Freitag, 27. November 2015

Film Friday: Herbstweh

Missing autumn... Missing autumn...

Mittlerweile sind alle Blätter gefallen, die letzte Woche war wettertechnisch ausgesprochen bescheiden, dunkel und kalt und generell bäh! Aber nachdem für ein paar Tage quasi alles Licht verschwunden schien, tauchte ungefähr vorgestern aus dieser novembrigen Diesigkeit die Wintersonne auf und ich bin schwer hingerissen von dem gleißenden Licht und der klirrend kalten Luft. So lässt sich das schon besser aushalten. Und trotzdem: Er fehlt mir, der Herbst. Die langen Spaziergänge auf breiten Berliner Bürgersteigen, mal von buntem Laub gesprenkelt, mal vollkommen bedeckt. Nicht frieren und nicht schwitzen. Kastanien in den Jackentaschen. Lesen auf einer Parkbank in der Sonne, von der ich erst wieder aufstehe, weil das Buch zu Ende ist, nicht weil ich meine Zehen schon eine ganze Weile nicht mehr fühlen kann...

Missing autumn...
Alle Fotos: Pentax K1000 | Agfa Vista Plus 200
Ich wünsche euch allen ein schönes erstes Adventswochenende!  

Sonntag, 22. November 2015

Weihnachtskleid 2015: Stoff- und Schnittvorstellung


Nach dem Auftakt vergangene Woche geht es im zweiten Teil vom Weihnachtskleid Sew Along 2015 im MeMadeMittwoch-Blog, um folgendes:
  • Stoff- und Schnittvorstellung
  • Hurra, ich habe genau den Stoff gefunden den ich mir vorgestellt habe. Der Schnitt passt auch super dazu.
  • Der Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?
  • Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
  • Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.
***

Bei mir gab es diese Woche von allem ein bisschen. Letzten Samstag schwirrte mir ganz schön der Kopf vor lauter Schnitt- und Stoffüberlegungen, aber nicht zuletzt dank eurer netten Kommentare - Danke dafür! - war ich dann gegen Sonntagabend ziemlich sicher, dass das Kellerfaltenkleid aus der Burda (Mod. 108, 10/2012) mein Weihnachtskleid werden würde - nur um Montagmorgen schon wieder vom großen Zweifel überfallen zu werden... Irgendwie hätte ich plötzlich gerne etwas Spektakuläreres gehabt. Erst mein Stoffkauf-Ausflug am Donnerstag (bei dem aufgrund der fatalen Nähe zwischen Stoff&Stil sowie der TK Maxx-Filiale am Neumarkt auch noch ein paar dunkelbraune Stiefel in meinen Besitz fanden...) setzte dem ein Ende und seitdem weiß ich nun ziemlich genau, wie es in den kommenden Wochen weitergehen soll. 


Vorausgesetzt, es läuft alles so, wie ich mir das denke, wird es drei Kleider geheben:
  1. DAS Weihnachtskleid: Das Burda-Kellerfaltenkleid plus Taschen. Der Schnitt sieht kein Futter vor und dabei werde ich wohl bleiben, zumal mein einziges Unterkleid tatsächlich dunkelblau ist und drunter passen würde. Meine Tendenz zu Dunkelblau ist nämlich geblieben und am Ende fiel die Wahl auf einen marineblauen Crêpe Georgette aus Viskose. Die Farbe (in Wirklichkeit deutlich dunkler als auf dem Bild) wirkt durch die matte Oberfläche besonders satt, genauso wollte ich das. Es gab auch noch ähnlichen Stoff, der etwas dicker (=geeigneter??) war, aber mit leichtem Violettstich und aus 100% Polyester, was mir weniger gefiel. Ich habe also lange überlegt, verglichen, die Rollen mehrmals relativ weit aufgerollt, hängenlassen und versucht, die aufspringenden Kellerfalten des Rockteils zu simulieren, um den Fall ungefähr abschätzen zu können. Wichtig war mir auch, dass es im Oberteil, wo die Falten ja zugesteppt werden und der Stoff demnach doppelt bis dreifach liegt, nicht zu dick und wulstig wird. Hin und wieder überkommen mich auch jetzt noch Zweifel, ob ich mit meiner Beurteilung wohl richtig lag, aber im Großen und Ganzen habe ich eigentlich ein ganz gutes Gefühl bei der Sache. Alles weitere wird sich zeigen. 
  2. Das Probe-Weihnachskleid: Da das Kellerfaltenkleid an sich ja nicht allzu kompliziert ist, ich aber schon lange keinen Burda-Schnitt genäht habe und zudem von einigen Anpassungschwierigkeiten im Oberteil gelesen habe, werde ich nun doch ein richtiges, d.h. potenziell tragbares Probekleid nähen. Dafür habe ich den mittleren Stoff vorgesehen, ein koksgrauer 100%-Polyesterstoff, den ich an sich nie gekauft hätte, aber zufällig auf dem Weg zur Kasse auf dem SALE-Wagen entdeckte und dann für 2,65€/m unmöglich liegenlassen konnte, zumal er sich erstaunlich gut anfühlt und mir vom Fall her für das Kleid eigentlich perfekt vorkommt. Außerdem hat er diesen ganz leichten, matten Schimmer, fast ein bisschen wie sandgewaschen. Sowohl die Mitarbeiterin, die meine Stoffe zugeschnitten hat, als auch die vom benachbarten Zuschneidetisch waren ganz hin und weg, ebenso die Kassiererin, die sich direkt erkundigte, ob davon noch was da sei... 
  3. Das Silvesterkleid: Nicht unbedingt auf den Anlass festgelegt, aber der Name hat sich aufgrund des glänzenden Stoffes eingeschlichen, der dann hoffentlich auch mein plötzliches Glitzerbedürfnis stillt. Das Muster des Jaquards hatte es mir gleich angetan (glamouröse Prilblumen...), nun wird ein Ultimate Shift Dress von Sew Over It daraus - den Schnitt hatte ich ja letzte Woche auch in der näheren Auswahl und Frejas Kommentar verstärkte noch meine ohnehin schon große Lust, den demnächst mal auszuprobieren...
Soweit meine Pläne. Reißverschlüsse, Einlage und farblich passendes Garn sind ebenfalls besorgt, die Schnittmuster habe ich (wie von Meike und anderen vorgemacht) ausplotten lassen - ich würde sagen, es kann losgehen! Wie sieht es bei den anderen aus...? 

***

Vielleicht noch ein kurzes P.S. zu den ausgeschiedenen Schnitt-Kandidaten:
  • Das Burdakleid mit Flügelärmeln und Formblende war das zweitbeliebteste in den Kommentaren. Der Ausschnitt war aber letztlich das, was mich abgehalten hat. Hebe ich mir für wärmere Tage auf, denn ausprobieren möchte ich den Schnitt doch gerne irgendwann. Das kommende Jahr verspricht auch noch den einen oder anderen festlichen Anlass, vielleicht passt es dann besser.
  • Beim Peony Dress war das Ausscheiden relativ schnell klar, steht aber nun auf der Liste für das Frühjahr, wenn ich meine Eltern in Windhoek besuche. Ist vielleicht besser, dann kann mir nämlich auch jemand beim Abstecken und Anpassen des Oberteils helfen. Außerdem stelle ich es mir ja, abgesehen von der Nani IRO Version, die ich mir nicht aus dem Kopf schlagen kann, auch in afrikanischen Musterstoffen nicht schlecht vor...
  • Das Prinzesskleid, gefällt mir nach wie vor, sodass ich den Schnitt - zusammen mit dem Kellerfattenkleid - gekauft habe. Mal sehen, was das noch wird mit uns beiden. Diese Winterversion gefällt mir z.B. sehr gut und dann ist da noch immer die Überlegung, das Rockteil einfach als Rock zu nähen...

Samstag, 14. November 2015

Weihnachtskleid Sew Along 2015: Vorüberlegungen und Inspiration


Wer wagt, gewinnt. Sagt man so. Und in diesem Sinne habe ich vor einigen Tagen mehr oder weniger spontan beschlossen, am Weihnachtskleid Sew Along teilzunehmen, der inzwischen schon eine richtige Tradition geworden ist in der Nähbloggergemeinde, die sich allwöchentlich auf dem Me-Made-Mittwoch Blog in selbsterschaffener Kleidung trifft.
All die Jahre habe ich nun im Stillen mit einer Teilnahme geliebäugelt und hatte vergangenes Jahr sogar schon Schnitt und Stoff parat, aber mit mir und dem Bloggen war es ja 2014 so eine Sache. Auch fiel der Weihnachtsstress irgendwie um einiges größer aus, als üblich - da war ich froh, mich zu nichts "verpflichtet" zu haben. Das Kleid wurde auch so irgendwann fertig, da war es allerdings bereits Mitte Februar...
Dieses Jahr spricht nun nicht mehr für oder gegen eine Teilnahme als 2014, also dachte ich mir, diese Gelegenheit ist so gut wie jede andere. Los geht's:

"Inspiration und Rückblicke auf die Weihnachtsoutfits 2014, 2013, 2012, 2011."
"Perfekt, ich weiß genau was ich nähen will und es ist schon alles da. Schnitt, Stoff, Zubehör."
"Oh weh, ich habe noch keine Ahnung und verlasse mich mal auf die Inspiration der Anderen."
"Ich weiß genau welcher Schnitt, aber keine Ahnung was für ein Stoff passt."
"Stoff ist da, aber welchen Schnitt solch ich nur nehmen?"

Zunächst hab ich mal ganz "nach Gefühl" Inspiration gesammelt und dann anschließend ein paar praktischere Überlegungen angestellt, was es eigentlich sein und können soll, mein Weihnachtskleid 2015...

Quellen: Oben links | Oben Mitte | Oben rechts | Mitte links | Mitte | Mitte rechts | Unten links | Unten Mitte | Unten rechts


Anforderungen
Wenn ich mich nach den Erfahrungen des letzten Jahres richten kann, wird Weihnachten eher gemütlich als festlich - meine karierte Weihnachts-Tova vom letzten Jahr war in dieser Hinsicht perfekt. Da sich letztere ja wie gesagt noch nicht bewähren durfte und somit als weiteres Weihnachtsoutfit zur Verfügung steht, darf das diesjährige Kleid aber gerne einen Hauch schicker ausfallen.

Außerdem:
  • ich will meine Stiefel (cognacfarbenes Leder) dazu anziehen können
  • Ärmel, vorzugsweise in 3/4-Länge
  • Taschen wären wunderbar (für Objektivdeckel und dergleichen, die ich andernfalls irgendwo ablege und dann tagelang nicht wiederfinde...)
  • Platz für die Auswüchse der weihnachtlichen Völlerei...
  • ich rechne damit, mich hauptsächlich drinnen aufzuhalten, also muss es nicht übermäßig warm sein - wäre aber gut, wenn es zu einer richtigen (= wärmenden) Strumpfhose passt, sodass ich zumindest einen mittellangen Spaziergang überstehe

Farbe
Das sind in etwa die Farben, die mir im Kopf umherschwirren. Tatsächlich tendiere ich im Augenblick zu Dunkelblau, unter anderem weil mir dazu auch die meisten Kombinationsmöglichkeiten bzw. Weiterverwendungen in der Alltagsgarderobe ein. (Auch wenn das ja gar nicht mein erklärtes Ziel ist. Ich frage mich, wann ich angefangen habe, so praktisch zu denken...)

Stoff
Ich habe noch keinen, aber ich halte mich sowieso lieber an die Reihenfolge "Erst der Schnitt, dann der Stoff." Einfarbig sollte er sein und in Gedanken kehre ich immer wieder zu matten, Crêpe-artigen bis samtig schimmernden Oberflächen zurück. Ansonsten mal sehen, was der Schnitt bringt...

Schnitt 
Grundsätzlich hatte ich recht schnell ein recht eindeutiges Bild und wusste, dass ich zu einem relativ geradlinigen Schnitt tendiere, durchaus mit Details, aber ohne großen Killefit.

  1. Kleid mit Flügelärmeln (Modell 107) aus Burda 12/2011: Das puderfarbene Kleid mit V-Ausschnitt und Formblende aus der Weihnachts-Burda von vor drei Jahren (siehe Bild oben rechts) hatte es mir schon damals direkt angetan und ich wollte es immer mal nachnähen, am liebsten genau so wie es abgebildet ist. Auch jetzt hatte ich es direkt wieder im Kopf, trotzdem zögere ich: Ein wenig fröstelt es mich beim Anblick des Models und insgesamt käme ich mir wohl auch ein wenig overdressed vor in dem Ambiente, in dem ich meine Weihnachten verbringen werde. Auch die Ausschnitttiefe bereitet mir Bedenken. Außerdem wäre das so ein Kleid, das ich mir schlecht außerhalb geschlossener Räume vorstellen kann, denn neben der Schuhfrage wäre ja die Sache mit der Strumpfhose. Bei der Variante mit Ärmeln (in der Collage das Bild unten in der Mitte) kommt mir das alles nicht so gravierend vor, wäre also eine Überlegung wert, dann allerdings lieber in mattem Stoff und evtl. etwas kürzer...?
  2. Prinzesskleid (Modell 121) aus Burda 11/2012: Dieses Modell gefällt mir vor allem abwärts der Taille - der weite Rock mit den Kellerfalten (und Taschen!) scheint mir zudem halbwegs weihnachtsplauzenfreundlich. Über das Oberteil habe ich hingegen bisher wenig Gutes gelesen. Letztlich wäre hier die Frage, ob ich einen passenden Stoff finde. 
  3. Kleid mit Kellerfalten (Modell 108) aus aus Burda 10/2012: An sich dem Prinzesskleid nicht unähnlich, allerdings ohne Taschen - das ließe sich ja beheben - und ein bisschen weniger voluminös, was aber sicherlich auch mit der Stoffwahl zusammenhängt.
  4. Peony Dress von Colette Patterns: Seit einer kleinen Ewigkeit stolpere ich in unregelmäßigen Abständen über diesen Schnitt und bleibe jedes Mal dran hängen. Dass sein Stündchen irgendwann schlagen wird, ist quasi abgemacht (spätestens nachdem ich eine Version aus Nani IRO Stoff gesehen habe, die ich leider gerade nicht wiederfinde), allerdings befürchte ich eine Geduldsprobe bei der Anpassung des Oberteils, von der ich nicht weiß, ob ich sie mir ausgerechnet in der traditionell geschäftigen Vorweihnachtszeit antun möchte oder sie nicht besser auf den Frühling verschiebe... Version 1 mit 3/4-Ärmeln und Taschen käme meinen Vorgaben allerdings ziemlich nahe.
  5. Ultimate Shift Dress von Sew Over It: Ich kann genau sagen, was mich an diesem Schnitt so anzieht (und bin nicht mal ganz sicher, ob er mir überhaupt stehen würde), konnte ihn mir aber auch nicht mehr aus dem Kopf schlagen, nachdem ich ihn in den Vlogs (speziell diesem Video) von Lisa Comfort, der Gründerin von Sew Over It, gesehen hatte. Mir gefallen die Einfachheit und die Wandelbarkeit ebenso wie die Tatsache, dass ich glaube, es hierbei mit der Passform nicht ganz so eng sehen zu müssen - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Abwesenheit von Abnähern am Rückenteil scheint mir ebenfalls ein Vorteil, denn ich bin unsicher, wie gut ich an diesen für mich allein schwer zugänglichen Stellen vernünftige Änderungen vornehmen könnte.
So, das war es dann fürs Erste. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden. Nur. Haha.
Wie gesagt habe ich noch keinen Stoff, der die Schnittwahl beeinflussen könnte, was es in gewisser Hinsicht noch erschwert - und wer schon länger hier mitliest und mich etwas besser kennt, weiß ja um meine dezente Entscheidungsschwäche... Ich bin also tatsächlich selber ganz gespannt, wie meine Wahl ausfallen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass ich bei den anderen Teilnehmerinnen des Sew Alongs jetzt nicht noch was Neues entdecke... hier geht es zur Liste

Ein schönes Wochenende allerseits!

Donnerstag, 12. November 2015

12 von 12 {November}

Ich habe gerade mal nachgesehen: Im März gab es hier zum letzten Mal 12 Bilder vom 12. des Monats. Der November scheint hingegen traditionell kein guter 12von12-Monat zu sein, ein Blick in mein Blog-Archiv brachte nur einen einzigen Beitrag zutage. Mit dem heutigen sind es dann immerhin zwei.

01 | 12 von 12 {November}

Einer der ersten Blicke nach dem Aufwachen auf das Bücherregal neben meinem Bett bzw. auf die derzeit einzige so halbwegs ordentliche Ecke im Zimmer (man muss sich ja auf das Gute konzentrieren...). Die letzten beiden Wochenenden war ich unterwegs, ansonsten hatte ich in den vergangenen Wochen ziemlich viel organisatorischen Kram um die Ohren, dadurch ist vieles andere liegengeblieben - teilweise im wahrsten Sinne des Wortes...

02 | 12 von 12 {November}

Versehentliches Selbstportrait. 

Anschließend (leider ohne Bild): Der Weg zur Uni und eine Einführung in PRAAT, eine Software, die Tonfrequenzen sichtbar macht und mir demnächst bei meiner Hausarbeit in Linguistics helfen soll. Kurstechnisch ist dieses Semester das bislang beste. Endlich habe ich das Gefühl, das zu bekommen, weswegen ich mich für dieses Studium entschieden hatte...
Das kleine Uni-Intermezzo war umrahmt von Essen, das jedoch ebenfalls beides nicht im Bild festgehalten wurde. Mein spätes Frühstück unterwegs (Erdnuss-Karamell-Wuppi)  blieb unfotografiert, weil ich gerade unterwegs war, der Brokkoli-Kartoffelauflauf in der Mensa, weil die dortige Lichtsituation selbst bei strahlendem Sommersonnenschein problematisch ist und ich zudem heute ohne Begleitung speiste und nicht die sein wollte, die alleine in der Ecke sitzt und ihren mittelmäßig ansehnlichen und auch nur annehmbar schmackhaften Auflauf fotografiert. Letzterer lag mir während des zum Spaziergang ausgeweiteten Rückwegs dann auch reichlich schwer im Magen...

03 | 12 von 12 {November} 06 | 12 von 12 {November} 04 | 12 von 12 {November} 07 | 12 von 12 {November} 05 | 12 von 12 {November}

Was den Herbst angeht, stehen die Zeichen momentan jeden Tag ein bisschen sichtbarer auf Abschied. Mit einem Mal waren letzte Woche all die schönen Farben dahin und auch wenn es diese Woche erstaunlich warm für November war und die Hofgartenwiese wieder voll von Menschen, die noch mal fünf Minuten so tun wollten, als wäre der Sommer doch noch nicht ganz und gar zu Ende, habe ich das Gefühl, der Winter hängt schon in der Luft.

09 | 12 von 12 {November} 08 | 12 von 12 {November}

Ich bin mal gespannt, wie sich das Wetter heute in einem Monat so macht. Ein bisschen fürchte ich mich vor der zunehmenden Dunkelheit, versuche allerdings, mich daran zu erinnern, dass ab dem 21.Dezember das Licht ja schon langsam wieder zurückkehrt und es bis dahin gar nicht mehr so lange hin ist...

10 | 12 von 12 {November}

Wieder zuhause ein bisschen gerätselt (obwohl ich tatsächlich erstaunlich gut war).

11 | 12 von 12 {November}

Und nebenbei eher halbherzig ein bisschen Schokolade gegessen, die meine Oma mir vergangenes Wochenende mitgegeben hat. Meine Schokoladenlust ist ja generell eher begrenzt, zudem ist mir momentan auch ganz allgemein erstaunlich wenig nach Süßem. Erstaunlich vor allem, wenn man die Jahreszeit bedenkt. Normalerweise gehöre ich zu denen, die die Vorstellung von Lebkuchen im September zwar offiziell blöd finden, trotzdem muss ich mich doch immer ganz schön zügeln, bei dem Anblick nicht schwach zu werden. Normalerweise erlaube ich mir deswegen etwa Mitte Oktober eine Packung Lebkuchen, um mich für die Standhaftigkeit ob der überall lauernden Verlockung zu belohnen und zum weiteren Durchhalten zu motivieren. Dieses Jahr ist das ausgefallen, mir war einfach nicht danach.

12 | 12 von 12 {November}

... und Ende. :) 

Merci für euren Besuch! Die Liste mit allen 12 von 12 findet ihr hier.

Freitag, 6. November 2015

Film Friday: Hildesheim

Film Friday: Hildesheim Film Friday: Hildesheim Film Friday: Hildesheim Film Friday: Hildesheim Film Friday: Hildesheim
Film Friday: Hildesheim
Pentax K1000 | Kodak Ektar 100

Ich bin ein bisschen erstaunt: Irgendwie steckt doch eine ganze Menge Farbe in den Bildern von meinem Tagesausflug nach Hildesheim, den ich im August mit meinen Großeltern unternommen habe. Letzte Woche schon, und auch diese Fotos sind ja durchaus nicht unfarbig. Dabei kam es mir in dem Moment so bunt gar nicht vor. 

Habt ein schönes Wochenende!
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