Samstag, 12. Dezember 2015

Der fragende Adventskalender *7-12

Ernüchterung - das war irgendwie das Motto der vergangenen Woche. Wenn Dinge nicht so klappen, wie ich sie mir vorgenommen oder gewünscht habe, dann bin ich mittlerweile ganz gut darin, die Enttäuschung darüber einigermaßen schnell zu überwinden und mich gedanklich auf das zu besinnen, was ich im jeweiligen Moment noch imstande bin, an der gegebenen Situation zu verändern. Hättekönntewürde hilft ja nix, schon gar nicht weiter. 
Manchmal klappt das aber auch überhaupt nicht und wenn dann noch mehrere Dinge zusammen kommen - Frustration, Zeitdruck, (vorweihnachtlicher) Stress -, kann das dazu führen, dass ich erstmal ein paar Tage brauche, um mich wieder in Ordnung zu bringen. So war mir in den letzten Tagen irgendwie wenig nach Bloggen, selbst wenn es nur die Caros Adventskalenderfragen gewesen wären (vom Weihnachtskleid-Sewalong mal ganz zu schweigen). Ganz ausfallen lassen möchte ich sie aber doch nicht und so nehme ich heute den Faden wieder auf und hole die Tage sieben bis zwölf auf einen Schlag auf - in der Hoffnung, dass ich dann nicht gleich wieder eine Woche brauche, um mich davon zu erholen. 

Bild: Draußen nur Kännchen!



1. Was ist für dich ein typischer Weihnachtsduft?
Tanne. 
2. Hast du ein Räuchermännchen?
Nein. Meine Schwester hatte früher mal eins, das ich allerdings so gar nicht riechen konnte - aber ich war auch nie für Räucherstäbchen. In letzter Zeit hat sich das allerdings ein bisschen geändert, so würde ich inzwischen nicht mehr ausschließen, dass bei mir irgendwann in Zukunft auch mal eins einzieht. Angucken mag ich sie nämlich gerne.
3. Wenn ja, was darf es rauchen? 
- - -


1. Hast du einen Wunschzettel?
Keinen speziell für Weihnachten, nur die ewig währenden Amazon- und Pinterest-Listen, Notizen in diversen Notizen-Apps (für Buch-Sichtungen unterwegs) und kleine Randgeschreibsel im Semesterplaner, Zettelchen in Jackentaschen usw.
2. Schon mal ganz furchtbare Weihnachten gefeiert?
Kann mich nicht erinnern. Natürlich gab es bessere und schlechtere Momente, aber weil ich finde, dass letztere in der Regel hinterher immer die besseren Geschichten ergeben, tue ich mich schwer damit, irgendwas als wirklich furchtbar einzustufen.
3. Und welches Fest war etwas ganz Besonderes?
In meiner Erinnerung verschwimmen die einzelnen Weihnachtsfeste irgendwie ein bisschen - ich kann mich meistens nur an besondere Momente erinnern und zumindest einen davon hatte wohl jedes.


1. Hast du schon alle Geschenke?
Noch nicht, aber ich bin halbwegs gut dabei. Besser sogar, als ich zwischenzeitlich dachte.
2. Schon mal jemanden beim Beschenken vergessen?
Vergessen setzt ja ein Versehen voraus, insofern 
3. Kaufst du lieber online oder im Geschäft? 
In diesem Jahr online, aus Zeitgründen.


1. Wäre Weihnachten unter Palmen was für dich?
Hätte es dieses Jahr fast gegeben, denn ursprünglich hatte ich überlegt, über Weihnachten zu meinen Eltern nach Namibia zu fliegen. Wenn ich mir aber deren regelmäßig via Skype vorgetragene Leidensberichte ob der dortigen Hitze anhöre (ist ja schließlich Sommer auf der Südhalbkugel), bin ich eigentlich ganz froh, dass sich die Dinge anders ergeben haben. Mein weihnachtliches Gefühl tut sich in diesem Jahr nämlich schon unter den hiesigen Klimabedingungen reichlich schwer...
2. Warst du schon mal über Weihnachten im Urlaub? Wenn ja, wo?
Nein, nur bei meinen Großeltern, aber das zählt nicht.
3. Würdest du das noch mal machen?
- - - 


1. Hast du eine Krippe?
Nein.
2. Eine traditionelle oder moderne?
Weder noch (siehe oben).
3. Und was ist mit Engeln?
Auch nicht.



1. Hast du schon alles Vorgenommene erledigt?
Diese Frage verstehe ich mal als rhetorische...  
2. Was muss unbedingt noch gemacht werden?
Die fehlenden Geschenke müssen besorgt werden, ansonsten gibt es mehrere Uni-Sachen, die teilweise unerwartet meine Bahn gekreuzt haben, allerdings wirklich unbedingt vor Weihnachten sein müssen und somit den Hauptquell meines dauergestressten Zustandes darstellen.
3. Auf welches Vorgenommene verzichtest du nun doch?
Ich hab das Vorgenommene von Anfang an mit aus schlechter Erfahrung und böser Vorahnung resultierenden Absicht relativ überschaubar gehalten, was zugunsten des Weihnachtskleid-Sewalongs gehen sollte. Dass ich meine Pläne diesbezüglich dennoch nicht eins zu eins werde umsetzen können, und zwar aus den unter 2. aufgeführten Gründen, musste ich inzwischen einsehen. Wie viel oder wenig ich da noch schaffen kann, muss sich erst zeigen, zum endgültigen Aufgeben konnte ich mich aber noch nicht durchringen. Also nehme ich jetzt einfach einen Schritt nach dem anderen und gucke mal, wohin mich das bringt.

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