Dienstag, 24. Februar 2015

African Flowers {Creadienstag}

Heute mal orange - eine Farbe, zu der ich ein etwas ambivalentes Verhältnis pflege, siehe hier.
Die folgenden Bilder schlummern nun schon seit geraumer Zeit auf meiner Festplatte. Denn folgendes Häkelkissen fand bereits vor über einem Jahr den Weg unter den Weihnachtsbaum und lebt mittlerweile - der Name hätte ja nicht passender sein können - bei meinen Eltern in Afrika. Dass es dort allerdings nur recht selten einen Platz auf dem Sofa findet, liegt übrigens nicht an der ein bisschen zweifelhaften Farbkombi (die nämlich ihre Gründe hat), sondern soll es vor den Zähnen einer gewissen jungen Dame beschützen...


Streng genommen bzw. ganz ehrlich gestanden ist dieses Exemplar damals sogar erst nach Weihnachten fertig geworden. Das war allerdings das erste und bis jetzt (und hoffentlich auch überhaupt) letzte Mal, dass ich unfertige Dinge unter den Baum gelegt habe. Zog zwar natürlich nicht den Weltuntergang nach sich, aber ein blödes Gefühl war es irgendwie doch. 



Dabei dachte ich damals sogar eigentlich, früh genug angefangen zu haben. So wie ich 2013 überhaupt bis kurz vor Weihnachten das Gefühl hatte, dieses Mal eigentlich alles ganz gut im Griff zu haben. Und dann kam er doch noch, der große Stress, und rückblickend fing dieses nicht-auf-die-Füße-kommen-Gefühl, das mich durch 2014 begleitete, eigentlich da schon an. Aber das ist ja nun Vergangenheit.



Zu den harten Fakten: Die African Flowers habe ich nach diesem (englischen) Tutorial gehäkelt, und sie während des Häkelns jeweils in der letzten (orangenen) Runde verbunden, wie hier erklärt, allerdings mit verschiedenen Experimenten/Abweichungen, weil mir die gezeigte Methode teilweise noch zu wulstig war, speziell an den Eckpunkten, wo drei Hexagone aufeinander treffen.
Die Verschlusslösung war mehr oder weniger improvisiert und ich weiß nicht, ob ich sie noch zusammenkriegen würde - sollte irgendjemand dazu Fragen haben, schreibt mir eine Mail, dann versuche ich gerne noch mal, mich zu erinnern. :)


Übrigens sind Häkelkissen wie mir scheint meine bevorzugte Art von Häkelprojekt. Ein bisschen anspruchsvoller als ein Topflappen, aber bei weitem nicht solche Zeiträuber wie ganze Decken, wovon ich gerade mal wieder ein Liedchen singen kann... Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag.

Erstmal wandert das Kissen heute rüber zum Creadienstag.

Alles Liebe, Naomi

Dienstag, 17. Februar 2015

Herzflattern


In der vergangenen Woche hatte es mich, wie Janna und Nele ganz richtig vermuteten, nach London verschlagen. Endlich mal wieder. Denn meiner Ansicht nach liegt Samuel Johnson mit seiner Aussage, wer Londons müde sei, sei des Lebens müde, ziemlich richtig. Trotzdem bin ich heute doch ein bisschen erschöpft. So lasse ich es mal ganz langsam angehen, meine ursprünglichen Pläne sausen und nehme nur mit obigem Bild an Christels Aktion Mit Farbe in den Frühling teil. 

Die Idee, die Wartezeit auf den Frühling mit ein bisschen konzentrierter Farbe zu überbrücken, ist ja nicht ganz neu. Man erinnere sich an Nics Aktion keep calm and lure spring von 2011 oder das Projekt color // colour lovers von Xanthe Berkeley und Andrea Jenkins, das gerade zum dritten Mal stattfindet (für mich hauptsächlich auf Instagram). Aber es ist eben auch eine von diesen Ideen, die immer wieder gut sind. Gut und dringens nötig - wenn ich mir den Himmel draußen so angucke...

Habt einen schönen Rest-Dienstag!

Montag, 9. Februar 2015

Vor|freu|de

Substantiv, feminin

Freude auf etwas Kommendes, zu Erwartendes*



Eigentlich habe ich Dinge gerne sofort. Wenn es etwas gibt, was mich innerlich vor Aufregung ganz hibbelig und kribbelig werden lässt, fällt das Warten oft schwer. Da mag sich der eine oder die andere wiedererkennen.

Inzwischen gebe ich mir aber zunehmend Mühe, häufiger mal bereits den Weg zum Ziel zu machen. Das heißt, die Wartezeit nicht wegzuwünschen, sondern eben dieses Kribbeln auch an sich zu genießen. Schließlich ist es doch ein schönes Gefühl, zu wissen, dass etwas Gutes auf einen zukommt. Etwas, worauf man sich freuen kann. Vorfreuen. 

Solche Aussichten können einen dann sogar über die blödesten, anstrengendsten Wochen retten - solche wie die vergangene, die jeweils zur Hälfte aus Erkältung und Klausurstress bestand. Worauf ich mich währenddessen vorgefreut habe (von Schlaf mal abgesehen), können Freunde des Bilderrätsels vielleicht sogar aus obigem Bild ableiten. Ich bin dann mal weg... :)

Worauf freut ihr euch diese Woche?

In jedem Fall: Habt eine schöne!

Naomi

*sagt der Duden
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