw. wenn er eben danach aussieht.



Dazu kann man dann noch Sahne schlagen, muss man aber nicht, denn schmecken tut er auch ohne.



Außerdem: Ehe die fertig ist, ist möglicherweise vom Kuchen gar nichts mehr übrig... :)

Habt ein schönes (wen es betrifft: langes) Wochenende! Ich geh jetzt ganz feierlich einen gekauften Apfelstrudel in den Ofen schieben - denn die Bilder sind ja leider schon ein paar Wochen alt...


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