Samstag, 21. Juni 2014

#colorcolourYELLOW

Gelb ist wahrscheinlich die einzige echte Lieblingsfarbe, die ich bisher gehabt habe. Das hörte schlagartig auf, als meine jüngere Schwester beschloss, gelb ebenfalls am liebsten zu mögen. Damit war für mich (zwangsläufig - vielleicht hat hier noch jemand jüngere Geschwister und versteht das) das Ende des Lieblingsfarbenhabens eingeläutet, denn ich konnte ich mich danach nie wieder so eindeutig für eine entscheiden, wie damals für gelb. 

Angeregt durch die Winterrunde von color//colour lovers* habe ich seitdem mit der Kamera immer wieder nach Farbe gesucht. Manchmal gar nicht so leicht, denn wie das so häufig ist - gerade wenn man sucht, ist da nichts. Trotzdem merke ich, wie sich mit der Zeit der Blick verändert. Und gerade in von ständigen Kopfschmerzen geprägten Wochen wie es diese war, erweist sich das Üben zwischendurch als besonders nützlich, denn so gibt das Archiv doch immerhin ein bisschen was her.

Einen schönen (Fußball-)Abend uns allen!






*color//colour lovers ist ein Projekt von Xanthe Berkeley und Andrea Jenkins. Sich dem anschließen kann man unter anderem auch auf Instagram. Das heißt, man könnte - wenn man nicht, wie ich, sein Handy-Ladekabel verbummelt...

Freitag, 13. Juni 2014

12 von 12 {Juni}

Meine 12 von 12 - diesmal am 13. und darum ohne (allzu) viele Worte . 

Frühstück mit Oma. Dabei ein bisschen Liebe auf ihrem Marmeladenbrot entdeckt.

Die Lupe ward schon verloren geglaubt und der Verlust ausgiebig bedauert. Und dann lag sie da plötzlich einfach so auf der Terrasse neben dem Liegestuhl, wohl noch vom Kreuzworträtselmarathon am Pfingstsonntag.


Nach dem (späten) Frühstück auf in die "Stadt", Erledigungen machen. Unter anderem haben wir ein paar Gläser Marmelade bei der Tafel vorbei gebracht. Obgleich die Ausgabe noch nicht begonnen hatte, standen schon einige Menschen an. Für mich eine ganz neue Erfahrung - eine, die mir doch zu denken gegeben hat. 



Im Auto gewartet.


Aufgrund der nach Erledigung aller zu erledigenden Dinge schon recht fortgeschrittenen Uhrzeit in Sachen Mittagessen auf die schnelle Variante umgestiegen...


Anschließend auf Fliegenjagd gewesen - obwohl das eigentlich den ganzen Tag Thema war. Eine Artgenossin der oben abgebildeten hat leider schon beim Frühstück dran glauben müssen. Wie nicht anders zu erwarten rezitierte meine Oma das Gedicht von der Eintagsfliege aus "Kirschblüten - Hanami" (wir mögen beide Doris Dörrie so gern), während sie mir die Fliegenklatsche anreichte. Lass sie leben, lass sie schweben... Geholfen hat's der armen Fliege leider nicht.


Der obligatorische Blick an den Himmel. Nach der großen Hitze am Wochenende und den Gewittern zu Beginn der Woche hat sich das Wetter jetzt irgendwo dawischen eingepegelt. Kann ich ganz gut mit leben.


Wie gesagt, irgendwie dauerten die Erledigungen länger, als gedacht. So sind wir dann doch nicht mehr selber Erdbeeren pflücken gefahren. Ganz drauf verzichten wollten wir dann aber auch nicht, denn die Saison ist ja sowieso immer viel zu kurz. So richtig gute Erdbeeren sind mir allerdings in diesem Jahr noch nicht untergekommen - in Sachen Aroma ist da noch Luft nach oben...



Beim Rumzappen auf der Suche nach Informationen dazu, um wie viel Uhr das WM-Gedöns losgeht, bei einer anderen Ballsportart gelandet. Live gucke ich mir das inzwischen sogar ganz gerne an. Nicht dass ich viel von Basketball verstehen würde, aber nach einer Weile hatte ich immerhin die verschiedenen Klatschrhythmen drauf. Nur nützt einem dieses Können vor dem Fernseher leider herzlich wenig und damit schwindet mein Interesse nach spätestens fünf Minuten. Also wieder raus in den Garten...




Dort die ersten Himbeeren vom Strauch gepflückt. Am besten schmecken sie ja, wenn sie so reif sind, dass sie einem quasi von selbst in die Hand rutschen. Die, bei denen das nicht so war, durften noch ein bisschen hängen bleiben.


Währenddessen hat Oma dem Rasen eine neue Kurzhaarfrisur verpasst. 


Nach spätem Frühstück und spätem Mittagessen sind wir diesem Motto auch beim Abendbrot (Bohnen auf Toast) treu geblieben. Zum Nachtisch gab's einen Late-Night-Erdbeershake.

Alles in allem ein durchaus schöner Tag. Und dennoch - wenn ich mir die Bilder von vor einem Jahr ansehe, vermisse ich mein Leben von damals gerade ein bisschen. Es gibt solche Tage...

Eine Liste mit allen 12von12-Teilnehmern ist wie jeden Monat bei Caro zu finden. (Merci!)

Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Mohnblumenrot

Mohnblumen. Von mir nicht nur mittwochs gemocht, sondern auch an jedem anderen Tag der Woche. Oder des Jahres. Oder überhaupt. 

Wann immer ich irgendwo poppies entdecke, muss ich an meine englische Gastmutter denken, deren Mohnblumenliebe irgendwie auf mich abgefärbt hat. Und natürlich an Monet

So ging es mir auch, als am Montagabend der Rückweg von unserem Pfingstausflug nach Thüringen auch an rotgetupften Feldern vorbei führte. Das Auto am Straßenrand abgestellt, Kamera geschnappt, waghalsig die Landstraße überquert - dann gab es kein Halten mehr. 

"Ich dachte, du wolltest sie fotografieren, nicht abmalen.", war schließlich der Kommentar, mit dem man mich zurück im Auto begrüßte. Tja. Vielleicht finde ich ja hier mehr Verständnis für meinen Mohnrausch...?

Passenderweise ist seit Montag auch noch die "rote Woche" bei der Neuauflage des Projekts color // colour lovers von Xanthe Berkeley und Andrea Jenkins. #colorcolourred ist also wieder angesagt. Mal sehen, ob ich bei der Farbsuche dieses Mal ein bisschen erfolgreicher bin, als bei der ersten Runde im Winter... (Wer mehr über das Projekt zu erfahren wünscht, klickt sich am besten auf die Blogs der beiden - lohnt sich nicht nur deswegen.)

Ansonsten: Einen schönen, hoffentlich sturmfreien Restnachmittag und Abend allerseits!
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